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Pixelabenteuerspiel Minit erhält C64 Umsetzung

Das von vielen für gut befundene Indie-Spiel Minit von Devolver Digital aus dem Jahr 2018, welches für alle gängigen Systeme veröffentlicht wurde, erhält eine Umsetzung für den Commodore 64 von Thalamus Digital und soll Ende 2019 auf Cartridge erscheinen. Das Abenteuerspiel dreht sich um eine Ente, die nach Ergreifen eines verfluchten Schwertes nur 60 Sekunden Zeit hat, Dinge zu erledigen. Ähnlich wie bei „Und täglich grüßt das Murmeltier“ stirbt die Ente, sobald der Timer abgelaufen ist und erwacht mit den vorher gesammelten Items und Kenntnissen in ihrem Bett. Um den Fluch zu brechen müssen unzählige Geheimnisse gelöst und gefährliche Feinde überwunden werden.

Minit ist im Original schon ziemlich minimalistisch gehalten. Der Schwarz-Weiße-Pixel-Look aus der Vogelperspektive erinnert an frühe 8- und 16-Bit-Adventures und ist dadurch schon wie für den C64 gemacht. In einem Interview bei Commodoreformat erklärt Andy Roberts, einer der Entwickler für Minit am C64:
„Obwohl das ursprüngliche Spiel ziemlich simpel erscheint, täuscht diese scheinbare Einfachheit sehr. Unsere größte technische Herausforderung bestand darin, die riesige Menge an Grafikdaten zu organisieren: Das Spiel verwendet Hunderte von einzigartigen 2 × 2-Kacheln, und es gibt einfach nicht genug Zeichen in einem Standard-C64-Zeichensatz, um einige der Bildschirme im Spiel anzuzeigen. Letztendlich haben wir uns für hochauflösende Bitmaps entschieden, mit denen wir auch Software-Sprites auf einfache Weise zeichnen und so die Anzahl der Gegner auf dem Bildschirm usw. erhöhen können.“

„Dann gibt es die Animationen und interaktiven Objekte, die Sie berücksichtigen sollten: fließende Flüsse, an der Leine hängende Wäsche, Wellen um die Küste, den Briefkasten, den Sie mit Ihrem Schwert öffnen können, und so weiter. Die ursprünglichen Entwickler haben hart gearbeitet, um sicherzustellen, dass das Spiel mit vielen einzigartigen Details gefüllt ist, um die Welt zum Leben zu erwecken. Daher ist es wichtig, diese kleinen Details zu wiederholen, um sicherzustellen, dass das Spiel seinen einzigartigen Charme behält.“

„Wir mussten auch die Bildschirmlayouts leicht anpassen, da der Bildschirm des C64 nicht so groß ist wie im Originalspiel. Daher musste mit größter Sorgfalt sichergestellt werden, dass die Bildschirme immer noch auf die gleiche Weise funktionieren, ohne das Gameplay zu beeinträchtigen.“

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