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Review: Predator – Upgrade

Nachdem Predators von Robert Rodriguez … nun ja, nicht der große Wurf war, darf nun Shane Black ran, der Regisseur von Iron Man 3 und Kiss Kiss, Bang Bang. Im Original Arnie-Streifen von 1987 hatte der junge Black nicht nur am Drehbuch mitgearbeitet, sondern auch eine kleine Rolle als Soldat im Team von Major Dutch Schaefer.

Versteckt im Wald sollen der Sniper Quinn McKenna (Boyd Holbrook) und sein Team Kidnapper eines Drogenkartells bei einer Übergabe ausschalten, doch mitten in der Aktion stürzt ein Raumschiff vom Himmel und die Elitesoldaten der US-Armee stehen plötzlich einem Predator gegenüber. Eine hochgerüstete und technologisch weit überlegene Spezies von Alien-Jägern. Nach jeder Menge abgetrennter Gliedmaßen, Blutfontänen und anderen Splattereffekten geht das Alien zu Boden und kann gefangen genommen werden. Da der Film länger als zehn Minuten dauern soll, nimmt McKenna einige Gegenstände des Preadators an sich, die er gerade noch an seine Ex-Frau und seinen autistischen Sohn Rory (Jacob Tremblay) schicken kann, bevor er in eine Station für psychisch auffällige Veteranen gesteckt wird. Ähnlich wie schon bei Iron Man 3 gibt Shane Black auch hier einem Kind eine wichtige Nebenrolle. Die Predatoren verwenden neuerdings die DNA anderer Spezies, um sich genetisch hochzurüsten. Zusammen mit einer chaotische Truppe von Ex-Soldaten, darunter der ständig ungehörige Witze reißenden Coyle (Keegan-Michael Key) oder den am Tourette-Syndrom leidenden Baxley (Thomas Jane) sowie einer Wissenschaftlerin (Olivia Munn) stellt sich McKenna der Jagd.

„I can do reverse psychology, too: don’t fuck yourself!”

Zwar erinnert Predator – Upgrade in der Eröffnungsequenz stark an das Original, geht dann aber oft komplett andere Wege. So hat sich der Regisseur eher von seinen eigenen Drehbüchern zu Buddy-Movies wie Richard Donners Lethal Weapon oder Tony Scotts The Last Boy Scout inspirieren lassen. Dadurch steht vor allem die Gruppe an für verrückt erklärten – und sich auch dementsprechend danebenbenehmenden – PTSD-Patienten im Mittelpunkt der Geschichte. Hier sitzt jeder Spruch und auf jeden Splatter-Effekt folgen ein paar Gags. Der Macho-Truppe wird mit der Wissenschaftlerin Casey Bracket eine starke Frau gegenübergestellt, die zumindest im englischen Original, einige grandiose Dialoge bekommen hat. Und wenn sie bewusstlos im Bett liegt und die ganze Truppe darauf wartet, dass sie erwacht, ist das nicht nur eine wunderbare Hommage an Disneys Schneewittchen, sondern auch eine Szene, in der kein Auge trocken bleibt.

Genauso gekonnt wie der Humor werden auch die Splattereffekte eingesetzt. Natürlich werden auch Köpfe inklusive der Wirbelsäule abgerissen aber auch die Funktionalität eines Energieschutzschildes von Raumschiffen wird mit drastischen Bilder gezeigt.

Predator-Upgrade läuft ab dem 13. September in den österreichischen Kinos.

Wertung - 8

8

Predator - Upgrade präsentiert sich trotz seiner Freigabe ab 16 Jahren als brutale Action-Comedy mit viel 80er-Flair. Zwar ist die Story seicht und die Predatoren bekommen nicht mehr Tiefgang als ein 08/15-Bösewicht aber man wird gut unterhalten. Das liegt vor allem daran, dass sich Regisseur Shane Black darauf versteht, die diversen Buddy-Frotzeleien auf die Spitze zu treiben. Wer das Original von 1987 mochte und auch Filme wie Ghostbusters, Crocodile Dundee, oder Big Trouble In Little China abgefeiert hat, sollte sich ein Ticket für dieses Trashfest sichern.

