
Nur weil man einmal eine Rolle in der weit, weit entfernten Galaxis gespielt hat, muss man nicht immer völlig up to date mit dem Kanon oder auch nur den diversen Film- und Serienprojekten sein. Das gilt auch für jene, die eigentlich große Rollen gespielt haben und sogar erst vor kurzem zurückgekehrt sind: In einem Panel auf der Fan Expo Chicago erklärte Obi-Wan Kenobi-Darsteller Ewan McGregor, dass er erst jetzt Andor gesehen habe: „Ich habe es damals verpasst, als es rauskam. Ich bin immer spät dran. Ich habe die erste Episode zuhause mit meinem kleinen Jungen gesehen und dann verstanden, worüber alle sprechen“. Das Resultat? „Ich habe die ganze erste Staffel und die ganze zweite Staffel allein ohne [meinen Sohn] gesehen, weil ich einfach nicht abwarten konnte. Ich dachte, es war großartig. Ich mochte es sehr.“
Als jemand, der seine Rolle natürlich bestens kennt, hatte er dann einen Gedanken. „Ich war total aufgeregt. Ich dachte mir: ‚Ich glaube, in dieser Timeline gibt es mich. Ich glaube, ich könnte in der 3. Staffel mitspielen‘. Und ich war total aufgeregt. Und dann fiel mir ein: ‚Oh nein, es kann ja gar keine 3. Staffel geben!‘. Er meinte dann, dass Obi-Wan wohl einen Auftritt haben hätte können, wenn es noch eine weitere Staffel gegeben hätte – und sprach dann direkt Disney an: „Kommt schon, Disney! Worauf warten wir noch? Los geht’s! Was machen wir?“
Natürlich wird dieser Wunsch von McGregor unerfüllt bleiben: Die zweite Staffel führt direkt in Rogue One, was eine Fortsetzung der Geschichte um Andor unmöglich macht. Und auch Tony Gilroy, der Macher von Andor, hat mehrfach zu Protokoll gegeben, dass er nicht mehr zu Star Wars zurückkehren möchte.
Übrigens ist McGregor nicht der einzige Star Wars-Darsteller, der Andor-Fan ist: Auch Pedro Pascal postete das Plakat auf Instagram und schrieb: „Unverzeihlich spät dran. Die vielleicht beste politische Thriller-Serie aller Zeiten?“


