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Review: Jurassic World Pinball

Willkommen im Jurassic Park

Im Juni 1993, vor fast 25 Jahren, eröffnete der Jurassic Park erstmals seine Pforten im Kino. Steven Spielbergs auf einem Roman von Michael Crichton basierendes Blockbuster-Meisterwerk zog bislang drei Fortsetzungen nach sich. Mit Jurassic World: Das gefallene Königreich steht 2018 die nächste an. Doch das Jubiläumsjahr wird auch mit einem Videospiel geadelt. In Jurassic World Evolution darf wie bereits in Operation Genesis vor vielen Jahren eigener Dinopark erschaffen werden. Noch davor haben die Zen Studios allerdings drei Pinball-Tische mit der Jurassic Park-Lizenz veröffentlicht.

Die Handlung ist da

Der titelgebende Tisch basiert auf dem ersten Jurassic World-Kinofilm und lässt wichtige Momente der Handlung nachspielen. Dazu gehören unter anderem die Fütterung des riesigen Mosasaurus, der hier statt Haien Flipperkugeln verschlingt, und das Trainieren der Raptoren als „Dino-Papa“ Owen. Auch auf dem Jurassic Park-Tisch darf die Story des Blockbusters noch einmal erlebt werden – von der Flucht vor dem T-Rex bis zur Hochspannung, wenn die Raptoren Tim und Lex in der Küche einkesseln. Jurassic Park Pinball Mayhem, der dritte Tisch, hat hingegen keine direkte Vorlage, könnte aber Jurassic Park 2 zugeordnet werden. Hier müssen Menschen von einer im Chaos versinkenden Isla Nublar evakuiert werden.

Nostalgie pur

Das absolute Highlight ist die Adaption des ersten Films. Als Blickfänger schreitet der T-Rex über den Tisch, der seinerseits in dem schwer gesicherten Raptorenverschlag zu stehen scheint. Die Raubsaurier sind übrigens auch nicht weit – sie stehen lauernd am Spielfeldrand. Hinzu kommen Soundclips aus dem Film und ergänzende neue Elemente (Mr. DNA), die sich wunderbar ins Gesamtbild einfügen. Einziger Wermutstropfen: Die Originalmusik von John Williams bekommt man weder hier noch bei den anderen Tischen zu hören.

Wie von den Zen Studios gewöhnt bieten die Tische eine schöne Mischung aus realistischer Ballphysik und Elementen, die in der Realität nicht möglich wären – etwa die vielen animierten Szenen und atmosphärischen Umgebungen, in denen die Tische aufgestellt sind. Auch die Aufgaben sind schön abwechslungsreich und erfordern teilweise echtes Können.

Die Nintendo Switch-Version

Auf Nintendo Switch ist Pinball FX3 im Allgemeinen nicht perfekt. Im TV-Modus erreicht das Game nie 1080p und sieht sehr verpixelt aus, im Handheld-Modus sind nur 30fps möglich. Zu allem Überfluss haben die Entwickler einen versprochenen Patch eingestampft, der diese Probleme hätte lösen sollen. Trotzdem schön: Wenn man die Switch vertikal in die Hand nimmt, kann man per Touchscreen flippern.

Fazit

Wertung - 8

8

Selbst mit einer technisch unsauberen Umsetzung auf Nintendo Switch machen die drei Jurassic-Flippertische jede Menge Spaß. Die tolle Ballphysik sorgt in Kombination mit der optisch ansprechenden Gestaltung für beste Unterhaltung. Die Nostalgiebrille wäre freilich stärker getönt, wenn man die Kugeln zu John Williams’ grandioser Musik über den Tisch schnellen lassen könnte.

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Genre: Pinball
Entwickler: Zen Studios
System: PS4, Xbox One, Nintendo Switch, PC, iOS, Android
Erscheint: Erhältlich
Preis: ca. 10 Euro
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