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Ubisoft dreht die Sparschraube weiter: Tausende Jobs könnten wackeln

Nach dem großen Reset mit Projektstopps und Studio Schließungen steht beim Publisher jetzt vor allem eine Zahl im Raum: weitere 200 Millionen Euro an Fixkosten, die bis März 2028 verschwinden sollen.

Am 21. Jänner hat Ubisoft offiziell einen umfassenden Umbau angekündigt: Künftig soll das Unternehmen in fünf sogenannten Creative Houses arbeiten, gleichzeitig werden sechs Projekte eingestellt, darunter auch das Remake von Prince of Persia: The Sands of Time. Außerdem bestätigt der Publisher die Schließung des Mobile Studios in Halifax sowie des Studios in Stockholm und nennt zusätzliche Umstrukturierungen an weiteren Standorten.

Laut einem Bericht von Insider Gaming ist das die nächste Eskalationsstufe einer Sparrunde, die seit September 2022 bereits deutliche Spuren hinterlassen hat. Demnach sank die globale Belegschaft von 20.729 auf 17.097 Beschäftigte bis September 2025. Weil die neue Zielvorgabe für weitere Einsparungen im Verhältnis zur vorherigen Runde steht, kalkuliert der Bericht im Worst Case mit 2.000 oder sogar rund 2.400 weiteren gefährdeten Jobs bis März 2028.

Was Ubisoft offiziell bestätigt

Im eigenen Statement spricht Ubisoft von einer dritten und letzten Phase der Kostensenkungen: Zusätzlich zu einem laufenden Programm von mindestens 100 Millionen Euro sollen über die kommenden zwei Jahre weitere 200 Millionen Euro an Fixkosten reduziert werden. Gleichzeitig soll die Rückkehr ins Büro an fünf Tagen pro Woche zum Standard werden, ergänzt um ein jährliches Kontingent an Homeoffice Tagen.

Die Reaktion an der Börse fiel prompt aus: Laut Reuters rutschte die Aktie nach der Ankündigung zeitweise um bis zu 35 Prozent ab und erreichte den niedrigsten Stand seit vielen Jahren. Konkretere Zahlen will Ubisoft spätestens mit den nächsten Geschäftszahlen liefern, die das Unternehmen für den 12. Februar 2026 angekündigt hat.

 

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