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200 Games, die du gespielt haben musst! (65) – The Legend of Zelda (Jubiläums-Special)

Heute vor 30 Jahren, am 21. Februar 1986, erschien in Japan The Legend of Zelda zuerst für das für das Famicom Disk-System auf Diskette, in Europa und Japan folgte die Veröffentlichung 1987 für das Nintendo Entertainment System auf einem Spielmodul. Das Spiel war übrigens auch das erste, das außerhalb Japans über eine Batterie zum Abspeichern von Spielständen auf dem Modul verfügte.

Mit diesem Rollenspiel begann eine der beliebtesten und erfolgreichsten Spielserien aller Zeiten. Der Kampf eines jungen Helden mit dem Namen Link, der eine Prinzessin und das Land Hyrule vor den Mächten der Finsternis retten sollte, begeisterte Millionen von Spielern (alleine in der Original-NES-Version 6,5 Mio.) und gilt bis heute als bestes Spiel für das 8-Bit Nintendo Entertainment System. Und wieder war es Nintendo-Mastermind Shigeru Miyamoto mit seinem Team, der völlig neue Wege für sein episches Abenteuer beging.

So wird euch das Spielgeschehen aus der Vogelperspektive gezeigt. Link wandelt auf einer großen Oberwelt, auf der ihr euch gegen Feinde wehren müsst, aber auch Personen treffen könnt, die wertvolle Tipps oder Aufträge geben. Daneben gibt es Eingänge in verzwickte Höhlensysteme, in denen viele weitere Gefahren lauern. Aus diesen Zutaten entwickelten sich in Folge noch unzählige Adventure-Spiele diverse Hersteller, die bis heute nachwirken. Anders als beim linearen Super Mario Bros. wollte Miyamoto mit Zelda ein Spiel entwickeln, das dem Spieler viele Freiheiten gewahrt und alle Möglichkeiten offen lässt. The Legend of Zelda brachte viele neue Elemente mit, die später heute als klassisch bezeichneten Rollenspiele prägten.

Technisch war das erste Zelda auf gehobenem 8-Bit-Niveau angesiedelt. So haben nicht nur die Musikstücke von Koji Kondo Ohrwurmqualität, sondern auch die Sprite-Animationen können sich durchaus sehen lassen. Bei der japanischen Version konnte man sogar mittels Mikrofon im Controller bestimmte Kreaturen vertreiben, wenn man laut genug zu schreien vermochte. Ungeachtet der veralteten 8-Bit-Optik ist Miyamotos erstes Zelda-Meisterwerk auch 2016 noch ein echtes Videospiel-Highlight mit dem man viel Spaß haben kann.

Vielleicht hat Nintendo im Jubiläumsjahr 2016 endlich ein Einsehen und veröffentlicht endlich auch im Westen die grafisch überarbeitete 16-Bit-Version als Download. Diese erschien 1995 für das optionale Satellaview-Modem für Super Famicom, mit denen man über Satellit ausgestrahlte Games spielen konnte. Außerdem gibt es Versionen für den GameBoy Advance, den Gamecube (The Legend of Zelda: Collector’s Edition) und den 3DS (sofern man 2011 beim Botschafter-Programm dabei war) und natürlich auch die Virtual Console der Wii. Auch hier könnte die Wii U noch dieses Jahr folgen.

Tipp: Mehr zu The Legend of Zelda gibt es hier: Spiele, die ich vermisse #117: The Legend of Zelda

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System: Nintendo Entertainment System (Famicom)
Entwickler: Nintendo
Jahr: 1986

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