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Review: Pokémon Schwert – Erweiterungspass: Teil 2: Die Schneelande der Krone

Das Ende ist in Sicht. Mit Die Schneelande der Krone, dem zweiten Teil der Erweiterung von Pokémon Schwert und Schild, endet (voraussichtlich) die achte Generation der Pokémon-Spiele und gleichzeitig die erste vollständige auf der Nintendo Switch. Ob es mit einem Knall zu Ende geht oder doch eher „more of the same“ geworden ist, erfährt ihr hier.

Winter is coming – und Peony kommt auch (mit)

Es wird kalt. Nachdem euch der erste Teil des Erweiterungspasses, Die Insel der Rüstung, in ein tropisches Klima versetzt und euch einiges an Geduld (vor allem beim Grinden eurer Pokémon) für die zu erledigenden Prüfungen abverlangt hat, spielt Die Schneelande der Krone, wie könnte es bei dem Namen auch anders sein, in frostigeren Gefilden.

Nachdem ihr also euer Zugticket gelöst und in das neue Gebiet gereist seid, begebt ihr euch in das idyllische, aber eiskalte Örtchen Freezedale. Auf eurem Weg begegnen euch auch sofort Peony und seine Tochter – zwei Abenteurer, die ihre eigenen Problemchen zu haben scheinen. Denn schnell nach eurem ersten Treffen, zieht die Tochter allein von Dannen, um ihre eigenen Dynamax-Abenteuer zu bestreiten.

Peony gibt euch, entsprechend dem Wetterumständen, die passende Kleidung

Eure Majestät, König Coronospa

Der zuweilen äußerst nervige Peony schließt sich demnach eurer Reise – mal mehr, mal weniger – an und erforscht mit euch die Geheimnisse des neuen Areals. Schnell findet ihr heraus, dass beispielsweise das kleine Städtchen Freezedale seit zahlreichen Jahren auf die Rückkehr ihres legendären Königs, der die Felder gedeihen und demnach für reiche Ernten sorgen wird, wartet. Wie es der Zufall so will, entscheidet sich der König just bei eurer Ankunft, sich mit euch in Verbindung zu setzen und euch um Hilfe zu bitten.

Bei der Majestät handelt es sich um das mysteriöse Pokémon Coronospa. Ihm helft ihr fortan sein edles Reittier wieder zu finden und als Beschützer von Freezedale zurückzukehren.

Coronospa benötigt eure Hilfe

„Neue“ Pokémon und „alte“ Grafik

Der zweite Teil der Erweiterung schließt grundsätzlich da an, wo der letzte aufgehört hat. Spieler erhalten die Möglichkeit, „neue“ Pokémon zu fangen und erneut auf Sammeljagd zu gehen. Wirklich „neu“ sind die hinzugefügten Taschenmonster aber nicht, haben sie doch lediglich im Hauptspiel und/oder der ersten Erweiterung gefehlt. Dabei fallen erneut die deutlich veraltete Spielgrafik und das Ärgernis, nicht überall eine freie Steuerung zu haben, auf.

Dennoch spielt sich die zweite Erweiterung deutlich besser und fühlt sich frischer an als noch die erste. Das liegt zum einen daran, dass die Story für uns interessanter war. Die Geschichte des kleinen verschneiten Freezedale mit ihrem Pokémon-König hielt uns deutlich länger bei der Stange als der ewige Grind, um eine der beiden Prüfungen mit unserem Dakuma bestehen zu können. Zum anderen sind die neuen Dynamax-Abenteuer ansprechend gestaltet. In unterirdischen Gängen müssen Spieler hier ein Dynamax-Pokémon nach dem nächsten besiegen, ehe sie schließlich zum Boss, einem viel selteneren Pokémon, gelangen und dieses gegebenenfalls fangen können. Dies ähnelt in seiner Struktur an vereinfachte Arenakämpfe – und macht Spaß.

Kämpfe gegen andere Trainer fehlen in dieser Erweiterung aber beinahe komplett. Dafür gilt es, kleinere Rätsel zu lösen sowie die drei legendären Pokémon-Vögel, Galar-Arktos, -Zapdos und -Lavados, einzufangen. Dies stellt euch unter Umständen ebenfalls vor eine Herausforderung, sind diese doch gar nicht so einfach zu besiegen und zu fangen.

Fazit

Die Schneelande der Krone bietet, wie auch schon der erste Teil des DLCs, einige Stunden an weiterer Pokémon-Action mit vielen neu-hinzugefügten Taschenmonstern. Komplettisten wird es freuen! Alle anderen erfreuen sich an der interessant(-er)en Geschichte (im Vergleich zu Teil 1), die alles wie ein Kleber zusammenhält und dazu führt, dass die Zeit beim Spielen wie im Nu verfliegt.

Entwickler: Game Freak
System: Nintendo Switch
Erscheint: Bereits erhältlich
Preis des Erweiterungspasses (beide Teile): 29,99 Euro

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