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SHOCK.Weekly 2015.24 – Die ZUKUNFT ist JETZT!

Heute ist der 21.10.2015 und damit jener Tag, an dem eigentlich um 16 Uhr 29 (Bis dahin läuft auch noch unser Zurück in die Zukunft-Gewinnspiel) ein gewisser Marty McFly aus der Vergangenheit hier in der „Zukunft“ landet. Nein, es gibt keine fliegenden Autos und das ist auch nicht weiter schlimm, dafür schon eher, dass wir es bis jetzt nicht geschafft haben, uns von den fossilen Rohstoffen zu lösen um diese zu betreiben. Andere Dinge sind deutlich besser gelaufen als in der Zukunftsvision von Zurück in die Zukunft II von 1989… wobei… verdammt! Einige Firmen arbeiten wirklich noch mit der Fax-Technologie so wie im Film.

Vor ziemlich genau 30 Jahren am 3. Oktober 1985 kam der erste Streifen der Trilogie in die heimischen Kinos, Teil 2 und 3 folgenden 1989 und 1990 und wurden, um Kosten zu sparen, gleich zusammen abgedreht. Und irgendwie verneigt sich gerade gefühlt das halbe Nerd-Internet vor dem Jubiläum, während die andere Hälfte den neuen Star War-Trailer abwechselnd mit dem epischen Star Wars Battlefront-Spot in der Dauerschleife anzusehen scheint. Für das SHOCK2-Team gleich zwei Gründe, in den letzten Wochen weniger zu schlafen.

Außergewöhnlich ist, dass nicht nur das Filmstudio Universal, Sportartikelhersteller Nike, Toyota, Pepsi (die zumindest in den USA eine spezielle Flaschenversion im Stil des 2. Films auf den Markt bringen) auf den Zug aufspringen und gratulieren, sondern selbst das österreichische Bundesministerium für Verkehr und Innovation auf ihrer Webseite das Hoverboard klassifiziert. Ich sage es an dieser Stelle ganz offen. In Zeiten, wo eine Kriese in den Nachrichten von der nächsten abgelöst wird und selbst DIE große Zukunftsvision, die europäische Union, in ihren Grundfesten wankt und hinterfragt wird, kommt ein wenig heile Kindheitsnostalgie rund um den zeitreisenden DeLorean DMC-12 oder dem mehr als nostalgischen Star Wars Battlefront-Trailer von Sony gerade recht!

Kommen wir zu einer anderen Zukunftsvision meiner Jungend, den VR-Brillen der 1990er Jahre… oder auch nicht 🙂 Kollege Lukas konnte sich die aktuelle Version von PlayStation VR mit der an die „The Getaway“-Serie angelehnte Demo ansehen:

Lukas_PlayStation_VR

VR ist – schenkt man Sony, Facebook/Oculus und Steam/HTC Glauben – der heiße Scheiß, an dem wir ab 2016 gar nicht vorbeikommen, wenn wir zu den coolen Kids gehören wollen. Nun hatte ich unlängst die Gelegenheit, mit Sonys PlayStation VR (vormals bekannt als Project Morpheus) selbst einmal in die virtuelle Realität einzutauchen. Das Setup ist denkbar einfach: VR-Headset auf den Kopf, Kopfhörer aufgesetzt, zwei Move-Controller in die Hände und schon kann es losgehen. Die verfügbare Demo namens London Heist beginnt in einem Keller, in dem man sich gerade auf eine unangenehme Begegnung mit einem Schläger einstellen kann, als dieser einen Anruf erhält und den Spieler schließlich auffordert sich zu erheben und mithilfe der Move-Controller nach dem Mobiltelefon zu greifen. Neben der verzögerungsfreien Umsetzung der Bewegungsdaten fällt hier besonders auf, dass die Stimme aus dem Smartphone tatsächlich von der Stelle zu kommen scheint, an die das Handy gerade gehalten wird. Es folgt eine Schießpassage, die ebenfalls hervorragend klappt, nachgeladen wird äußerst intuitiv durch das Greifen und Einführen neuer Munition in die Waffe. Grundsätzlich funktioniert PlayStation VR hervorragend, selbst das Headset ist dermaßen gut ausbalanciert, dass das Gebilde augenblicklich in Vergessenheit gerät. Der einzige Kritikpunkt ist die noch immer zu geringe Auflösung, hier sollte bis zum Release 2016 nachgebessert werden. Außerdem bleibt die Frage, ob PlayStation VR von Entwicklern mit ausreichend passender Software ausgestattet wird, um einen Kauf letztendlich zu rechtfertigen.

Was wird gelesen & gespielt
Ansonsten bewege ich mich derzeit beruflich teilweise weit in der Vergangenheit, öfter sogar sehr weit! Ich lese nämlich gerade den neuen Asterix-Band „Das Papyrus des Cäsar“, der Ende der Woche erscheinen wird. Euch erwartet nicht nur eine Rezension des neuen Abenteuers von Asterix & Co, sondern wir starten eine eigene Sonderseite rund um die gallischen Helden mit einigen Überraschungen! Außerdem spiele ich seit dem letzten Wochenende das kommende Assassin’s Creed Syndicate und tummle mich mit großen Vergnügen in einem meiner Lieblingszeitalter: Dem Viktorianischen London.

Bei Belenus… Der neue #Asterix 🙂

Ein von Michael Furtenbach (@furtenbach) gepostetes Foto am

Damit schließe ich diese SHOCK.Weekly Kolumne auch ab, am Samstag erscheint ein neuer SHOCK2 Podcast, der Dank unserer Patreon-Kampagne nun endlich wieder wöchentlich aufschlagen kann. Wer schon SHOCK2 VIP ist, kann derzeit im passenden Community Board über das Thema des ersten großen neuen C4 Audio-Specials abstimmen und wenn ich diese Zeilen schreibe sind wir nur noch 36$ vom nächsten Patreon-Meilenstein entfernt: Der Öffnung des digitalen consol.AT Heft-Archivs!

Ihr seht es bleibt spannend für euch und für uns hier in der Redaktion, ich wüsche euch eine spanende Woche und happy „Back to the Future Day“!

Michael