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Review: Gunship Battle 2 VR (Gear VR)

Einmal im Leben selbst einen Hubschrauber fliegen ist wohl ein Traum für viele. Bislang war dies zwar möglich, allerdings nur vor einem flachen Bildschirm. Mit Gunship Battle 2 VR könnt ihr nun endlich mit dem geeigneten VR-Headset selbst einsteigen und loslegen.

Bevor wir ins Spielgeschehen eingreifen dürfen, wird uns gleich mal die (sehr einfache) Steuerung erklärt. Mit Kopfbewegungen können wir etwa den Hubschrauber drehen und natürlich genauer zielen. Dies funktioniert meist auch sehr gut, lediglich das schräge Neigen des Kopfes wird nach längerer Spieldauer mühsam. Der Joypad-Support ist hingegen sehr gut und intuitiv gelungen. Ihr solltet – so ihr noch kein Gamepad besitzt – hier auf jeden Fall auch auf die Qualität achten, um wirklich Spaß zu haben.

Haben wir das Tutorial hinter uns gelassen geht es auch schon los. Mittels holografischer Einblendung erklärt uns unsere Kommandantin, was wir als nächstes machen müssen. Die meisten Aufträge sind entweder das Neutralisieren gegnerischer Ziele oder das Beschützen eigener. Dabei geht es mal in Canyons, mal über das Meer oder auch über kleinere Städte. Die Geschichte hinter Gunship Battle 2 VR ist zwar recht interessant, wird allerdings nur über Standbild-Hologramme erzählt.

Flüssiges, aber detailarmes Spielgeschehen
Die Menüs und Helikopter sind ansehnlich, die Umgebungen wirken allerdings recht generisch und haben mit teils heftigen Pop-Ins zu kämpfen. Vor allem Brücken werden je nach Blickwinkel entweder halb aufgebaut oder springen plötzlich ins Bild. Dafür sind die Schiffsmodelle und Panzer gut designt. Auch das ständig flüssige Gameplay kann dabei überzeugen, Slowdowns oder Ruckler haben wir so gut wie nie bemerkt.

Was ziemlich nerven kann, ist, dass wir mit unserem Heli nicht wirklich hoch fliegen können. So fehlt natürlich auch ein wenig die Übersichtlichkeit im Gelände. Dass die Zielgenauigkeit unserer Raketen genauso zu wünschen übrig lässt, macht es natürlich auch nicht einfacher, sich wirklich voll integriert zu fühlen.

Schwindel und Übelkeit?
Ein interessanter Aspekt bei VR ist auch immer die sogenannte Kinetose (Simulator-Krankheit), bei der manchen Spielern nach längerem Gebrauch der Brille übel wird. Diese wurde bei Gunship Battle 2 VR annähernd eliminiert.

Durch die häufigen Kopfbewegungen können sich allerdings Schmerzen im Nacken einstellen. Länger als eine Stunde am Stück zu spielen ist daher nicht empfehlenswert. Insgesamt 20 Episoden klingen zwar recht viel, sind jedoch in zwei bis drei Stunden durchgespielt. Dann können wir jedoch unseren Helikopter weiter aufwerten, neue Waffen erforschen und auch einige Fluggeräte erwerben. Diese unterscheiden sich auch hinsichtlich Handhabung und Optik.

Einmal im Leben selbst einen Hubschrauber fliegen ist wohl ein Traum für viele. Bislang war dies zwar möglich, allerdings nur vor einem flachen Bildschirm. Mit Gunship Battle 2 VR könnt ihr nun endlich mit dem geeigneten VR-Headset selbst einsteigen und loslegen. https://youtu.be/iG7b5mT1kYc Bevor wir ins Spielgeschehen eingreifen dürfen, wird uns gleich mal die (sehr einfache) Steuerung erklärt. Mit Kopfbewegungen können wir etwa den Hubschrauber drehen und natürlich genauer zielen. Dies funktioniert meist auch sehr gut, lediglich das schräge Neigen des Kopfes wird nach längerer Spieldauer mühsam. Der Joypad-Support ist hingegen sehr gut und intuitiv gelungen. Ihr solltet – so ihr…

Review Overview

Wertung - 7.5

7.5

Spannende Helikopterkämpfe in Virtual Reality

Summary : Gunship Battle 2 VR sieht gut aus, überlastet das Smartphone jedoch nicht. So erwartet euch ständig flüssiges, actionreiches Gameplay mit einer interessanten Geschichte, die aber erst gegen Ende so richtig Fahrt aufnimmt. Mit einer Spielzeit von zwei bis drei Stunden ist das Game relativ schnell zu Ende, danach gibt nicht mehr viel zu entdecken.

User Rating: 4.6 ( 1 votes)
Genre: Action
System: Gear VR
Entwickler: Joycity Corp.
Erscheint: Erhältlich
Preis: ca. 9,99 Euro

One comment

  1. Ich fand die Grafik für ein Handy-Spiel gar nicht mal schlecht, detailarm steckt da halt im Blut. Mich hat am meisten die flache und leider sehr kurze Story gestört und dass der Entwickler unbedingt noch Mobile-Bezahlfeatures einbauen musste.
    Aber alles in allem eines der besten Actionspiele für die Gear VR die es im Moment gibt.