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Review: Puyo Puyo Champions

Nach dem gelungenen Crossover Puyo Puyo Tetris hat Sega mit Puyo Puyo Champions die in Japan bereits seit Oktober erhältliche Multiplayer-Version des Puzzlers nun auch hier für PC, PS4, Xbox One und Nintendo Switch veröffentlicht.

Multiplayer-Spaß

Wie bereits eingangs erwähnt, handelt es sich bei dem in Japan unter Puyo Puyo eSports erschienenen Spiel um einen Ableger, dessen Fokus klar auf spannenden Multiplayer-Partien liegt. Zwar bietet das Spiel auch die Möglichkeit, eine Partie im Einzelspielermodus gegen die KI zu bestreiten, auf ein Tutorial oder einen Storymodus haben die Entwickler jedoch bewusst verzichtet.

Dafür wurde der globale Online-Multiplayer um unterschiedlichen Turniermodi mit oder ohne Ranking für bis zu acht Spieler erweitert. Offline können vier Spieler gegeneinander antreten. Neben einer Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten für eigene Turniere haben die Entwickler darauf geachtet, dass kein Erfolg (oder Misserfolg) verloren geht. Puyo Puyo Champions speichert nämlich jede Partie automatisch und man kann seine Triumphe jederzeit in einer Wiederholungen ansehen. Für jedes bestrittenen Spiel gibt es eine Zeitleiste in der Battle History, damit man schnell die besten Momente wiederfindet.

Leicht zu lernen, hart zu meistern

Diese Devise gilt auch für Puyo Puyo Champions. Besonders dann, wenn ihr an einem Online-Turnier gegen andere Spieler weltweit antretet. Während sich Puyo Puyo-Veteranen und Fans von kompetitiven Puzzlespielen wie Nintendos Tetris 99 schnell zu Hause fühlen werden, sollten Neulinge sich auf eine Vielzahl an Niederlagen einstellen. Das Matchmaking des Spiels ist zwar bemüht, Gegenspieler, die eurem Rang entsprechen, zu finden, das Spielen gegen menschliche Gegner ist dennoch weitaus fordernder und schneller als das gegen die KI.

Das Gameplay basiert übrigens auf den von Fans der Reihe bevorzugten Regelwerken aus Puyo Puyo 2 (Tsu) und Puyo Puyo Fever, wo man im „Fever-Modus“ seine Gegner mit langen Ketten-Angriffen bombardiert. Anders als bei der Puyo Puyo 2-Spielweise fallen hier auch gelegentlich drei Puyos oder ein Mega-Puyo auf das Spielfeld. Hat sich schließlich die Fever-Leiste gefüllt, wird auf ein eigenes Spielfeld gewechselt, wo man bereits vorgefertigte Puyo-Konstrukte vorfindet, die meist mit nur einem richtig gesetzten Puyo eine verheerende Combo auslösen.

Quietsch-Buntes Puzzle-Feintuning

Generell bietet das Spiel jede Menge Einstellungsmöglichkeiten. Angefangen bei den 24 wählbaren Charakteren über Hintergründe, das Aussehen der Puyos, die Hintergrundmusik oder die bevorzugten Spieleinstellungen. Sehr löblich ist auch die Implementierung der Dual-Audio-Funktion, bei der neben der englischen Sprachausgabe japanophile Videospieler das Spiel im japanischen Original genießen können. Bei der quietschbunten Präsentation und der gelungene grafischen Umsetzung des Spiels haben sich die Entwickler übrigens beim hauseigenen Vorgänger Puyo Puyo Tetris bedient. Besitzer dieses Spiels werden sich somit schnell zu Hause fühlen.

Fazit

Wertung - 8

8

Multiplayer-Spaß

Mit Puyo Puyo Champions hat Sega die preiswerte Tournament-Version der Puzzle-Spielreihe nun auch endlich für den Westen veröffentlicht. Zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, unterschiedliche Turniermodi für bis zu acht Spieler und das Regelwerk aus Puyo Puyo 2 (Tsu) und Puyo Puyo Fever wird vor allem Fans der Reihe gefallen. Einzelspieler und Puyo Puyo-Neulinge sollten aufgrund des fehlenden Tutorials und des Verzichts auf einen Storymodus vielleicht mit Puyo Puyo Tetris liebäugeln.

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Genre: Puzzle Entwickler: SEGA System: PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch, PC Erscheint: Erhältlich Preis: ca. 10 Euro
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