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Preview: Marvel’s Spider-Man: Miles Morales

Eine Spinne kommt selten allein

Bald erscheinen sie, die neuen Konsolen von Sony und Microsoft. Demnach werden bereits in wenigen Tagen Videospiel-Enthusiasten zum ersten Mal die Möglichkeit haben, die neue Hardware in Händen zu halten und auszuprobieren – aber was eigentlich?

Während Microsoft hauptsächlich auf ihr Abo-Modell des Xbox Game Pass setzt, um von sich zu überzeugen, bestreitet Sony mit seinen Launch Games vergleichsweise einen traditionelleren Weg, aber mit klarer Strategie dahinter. Mit Demon’s Souls sollen etwa die Hardcore-Spieler, mit Sackboy: A Big Adventure die jüngere Zielgruppe und mit Marvel’s Spider-Man: Miles Morales der Massenmarkt angesprochen werden. Ob es für Sony ein erfolgreicher Launch wird, hängt somit auch zu großen Teilen an dem Erfolg von Marvel’s Spider-Man: Miles Morales.

Achtung! Diese Preview enthält Spoiler zu Marvel’s Spider-Man (2018)!

Wie alles begann… und wie es weitergeht

Kommen wir zur Ausgangslage des Spiels, soweit diese bekannt ist.
Miles Morales war ein normaler Junge aus Brooklyn, New York. Er hat im ersten Spider-Man-Spiel von Insomniac Games seinen heldenhaften Vater verloren und wurde daraufhin von Peter Parker und seiner Tante May, die bei einer Hilfsorganisation arbeitete, unterstützt. Hierbei freundeten sich Pete und er an. Fortan unterstützte Miles ihn und Spider-Man dort, wo er nur kann. Zum Ende des Spiels wurde schließlich klar, dass nicht nur Peter Parker von einer radioaktiven Spinne gebissen wurde, sondern auch Miles Morales, woraufhin auch dieser Superkräfte entwickelte.

Nun, nachdem Spider-Man die Stadt knapp vor den Gefahren der Sinister Six – und vor allem vor Doctor Octavius – gerettet hat, ist es Zeit für Unterstützung. Hier setzt Marvel’s Spider-Man: Miles Morales an. Die Geschichte spielt, soweit bekannt, ein Jahr nach den Geschehnissen von Marvel’s Spider-Man (2018) zu Weihnachten. Miles ist nun als zweiter Spider-Man in der Stadt bekannt und unterstützt die erste freundliche Spinne aus der Nachbarschaft bei ihren Abenteuern. Und wer gedacht hätte, dass es nach dem Sieg über die sechs Superschurken nichts mehr zu tun gibt, der irrt gewaltig. Denn die sogenannte Roxxon Company befindet sich im Krieg gegen eine mysteriöse Underground Terror-Gruppe unter der Leitung des mächtigen Tinkerer.

Nun gibt es zwei Spider-Men

Ein Spider-Man, zwei Gesichter

Einen Aufreger gab es auch bereits im Vorfeld des Spiels. Insomniac Games haben das Gesicht von Peter Parker ersetzt. Nun sieht Pete deutlich jünger aus und ähnelt Tom Holland aus dem Marvel Cinematic Universe. Diese Änderung, wie könnte es auch anders sein, hat nicht jedem Fan gut gefallen, um es gelinde auszudrücken. Peter Parker sieht nämlich nicht nur im neuen Teil anders aus, sondern auch in der Remastered-Version des ersten Teils. Die (Mord-)Drohungen, die Entwickler deshalb erhalten haben, sind aber strikt abzulehnen und absolut unverständlich. Schließlich geht es nur um ein Videospiel.
Hierzu äußerte sich auch Brian Intihar, Creative Director von Teil 1 (2018):

„(…) Wir sorgen uns genauso um diesen Charakter wie ihr, also seid beruhigt, dass wir diese Entscheidung/Veränderung nicht leichtfertig getroffen haben. Genauso, wie wir es bei der Entwicklung von Marvel’s Spider-Man gemacht haben, werden wir eure Kommentare lesen, zuhören und immer die Möglichkeit, jede Facette des Spiels zu verbessern, in Betracht ziehen. Gleichzeitig hoffe ich, dass ihr uns vertraut, dass diese Entscheidung aus unserer Sicht die beste für das Franchise und die vor uns liegenden Ziele für den beliebten Marvel-Charakter ist.“

