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Wear: Google und Samsung wollen einen Neuanfang wagen

Googles Software-Plattform für Smartwatches, Wear OS, hat in den letzten Jahren nicht viel Aufmerksamkeit erhalten. Obwohl Fossil, Mobvoi und andere Hersteller immer wieder neue Wear OS-Geräte auf den Markt gebracht haben, wurde die zugrunde liegende Software in letzter Zeit kaum aktualisiert.

Die Entwicklung von Drittanbieter-Apps ist ebenfalls ins Stocken geraten, besonders im Vergleich zur Apple Watch. Glücklicherweise könnte sich das alles ändern, da Google jetzt mit Samsung zusammenarbeitet, um Wear OS zu überarbeiten. Und es soll dann nur noch Wear heißen.

Seit Monaten gab es Spekulationen, dass Samsung seine Tizen-Software für die Galaxy Watch-Serie aufgeben und zu Googles Wear OS-Plattform wechseln würde. Samsung hat in der Vergangenheit nur eine Wear OS-Uhr auf den Markt gebracht, die Gear Live im Jahr 2014. Seither haben alle Wearables des Unternehmens das eigene Tizen verwendet.

Google kündigte auf der diesjährigen I/O-Entwicklerkonferenz an, dass Samsung und Google nun an einer „einheitlichen Plattform zusammenarbeiten, die gemeinsam mit Samsung entwickelt wird und das Beste von Wear OS und Tizen kombiniert.“ Samsung wird Wear auf zukünftigen Galaxy Watches verwenden, möglicherweise mit einigen von Tizen portierten Apps (vielleicht Samsung Health, die Musik-App und andere).

Wear erhält auch einen „Weltklasse-Gesundheits- und Fitnessdienst von Fitbit“, aber die Details dazu sind im Moment noch nicht vollständig bekannt. Google bestätigte, dass es in Zukunft Wear-Uhren von Fitbit geben wird. Turn-by-turn-Navigation wird auch bald zu Wear kommen, ebenso wie neue schnelle Gesten für den Wechsel zur letzten Anwendung. Schließlich kommt YouTube Music für Wear später in diesem Jahr, mit Offline-Download-Unterstützung.

 

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