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Preview: Gran Turismo Sport (VR Drive)

Knapp ein Jahr ist nun PlayStation VR auf dem Markt und hat für Besitzer des Headset oftmals komplett neue Spielerfahrungen gebracht. Schon bei seiner Ankündigung als Project Morpheus war klar: Für diese Plattform muss auch die mit Abstand erfolgreichste PlayStation-Marke erscheinen: Gran Turismo.

Gran Turismo Sport + VR = Eine passende Kombination?

Doch ist die PlayStation 4 stark genug, um eine Simulation wie Gran Turismo auch in VR zu stemmen? Zum Start des VR-Headset zeigte doch gerade das Rennspiel Drive Club in VR die technischen Grenzen auf und sorgte bei vielen Spielern für Übelkeit.

Bei einem Preview-Event konnten wir in der letzten Woche ausgiebig den sogenannten VR Drive-Modus von Gran Turismo Sport anspielen. Ihr könnt weder das gesamte Spiel in VR spielen, noch ein eigenes VR Gran Turismo kaufen. Wer sich in Besitz eines PlayStation VR-Headset befindet, schaltet automatisch den VR Drive-Menüpunkt frei. Dahinter verbirgt sich eine spezielle Variation des Arcade-Modus, bei dem ihr auf ausgewählten Strecken gegen einen Gegner antreten könnt.

Klingt nach einer abgespeckten Sache, die man nur gemacht hat, weil es eben im Marketingplan stand? Gran Turismo-Mastermind Kazunori Yamauchi hat den Modus persönlich betreut und dafür gesorgt, dass eine außergewöhnliche Rennerfahrung herausgekommen ist. So war die oberste Priorität, dass das typisch Gran Turismo-Renngefühl nicht verloren geht und jederzeit eine flüssige Bildwiederholrate gegeben ist. Das Ergebnis sind packende Duelle, wenn auch nur gegen einen anderen Fahrer auf einigen der spektakulärsten Rennstrecken von Gran Turismo Sport.

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Angespielt

Ich konnte den VR Drive-Modus von Gran Turismo Sport rund 40 Minuten in der Sony Interactive Entertainment-Zentrale antesten. Zusammen mit den aufgebauten Rennsitz und dem Thustmaster GT-Lenkrad ergibt das ein phänomenales Renngefühl. Ihr habt einen vollen 360 Grad-Rundumblick inklusive detaillierter Innenausstattung eures Wagen. Und spätestens wenn ihr euch auf die Seite neigt um in den Rückspiegel zu blicken, seid ihr mitten im Spiel. Bei näherer Betrachtung fällt schnell auf, dass die komplette Grafik zurückgeschraubt werden musste. Das fällt umso mehr ins Gewicht, wenn ihr (wie ich bei meinem Sony-Besuch) kurz zuvor das Spiel auf einem UHD-HRD Fernseher gesehen habt.

Dennoch bin ich begeistert. Polyphony Digital hat genau an den richtigen Stellen viel Entwicklungsarbeit in ihren VR-Modus gesteckt: Dank der sehr hohen und stabilen Bildrate und einigen anderen Tricks wird bei diesem Spiel deutlich weniger Spielern übel, als es bei anderen VR-Rennspielen der Fall ist. Auch wenn VR Drive hier nur ein tolle Zugabe für PlayStation VR-Besitzer darstellt, zeigt es doch, wie gut Rennspiele in Zukunft auf VR-Plattformen funktionieren werden.

Gran Turismo Sport erscheint am 18. Oktober für PlayStation 4.

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