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Xbox Live Gold: Doch keine Preiserhöhung nach Shitstorm

Nachdem Microsoft den Beitrag für Xbox Live Gold massiv erhöhen wollte, in den USA hätte sich der Preis sogar verdoppelt, rudern der Xbox-Hersteller nun zurück.

Was ist geschehen?

Gestern Nachmittag kündigte Microsoft an, den Abo-Preis für Xbox Live Gold, den Xbox-Spieler benötigen um online mit spielen zu können, zu erhöhen. Beispielsweise sollte das 6-monatige Abo in Österreich und Deutschland von den bisherigen 39,99 Euro auf 47,99 Euro erhöht werden. In den USA wären es rund 60 US-Dollar für sechs, statt wie bisher 12 Monate gewesen.

Als Hauptgrund wird vermutet, dass Microsoft Spielern den Game Pass Ultimate schmackhaft machen wollte, der nach wie vor ein äußerst attraktives Angebot darstellt. Als jedoch immer mehr Spieler ihren Unmut kundtaten und sich die Preiserhöhung immer mehr als schädlich für Microsofts „kundenfreundliches“ Image der Xbox-Sparte herausstellte, ruderten die Verantwortlichen schon wenige Stunden später komplett zurück.

Free to Play-Multiplayer jetzt kostenlos

In dem Update zur geplanten Preiserhöhung entschuldigt sich Microsoft bei den Fans und kündigte zugleich an, dass das Spielen von Free to Play-Multiplayer-Spielen nun sogar kostenlos wird. Denn bislang mussten Xbox-Spieler, anders als es bei PlayStation oder Nintendo der Fall ist, auch für das Online-Spielen zahlen, wenn es sich um ein Free to Play-Spiel wie z. B. Fortnite oder Apex Legends handelte.

„Wir haben gestern einen Fehler gemacht und ihr lagt mit eurer Kritik vollkommen richtig. Mit Freunden zu spielen und mit ihnen verbunden zu sein, ist ein wichtiger Teil des Gamings. Wir haben dabei versagt, die Erwartungen derer, die für uns am meisten zählen, zu erfüllen. Wir haben uns deshalb dazu entschieden, das Preismodell von Xbox Live Gold nicht zu verändern.“

„Mehr noch, wir möchten diesen Moment nutzen, um Xbox Live noch kundenfreundlicher zu gestalten. Deshalb werdet ihr in Zukunft keine Xbox Live Gold-Mitgliedschaft mehr benötigen, um Free-to-Play Games zu spielen. Wir werden hart daran arbeiten, diese Veränderung so schnell wie möglich umzusetzen.“

 

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