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Game-Streaming: Sony & Microsoft geben Partnerschaft bekannt!

Wie Microsoft und Sony ankündigen, werden beide Unternehmen an einer gemeinsamen Lösung für cloudbasierte Spieledienste arbeiten.

Wer hätte das gedacht?

Beide Unternehmen werden in dieser ungewöhnliche Partnerschaft auf Microsofts Cloud-Computing-Plattform Azure zurückgreifen. Somit werden Sonys Spiele- und Content-Streaming-Dienste, wie PlayStation Now, künftig auch auf Microsoft Azure laufen, gemeinsam mit dem in den Startlöchern befindenden xCloud-Gaming-Service.

„Die beiden Unternehmen werden die gemeinsame Entwicklung zukünftiger Cloud-Lösungen in Microsoft Azure untersuchen, um ihre jeweiligen Spiele- und Content-Streaming-Dienste zu unterstützen“, heißt es in einer Erklärung von Microsoft.

Umfassende Zusammenarbeit

Laut Microsoft wird diese Zusammenarbeit auch den Aufbau besserer Entwicklungsplattformen für die “Content Creator Community” einschließen. Das bedeutet, dass sowohl Sony als auch Microsoft planen, künftig gemeinsam an Diensten für die Entwickler und Gaming-Community zu  arbeiten. Nähere Details möchten Sony und Microsoft bekannt zu geben “sobald diese verfügbar sind“.

Zusammenarbeiten wollen die beiden Unternehmen auch im Bereich Halbleiter, Künstliche Intelligenz und intelligente Bildsensorlösungen.

„Sony war schon immer führend in den Bereichen Unterhaltung und Technologie, und die heute angekündigte Zusammenarbeit baut auf dieser Innovationsgeschichte auf“, sagt Microsoft-CEO Satya Nadella. „Unsere Partnerschaft bringt die Leistungsfähigkeit von Azure und Azure AI zu Sony, um Kunden neue Spiele- und Unterhaltungserlebnisse zu bieten.“

Strategische Partnerschaft

Vor allem für Microsoft und dessen Azure-Plattform, ist diese strategische Partnerschaft mit Sony ein großer Gewinn. Schließlich wird so vermieden, dass der PlayStation-Konzern in Zukunft die Cloud-Dienste und Server-Farmen von Amazon oder Google in Anspruch nimmt.

Besonders Google und der Anfang des Jahres vorgestellte Streaming-Service Stadia, ist sowohl für Microsoft als auch für Sony eine Bedrohung. Dank Microsofts Azure-Plattform und dessen Infrastruktur, ist Sony nun weitaus besser gerüstet, um gegen Googles Streaming-Technologie anzukommen.

Sony CEO Kenichiro Yoshida und Microsoft CEO Satya Nadella (© Microsoft)

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Notable Replies

  1. Spannende Zeiten

    Hoffe das führt zu mehr Crossplay, Crosssave…

  2. Vino says:

    Unspäktakulärer als es für Viele hier den Anschein hat. Technologie-Austausch ist in der Branche üblich. So nutzen zum Beispiel auch Apple und Samsung patentierte Technologien des Gegenübers - sind am Hardwaremarkt dennoch erbitterte Feinde.
    Genauso wird es sich hier verhalten. Sony (und wahrscheinlich auch bald Nintendo) bedienen sich einfach der ausgereiften Technologie von MS. Das ist eine einfache Geschäftsentscheidung - beide profititerne davon. MS kann Geld verdienen und Sony muss weniger ausgeben als wie wenn sie selbst eine entsprechende Plattform entwickeln.

    Ich gehe daher nicht davon aus, dass der “normale” XBox- oder PS-Spieler irgendwelche signifikanten Änderungen (Stichwort Austausch von Exklusiv-Titeln) bemerken wird.
    Crossplay wird so und so kommen - alleine deswegen, weil in der kommenden Konsolengeneration die Karten wieder neu gemischt werden und Sony somit seinen Vorteil im Bezug auf die Marktanteile zumindest bedroht sehen könnte. Zusätzlich wächst in der Frage ja immer mehr der Druck seitens der Spieler.

  3. Interessant ist es in Bezug zu Google. Die hätten sicher auch gerne Sony ihre Infrastruktur zur Verfügung gestellt.

  4. Vino says:

    Davon kannst du ausgehen.

    Microsoft stellt sein Geschäft immer mehr auf Cloud-Services um. Windows spielt eine immer kleinere Rolle für das Gesamtgeschäft.

  5. Und Microsoft fährt gut damit. Die verdienen viel Geld damit. Nadella hat seit er am Ruder ist die Prioritäten richtig gesetzt.

  6. Nik says:

    Ja, da hast du sicher recht. Dennoch wäre sowas vor einer Konsolen-Gen noch undenkbar gewesen und es ist ganz klar, dass Googles Stadia-Ankündigung einen erheblichen Anteil an diesem Deal hat.

    Was diese Partnerschaft aufzeigt ist, dass sich das Videospiel-Bussiness verändert und in Zukunft noch stärker verändern wird. Auch Nintendo muss/wird einen Partner suchen. Vielleicht haben sie das ja bereits mit Microsoft getan. Viele Firmen liebäugeln derzeit mit der Gaming-Branche und vieles wird sich ändern. Nicht jetzt, aber vielleicht morgen oder übermorgen. Spannend.

  7. Sony hat mit IBM bei der PS3 Chip Entwicklung zusammengearbeitet, gab es also schon damals. Wobei IBM natürlich nicht im Games Business war. Insofern hinkt mein Vergleich.

    Nachdem es 3 Technologieanbieter gibt, die derartige zukünftige Entwicklungen stemmen könnten, hat sich Sony - wie Nintendo auch - wohl eher gegen AWS (Amazon) und gegen GCP (Google) als für Azure (Microsoft) entschieden.

    Mit Oracle habe ich einen vierten Anbieter vergessen aufzuzählen.

  8. Nik says:

    Die Frage ist ja auch, ob diese Zusammenarbeit noch weitere Früchte tragen wird. MS möchte ja am liebsten die hauseigenen Game-Services auf allen möglichen Plattformen sehen. Also auch irgendwann auf Sonys PlayStation. Mal schauen, was die Zukunft bringt.

    PlayStation-Fans werden jedenfalls schon bald von Microsoft Azure-Plattform profitieren. Spätestens mir der PS5 werden sich die Download-Geschwindigkeit aus dem PSN-Store erheblich verbessern und auch PlayStation Now wird weitaus besser, stabiler und in höherer Auflösung streamen. Zudem muss sich Sony nicht mit dem Aufbau und den astronomischen Kosten für so eine Plattform herumschlagen und kann sich auf das konzentrieren, was die PlayStation-Division weitaus besser kann: tolle Spiele produzieren.

    MS profitiert ebenfalls und bekommt das, was sie am meisten interessiert: Revenue. Ob von Usern oder Firmen wie Sony, Hauptsache der Geldfluss steigt.

  9. Wundert mich nicht, dass Sony & MS nur (teilweise) zusammenarbeiten, nachdem google in den Konsolen-Markt trägt.

    Und Nintendo hält sich überall raus und setzt quasi wieder auf Module :smiley:

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