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Review: Away: Journey to the Unexpected

Mit der Explosion an Indie Games wird es für unabhängige Entwickler immer schwerer, beachtet zu werden. Away: Journey to the Unexpected hat dieses Problem nicht. Mit der wilden Mischung aus einer 3D-Welt und gezeichneten 2D-Gegnern, fällt es sofort auf.

Ego-Roguelike

Nach dem Anime-Intro könntet ihr vielleicht denken, dass es sich bei Away: Journey to the Unexpected um ein klassisches Rollenspiel der japanischen Schule handelt. Falsch gedacht, vielmehr habt ihr es hier mit einem Roguelike zu tun. Die Dungeons sind zufallsgeneriert und nach dem Tod müsst ihr wieder von vorne beginnen. Ebenfalls typisch Roguelike: Erfahrungspunkte schalten auch über den Tod hinaus Verbesserungen frei, die das Spiel mit der Zeit leichter machen.

Ein dubioses Unternehmen scheint mit seinen düsteren Machenschaften die Landschaft zu zerstören. Irgendwie hängt das wohl mit dem Verschwinden der Eltern des Protagonisten zusammen. Vielmehr Einleitung gibt es nicht, was aber nicht weiter stört.

Mit der Macht der Freundschaft

Nun gilt es, Freunde in der Welt zu suchen und mit ihnen zusammen den Oberbösewicht zu schlagen. Die Freunde sind überall auf der Welt verstreut und müssen mit der richtigen Dialogsoption eingesammelt werden. Freunde sind zusätzliche Charaktere, zu denen ihr jederzeit wechseln könnt. Gleich zu Beginn stolpert der Protagonist über einen Zauberer, dessen Zauberstab Gegner aus sicherer Entfernung ausschalten kann.

Diese sichere Entfernung ist Gold wert, denn der Kampf ist der größte Knackpunkt von Away: Journey to the Unexpected. Die Reichweite der Standardwaffe des Helden (ein Stock) ist derart kurz, dass ihr häufig ungewollt von Gegnern attackiert werdet und wertvolle Lebensenergie verliert. So wird der Kampf eher zum Ratespiel.

Kurzes Vergnügen

Mit der Zeit kommen neue Freunde hinzu und der Kampf erhält etwas mehr Tiefe. Erwartet euch aber kein Epos, denn Away: Journey to the Unexpected könnte nach vier Stunden schon vorbei sein. Bei der fehlenden Abwechslung ist das aber vielleicht auch besser so. Die zufallsgenerierten Abschnitte wirken allesamt zu ähnlich und die Kämpfe sind nicht sonderlich spannend. Immerhin bieten der schräge Ton und der interessanter Kontrast zwischen 3D und 2D nette Unterhaltung.

Fazit

Wertung - 5.5

5.5

Away: Journey to the Unexpected sieht interessanter aus, als es letztendlich ist. Das Roguelike ist ziemlich eintönig und das Kampfsystem leidet unter der verwirrend kurzen Reichweite der Waffen. Es ist ein kurzes Roguelike, das über den visuellen Stil getragen wird. Spielerisch wäre allerdings mehr nötig gewesen.

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Genre:
Entwickler: Aurélien Régard
System: PlayStation 4, Nintendo Switch, Xbox One, Microsoft Windows
Erscheint: erhältlich
Preis: ca. 18 Euro

 

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