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Preview: Assassin’s Creed: Valhalla (Update)

Das ist zu dem neuen Assassinen-Abenteuer bislang bekannt

Vor zwei Tagen wurde das neue Assassin’s Creed offiziell angekündigt. Es wird den Beinamen Valhalla tragen, ein Wikinger-Setting bieten und ebenfalls für Next-Gen erscheinen.

Darum geht’s…

Die Spieler haben die Wahl mit Eivor einen männlichen oder einen weiblichen Charakter zu spielen. Jede politische Allianz, Entscheidungen in der Schlacht und Dialog-Option kann die Welt von Assassin’s Creed Valhalla beeinflussen. Spieler müssen daher mit Bedacht handeln, um die Heimat und die Zukunft ihres Clans zu beschützen.

Die Spieler werden Eivors Clan von Nordmännern, der durch endlose Kriege und schwindende Ressourcen im neunten Jahrhundert A. D. aus Norwegen vertrieben wurde, über das eisige Meer zu den wohlhabenden Ländereien von Englands zerbrochenen Königreichen führen. Sie kämpfen für die Zukunft ihres Clans und lernen dabei den rücksichtslosen Kampfstil der Wikinger kennen. Das Kampfsystem wurde überarbeitet und erlaubt nun unter anderem die Verwendung von zwei Waffen gleichzeitig und bietet zudem eine noch nie dagewesene Varianz an Gegner-Archetypen. Von ihrem Langschiff aus können die Spieler gezielt Ortschaften brandschatzen, um Reichtümer und wichtige Ressourcen zu erlangen. Als die Wikinger damit beginnen, sich in ihrer neuen Heimat niederzulassen, stoßen sie auf Widerstand durch die Angelsachsen und König Alfred den Großen, der die Nordmänner als Ungläubige denunziert und der alleinige Herrscher über ein zivilisiertes England sein möchte. Gegen alle Widerstände muss Eivor nun alles tun, was nötig ist, um die Chance auf seinen Platz in Walhalla zu wahren.

Der Aufbau einer Siedlung soll wichtig sein

(Update 24.05.) Stealth mit einzigartigen Waffen

Assassin’s Creed: Valhalla ist und bleibt im Kern ein RPG. Im Vergleich zu seinen beiden Vorgängern Origins und Odyssey soll es aber einige Dinge anders machen – und einige bekannte Features aus der Franchise-Historie zurückbringen.

Kämpfe werden sich künftig anders anfühlen. So sollen in kämpferischen Auseinandersetzungen weniger Zahlenwerte der Waffen eine Rolle spielen als früher. Zahlen gibt es dann aber doch: So soll der Charakter aufgelevelt werden können. Die damit einhergehende Zahl ist aber eher als Bewertung des eigenen Skills zu verstehen. Mit dieser Änderung wird auch ermöglicht, dass es fortan einfacher sein wird, sich an Gegner heranzuschleichen und diese geräuschlos (und instant) zu erledigen. Hierfür sorgt auch ein altbekanntes Feature: die versteckte Klinge. Diese wird in Valhalla ein fixer Bestandteil sein und mit dem richtigen Timing Gegner sofort den Garaus machen. Auch die Funktion des „Social Stealth“ kehrt zurück. Das bedeutet, dass der Protagonist in einer Menschenmenge untertauchen und für die Gegner quasi unsichtbar wird. Diese Funktion ist mit Origins damals weggefallen.

Auch sollen sich die zu findenden Waffen besser anfühlen. Diese sollen weniger generisch und eher einzigartige Fundstücke sein, die „in der Welt verankert sind“, wie Creative Director Ashraf Ismail in einem Interview ausführt. Die Waffen und Rüstungsteile werden auch alle upgrad- und anpassbar sein.