Links: Das „neue“ Gesicht von Peter Parker, rechts: Das „alte“ Gesicht von Peter Parker

Interessanter als die Veränderung der Gesichter von Peter Parker, finden wir jedoch die Möglichkeiten Marvel’s Spider-Man Remastered zu erwerben. Hier hat sich Sony wirklich etwas einfallen lassen. Das Spiel liegt der Ultimate Edition von Marvel’s Spider-Man: Miles Morales bei. Kauft ihr lediglich das Standard-Spiel von Miles Morales auf PS4 oder PS5, könnt ihr zudem über das Menü des Spiels ein kostenpflichtiges Upgrade, um die Remastered-Version zu erhalten, erwerben. Einzeln liegt diese Version demnach aber nicht zum Verkauf vor – irgendwie eigenartig.

Kommen wir zu den Veränderungen: In der Remastered-Version von Marvel’s Spider-Man wurde die Stadtlandschaft mit verbesserten Gebäudemodellen, Raytracing-Reflexionen und Umgebungsschatten verschönert. Bei den Charakteren sind nun deutlich mehr Details bei Haut, Augen und Zähnen erkennbar. Es wurde aber nicht nur an der Optik gearbeitet, sondern auch an Features, wie einer Unterstützung von 3D Audio und haptischem Feedback des DualSense Controllers. Zudem sollen Ladezeiten der Vergangenheit angehören.

Miles Morales hat einen tierischen Gefährten

Der Held, den wir brauchen, aber nicht verdienen

Nach diesem Exkurs zu Marvel’s Spider-Man Remastered, kehren wir zu Miles Morales zurück. Dieser soll sich deutlich anders beim Spielen anfühlen. Das liegt daran, dass Miles natürlich zum einen ein anderer Held mit etwas anderen Kräften ist. So ist es Miles beispielsweise möglich unsichtbar zu werden und sich mitten im Kampf an Gegner heranzuschleichen. Zudem stehen ihm offenbar elektrische Attacken zur Verfügung, die besonders mächtige Gegner in Bedrängnis bringen können.

Zum anderen stehen Miles Morales auch andere Anzüge als Peter Parker zur Verfügung. So soll beispielsweise ein Anzug im Spiel enthalten sein, der euch an der Seite eines tierischen Begleiters, der Katze „Spider-Man„, kämpfen lässt. Wer jetzt noch nicht von dem Spiel überzeugt ist, dem können wir auch nicht helfen. Spaß beiseite. Wir freuen uns schon jetzt auf zahlreiche Schnappschüsse, die von „Spider-Cat“ in Action, mittels Photo Mode gemacht werden. (Dieser soll ebenfalls einige Verbesserungen im Vergleich zum ersten Teil erhalten und dadurch zudem deutlich umfangreicher ausfallen.)

Neben diesem Anzug mit seinem tierischen Begleiter (und eigentlichen Helden des Spiels) wird es zudem einen sehr beliebten Anzug im Spiel geben. Hier wird sich bei dem Anzug aus dem Film Spider-Man: A New Universe (Original: Spider-Man: Into the Spider-Verse) bedient. Dies wurde vor einigen Tagen von Insomniac Games bekannt gegeben. Hierdurch verändert sich auch die Framerate des Spiels (Marvel’s Spider-Man: Miles Morales soll auf der PS5 im Performance Modus in 4K mit 60 FPS laufen), sodass sie dem Film ähnelt.

Zudem erscheinen gelegentlich in Kämpfen Comic-Schriftzüge, wie „Pow!“. Dies sieht bereits jetzt äußerst gelungen aus. Die zahlreichen Anzüge sollen zudem alle innerhalb des Spiels kostenlos erspielbar sein.

Pow! Miles Morales schwingt sich in genialer Comic-Grafik durch New York

Marvel’s Spider-Man: Miles Morales soll ein eigenständiges Spiel und nicht nur eine Standalone-Erweiterung des ersten Abenteuers sein. Gleichzeitig wurde von Insomniac Games betont, dass es sich hierbei nicht um Teil 2 des ersten Spiels handelt.

Marvel’s Spider-Man: Miles Morales erscheint am 12. November für PlayStation 4. Am 19. November erscheint dann gleichzeitig mit Launch der PlayStation 5 die entsprechende Next-Gen-Version des Spiels.

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