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Notable Replies

  1. Fein fein, wird bestimmt auf der blauen Scheibe in meine Filmsammlung wandern.

  2. Die sollen lieber was mit Weltraum, Xenos und Predators machen, wer braucht denn
    diesen Film mit Amis in der Kleinstadt gg. Preds. Gääähn
    Der 87er Film hatte was Archaisches.

  3. Buddykino vom Feinsten!

  4. Ifrit says:

    Predator und Comedy??? Hab ich das richtig verstanden?? :anguished:

  5. Gatar says:

    Ich glaub ich seh mir den an nur um danach darüber zu lästern. :stuck_out_tongue_winking_eye:

  6. Naja - wenn er einem das Rückgrat rausreißt und vielleicht dann lässig über den Baum wirft, dann hat das schon was komödienhaftes (übertrieben halt…) :slight_smile: .

  7. Ifrit says:

    Also Teil 1 und 2 hab ich jetz net als Comedy in Erinnerung. Hat der das Genre gewechselt?

  8. Naja wir haben zum Glück nicht mehr die 1980er Jahre… Schauspieler müssen mehr als ein paar Sätze pro Film sagen und die berühmten Einzeiler von Arnie waren doch auch damals saukomisch.

  9. Gatar says:

    War das ein Fest! :joy:

    Mit null Erwartungen reingegangen kamen wir grinsend und zufrieden aus den Saal.
    Der Film nimmt sich überhaupt nicht ernst und das ist gut so. Wie im Shock2 Review folgen auf Action witzige Sprüche. Die Truppe der Psycho-Soldaten ist einfach nur herrlich und sorgt für einige gute Lacher.

    Die Szene im Motel mit der Frau und die Psychos sie beobachten und Wetten abgeschlossen haben was sie macht… :joy: Die Erkenntnis das Predators eigentlich Sportangler sind aber Predator einfach cooler klingt… :rofl: Oder die wie es dem Predator Hund ergeht. Der Köter wurde durch die Kugel lobotomiert. :sweat_smile:

    Auch der Splatter kommt nicht zu kurz und es gibt einige heftige Szenen.
    Nicht unwichtig: das Kind war nicht nervig.

    Kurzum, ja, Predator Upgrade ist eine Komödie bei der ich einige Male laut lachen musste.

  10. Das mit dem Sportangler klingt schwer danach als hätten sich die Leute bei der Übersetzung wieder so richtig ins Zeug gelegt…O-Ton ftw!

    Trotz der vielen miesen Reviews ist Interesse da - wird aber wohl erst daheim geschaut

  11. Gatar says:

    Das mit der Synchro passt schon so. Hab jetzt extra aus Interesse nachgesehen wie der Joke im englischen lautet:

    calling the Predator a “predator” is a misnomer because hunting isn’t the same as predating: “What you’re describing is more like a bass fisherman.” … “Well, we took a vote, and ‘Predator’ is cooler. Fuck yeah.”

  12. Hoffentlich kommt mal ein guter Predator und ned so a Schas.

  13. Naja, wenn ich Lust auf Predator habe schau in prinzipiell nur den ersten Teil :grinning:

    Der 2te war imo auch noch gut aber das Setting fand ich schwächer.

    Alles danach (AvP, AvP2, Predators) lass ich einfach mal so stehen…

  14. Yep, so ist es, das Archaische vom 1er fehlt, da gehören Colonial Marines her, Romane und Comics gäbe es ja genug. Und keine Kleinstadt, sondern Weltraum, Raumstationen, im All hört einen niemand schreien! Ein Spiel mit einem Sulaco-ähnlichen Raumer als Basis wäre leiwand! Und mit aufrüstbarer Servogun! Rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrttt!

  15. Ifrit says:

    @AnotherDamnId @CarolusRex Jawoohl Jungs! Endlich jemand der das so sieht wie ich. Dacht schon ich wär allein.

    Is wie bei nem Steak - Fleisch, Salz und Pfeffer =
    Mukis, fette Wummen und ein Predator - mehr brauchts net.
    Sicher keine Komödie!

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