Der Hauptcharakter wird optisch anpassbar sein

Entscheidungen haben gewohnt viel Gewicht

Auch in Valhalla werden nicht nur Entscheidungen auf dem Schlachtfeld wichtig sein, sondern auch im Dialog. Diese sollen dieses Mal ungleich mehr Gewicht auf den Fortgang der Geschichte haben. So wird es möglich sein, großen Einfluss auf die Geschehnisse in England auszuüben. Zudem können Bündnisse geschlossen werden und beispielsweise durch Hochzeiten einzelne Clans miteinander verbunden werden, wie Ubisoft mitteilt. Zudem sind erneut romantische (sowohl hetero- als auch homosexuelle) Beziehungen möglich.

Außerdem wird es auch wieder Parkour-Elemente, im Spiel geben. So soll Spielern die Möglichkeit gegeben werden, zu entscheiden, ob sie lieber vom Boden aus agieren oder ob sie lieber erkunden, klettern und gegebenenfalls von der Luft aus angreifen. Hierfür haben die Entwickler auch sehr viel Zeit und Arbeit in das Level-Design investiert, wie Creative Director Ismail erklärt.

Viel Content, aber weniger Grind

Wie in Assassin’s Creed-Abenteuern üblich, wird auch in Valhalla der Content wohl nicht zu kurz kommen. Neben der offenbar ergiebigen Hauptstory wird es erneut zahlreiche Nebenmissionen und Minispiele geben. So wurden bereits Trinkspiele, Jagden, die Erkundung der Nordsee und Wikinger-Rap-Battles angekündigt.

Neben der Story und den Side-Quests wird das Augenmerk aber immer wieder auf die Wikinger-Siedlung gelegt werden, so Lead-Producer Julien Laferrière. Diese soll als Heimatort dienen, den es hinsichtlich der Gebäude und Einwohner zu vergrößern gilt. Auf den vielen Reisen, die stets in der Heimat-Siedlung beginnen, lassen sich zahlreiche Dinge und Personen finden, die in der Ortschaft von Nutzen sein könnten. So können unter anderem Kasernen, Tattoo-Studios oder eine Schmiede gebaut werden. Die Story wird seine Spieler auch immer wieder dazu anregen, zurück in die Siedlung zu fahren, um diese weiter auszubauen und zu verbessern.

Trotz des Riesenumfangs hat Creative Director Ashraf Ismail in einem Interview verraten, dass sie auf das Feedback der AC-Community gehört haben und mit Valhalla den Grind im Spiel für einige verringern möchten. Es soll bei dem neuen Abenteuer egal sein, ob Spieler nur der Hauptstory folgen oder ihren eigenen vielleicht längeren Weg einschlagen möchten. Das Spiel soll ihnen keine Steine in den Weg legen.

Es war unser Ziel mit Valhalla (…) Spieler den Content spielen zu lassen, den sie mögen. (…) So, wenn Spieler sich auf die Erzählung konzentrieren möchten, kein Problem. Wenn sich Spieler auf ihre eigene Spielweise fokussieren möchten, erneut kein Problem. Es ist wirklich den Spielern überlassen, wie sie den Inhalt konsumieren möchten.

Ein Rabe und eine „bedeutsame Welt“

Spieler sollen aber nicht nur die Art und Weise, wie sie das Spiel erleben möchten, anpassen können, sondern auch das Geschlecht der Hauptfigur. Wie schon in AC: Odyssey wird es möglich sein, entweder als Held oder Heldin das Abenteuer zu bestehen. Die beiden Charaktere seien zu zwei verschiedenen Zeitpunkten der Entwicklung entstanden und sind optisch stark durch Tätowierungen, Frisuren oder Bärte veränder- und anpassbar.

Ob es wieder imposante Seeschlachten zu erleben gibt, ist aktuell noch unklar. Einige Quellen beziehen sich auf das Artwork und folgern daraus, dass es Gefechte auf hoher See geben wird. Andere meinen, dass es diese nicht geben wird, nachdem es Seeschlachten mit Kanonen, die auf andere Schiffe feuern, zu dieser Zeit noch nicht gegeben hat. Wenn es nach diesen Quellen geht, soll das Langboot vor allem zum Erkunden einer interessanten und „bedeutsamen“ Welt, wie es Laferrière ausführt, dienen.

