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Nintendo kündigt Switch Lite an

Gerüchte gab es ja schon länger, jetzt haben sie sich allerdings bestätigt: Die Nintendo Switch-Familie bekommt Zuwachs. In einer Video-Präsentation wurde heute die Nintendo Switch Lite enthüllt. Diese ist allerdings kein Ersatz für die bestehende Konsole, sondern wurde ganz spezifisch auf ein bestimmtes Einsatzgebiet getrimmt: den Handheld-Modus. Deshalb fällt die Möglichkeit weg, am Fernseher zu spielen, und auch der Ständer für den Tischmodus wurde entfernt. Statt abnehmbaren Joycons ist die Steuerung jetzt fix mit dem Gerät verbaut – deshalb können auch die Richtungs-Buttons durch ein digitales Steuerkreuz ersetzt werden, da nicht mehr jede Joycon-Hälfte für sich funktionieren muss. Und da wir schon bei den Abstrichen sind: 3D-Vibration und IR-Bewegungskamera wurden ebenfalls entfernt. Benötigt ein Spiel diese Funktionen unbedingt, kann man aber zusätzliche Joycons mit der Switch Lite verbinden.

Zum Ausgleich ist die Konsole laut Nintendo leichter (275g gegenüber 398g einer Switch mit Joycons) und auch ein wenig kleiner. Das liegt allerdings auch am leicht geschrumpften Touchscreen, der statt 6,2 nun nur noch 5,5 Zoll misst und so wie der „große Bruder“ nur eine Auflösung von 1280×720 bietet. Dafür soll auch der Akku ein wenig länger halten – Nintendo spricht von rund vier Stunden Zelda: Breath of the Wild statt drei. Und da wir damit schon bei den Spielen sind: Hier sollen alle funktionieren, die den Handheld-Modus der Switch unterstützen.

Die Nintendo Switch Lite erscheint am 20. September 2019 in den Farben gelb, türkis und grau. Am 8. November folgt die Nintendo Switch Lite Zacian & Zamazenta-Edition in Blau und Magenta inklusive einer Illustation der beiden legendären Pokémon aus Pokémon Schwert und Pokémon Schild. Für Europa wurde noch kein Preis für die Switch Lite genannt, aus den USA hören wir allerdings von rund 200 Dollar – das lässt uns rund 200 Euro hierzulande vermuten.

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Florian Scherz

Bereits früh entwickelte Florian zwei große Leidenschaften: Videospiele und Theater. Ersteres brachte ihn zu einem Informatikstudium und zu Jobs bei consol.MEDIA und Cliffhanger Productions; zweiteres lässt ihn heute (unter anderem) als Schauspieler, Regisseur, Komponist und Lichtdesigner arbeiten. Wenn er gerade keine Musicals inszeniert, spielt oder schreibt, vermisst er auf Shock2 Videospiele von anno dazumal in seiner Blog-Reihe "Spiele, die ich vermisse".

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