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Coronavirus: Hard- & Software-Verschiebungen für die nächsten zwei Jahre

Nachdem die Auswirkungen des Coronavirus weltweit für Absagen von Großveranstaltungen und Messen sorgen, erst im Februar wurde die GDC 2020 auf Sommer verschoben und sogar der Termin der E3 2020 gerät ins Wanken, werden nun immer mehr wirtschaftliche Spätfolgen durch das Virus bekannt.

Auswirkungen für die nächsten zwei Jahre

Da viele Tripple-A Produktionen heutzutage dank Outsourcing auf mehrere Studios weltweit verteilt sind, einige Entwicklerstudios befinden sich auch im Coronavirus-Krisenherd China, soll es zu einigen Release-Verzögerungen kommen. Sogar der Launch der PlayStation 5 soll sich, neuesten Meldungen nach, Aufgrund von Komponentenknappheit bereits verzögern.

Wie nun der CEO der Streamline Media Group, Alexander Fernandez, gegenüber GamesIndustry.biz angibt, muss man möglicherweise für die nächsten zwei Jahre mit Verschiebungen rechnen. Zu Streamline Media Partnern zählen u. a. Microsoft, Sony, Epic Games, Capcom und Square Enix.

„Etwa zwei Drittel des externen Entwicklungs-Outsourcing-Angebotes befindet sich in China – und sie sind derzeit völlig aus den Fugen geraten. Diejenigen, die in der Entwicklung arbeiten, sehen oder fühlen es bereits. Ich glaube, es wird ein oder zwei Quartale oder zwei Jahre dauern, bis das Ausmaß durch verpasste Termine oder Entwicklungsverzögerungen deutlich wird.“

Next-Gen-Launch in Gefahr?

Ein ebenso düsteres Bild zeichnet Fernandez für die kommenden Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X. Sowohl die Produktion der Hardware, als auch jene der Software wird für einen längeren Zeitraum mit Verzögerungen zu kämpfen haben. Laut Fernandez wird die Unterbrechung der Produktionskette für zwei Monate definitiv eine Auswirkung auf die engen Produktionspläne der Next-Gen-Konsolen haben.

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