Wir wollen eine Spielwelt entwickeln, die Spieler für ihre Neugier belohnt. Das lässt sich mit der Tatsache, dass Wikinger großartige Entdecker waren, verbinden – aus diesem Grund musste die Welt bedeutsam sein.

Vielen, die den cinematischen Trailer bereits gesehen haben, wird ein Rabe aufgefallen sein. Er wird den Adler, bekannt aus früheren Abenteuern, ablösen, aber mit neuen Fähigkeiten daherkommen.

Gegenwartssetting wird fortgesetzt

Neben all den neuen Schauplätzen wird auch noch die Gegenwartsgeschichte um Layla Hassan fortgesetzt, so Director Darby McDevitt in einem aktuellen Interview.

Wir setzen Laylas Geschichte fort. Wir haben eine Menge neue Ansätze für die Gegenwartsgeschichte, bei denen wir aufgeregt sind, sie den Leuten zu zeigen. Es ist etwas, das ich bereits seit einigen Jahren sehen wollte und nun hatten wir endlich eine Idee und Vorstellung davon, wie wir es umsetzen können – aber das verrate ich hier nicht. Aber wir setzen definitiv Laylas Story fort. Das hat sich nicht verändert.

Jetzt scheppert es gleich

4K- und HDR-Unterstützung, Online-Funktionen + Special Editions

Assassin’s Creed: Valhalla befindet sich bereits seit zweieinhalb Jahren bei Ubisoft in Entwicklung. Neben Ubisoft Montréal wirken noch 14 weitere Entwicklerstudios an dem Mammutprojekt mit. Bekannt wurde zudem, dass Valhalla auf Next-Gen in 4K und HDR laufen wird. Aktuell ist davon auszugehen, dass es sich hierbei sogar um natives 4K handeln wird. Zusätzlich wird das Spiel, obwohl sich das Spielgeschehen wohl eher auf die Singleplayer-Kampagne konzentrieren dürfte, Online-Funktionen enthalten. Hierzu ist aber bislang nichts Näheres bekannt.

Zusätzlich wurden die Gold-, Ultimate- und Collector’s Editions von Assassins’s Creed Valhalla, sowie Ubicollectibles® Produkte angekündigt:

  • Die Gold Edition: Beinhaltet das Hauptspiel und den Season Pass
  • Die Limited Edition: Ist exklusiv bei Amazon erhältlich und beinhaltet neben dem Hauptspiel folgende digitale Inhalte: Das Berserker-Siedlungspaket, Hati-Wolf Reittier und ein Runen Set
  • Die Ultimate Edition: Beinhaltet das Hauptspiel, den Season Pass und das Ultimate Paket, das Spielern Zugang zu exklusiven Inhalten gibt: Das Berserker-Ausrüstungspaket, das Berserker-Siedlungspaket, das Berserker-Langschiffpaket und einem Runen Set, um Waffen und Ausrüstung zu verbessern.
  • Die Collector’s Edition: Beinhaltet das Hauptspiel, den Season Pass, das Ultimate Paket, eine hochwertige Ubicollectibles Replika von Eivor und ihrer Drakkar (Höhe: 30 cm) in einem Collector‘s Case. Zudem ein exklusives Steelbook® mit einzigartigem Artwork, ein nummeriertes Echtheitszertifikat und eine Wikingerstatue von Eivor mit seinem Raben und Dänenaxt (Höhe: 5 cm). Dazu drei exklusive Lithografien und ein ausgewählter Soundtrack des Spiels.

Assassin’s Creed: Valhalla wird noch in diesem Jahr, wohl zeitgleich mit dem Release der neuen Konsolen, für Xbox One, Xbox Series X, PlayStation 4, PlayStation 5, Google Stadia und den PC erscheinen.

Erstes Gameplay-Material wird auf der neuen Inside Xbox-Ausgabe erwartet

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