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Steam Deck: Valve hat seinen Handheld-Gaming-PC im Stil der Switch enthüllt

Valve hat Steam Deck angekündigt, seinen Handheld-Gaming-PC im Stil der Switch. Das Gerät, über das bereits Anfang des Jahres berichtet wurde, wird als „leistungsstarker tragbarer All-in-One-PC“ beschrieben, der die neuesten AAA-Spiele ausführen kann.

Wie eine Nintendo Switch kann es sogar über Kabel oder ein offizielles Dock, das separat erhältlich sein wird, an einen Fernseher angeschlossen werden. Steam Deck ist auch ein offener PC, sagte Valve, mit der Fähigkeit, jede Software zu installieren oder mit jeder Hardware zu verbinden.

Der Handheld wird über eine „leistungsstarke, benutzerdefinierte APU“ verfügen, die mit AMD entwickelt wurde, einen 7-Zoll-Touchscreen, Bedienelemente in voller Größe mit Gyro- und Trackpads, Wi-Fi, Bluetooth, microSD-Erweiterungssteckplatz und einen USB-C-Anschluss.

Die Auslieferung beginnt im Dezember, die Preise beginnen bei 419 Euro (64 GB eMMC). Erhöhte Speicheroptionen werden auch für 549 Euro (256GB NVMe SSD) und 679 Euro (512GB NVMe SSD) erhältlich sein.

Reservierungen beginnen morgen, 16. Juli (19 Uhr), und erfordern eine $5 / £4 Anzahlung und vorherige Kaufhistorie auf Steam, so dass Valve „potenzielle nicht autorisierte Wiederverkäufer“ vermeiden kann.

STEAM DECK TECH SPECS

CPU: Zen 2 4c/8t, 2.4-3.5GHz (up to 448 GFlops FP32)
GPU: 8 RDNA 2 CUs, 1.0-1.6GHz (up to 1.6 TFlops FP32)
RAM 16 GB LPDDR5 RAM (5500 MT/s)
Storage
64 GB eMMC (PCIe Gen 2 x1)
256 GB NVMe SSD (PCIe Gen 3 x4)
512 GB high-speed NVMe SSD (PCIe Gen 3 x4)

Der Handheld-Gaming-PC läuft mit SteamOS 3.0 und Valve erläutert, dass die bestehenden Spiele-Builds der Entwickler in den meisten Fällen sofort funktionieren werden. Funktionen wie Steam Chat, Benachrichtigungen, Cloud Saves, der Store, Community und Remote Play von einem PC werden alle enthalten sein, sagte Valve.

Die Akkulaufzeit soll je nach Aktivität zwischen 2 und 8 Stunden liegen.

„Wir denken, dass Steam Deck den Leuten eine weitere Möglichkeit gibt, die Spiele, die sie lieben, auf einem leistungsstarken Gerät zu einem großartigen Preis zu spielen“, sagte Valve-Gründer Gabe Newell in einem Statement. „Als Gamer ist dies ein Produkt, das ich mir schon immer gewünscht habe. Und als Spieleentwickler ist es das mobile Gerät, das ich mir immer für unsere Partner gewünscht habe.“

Im Gespräch mit IGN sagte Newell, er habe das Gefühl, dass Valve „sehr aggressiv“ in Bezug auf die Preisgestaltung sein müsse, die er als „einen der kritischen Faktoren im mobilen Bereich“ betrachte.

„Ich möchte es in die Hand nehmen und sagen, oh, es funktioniert alles. Es ist alles schnell. Es ist alles … und dann war der Preispunkt sekundär und schmerzhaft. Aber das war ganz klar ein kritischer Aspekt,“ sagte Newell. „Aber die erste Sache war die Leistung und die Erfahrung, [das] war die größte und grundlegendste Einschränkung, die das angetrieben hat.“

Newell erläutert weiter, dass die Preisgestaltung von Steam Deck letztlich auf eine langfristige Strategie ausgerichtet war. „Niemand hat jemals gesagt: ‚Oh, wir haben einen riesigen Erfolg, wo es offensichtlich eine riesige Nachfrage dafür gibt, aber unsere Margen sind zu dünn.‘ Right? Und viele Leute haben die Preise zu hoch angesetzt und damit die Chance vertan und die Leute davon überzeugt, dass diese Kategorie von Anfang an uninteressant ist.

„Also sind wir definitiv… unsere Ansicht ist… wir machen das auf lange Sicht. Und es gibt eine Menge Möglichkeiten. Und bis jetzt hören wir von unseren Partnern, vor allem, weil sie diejenigen sind, mit denen wir am meisten darüber gesprochen haben, eine Menge Enthusiasmus, dass dies etwas ist, über das sie sich wirklich freuen werden, wenn die PC-Community in diesen Bereich vordringt.“

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Notable Replies

  1. naja, auf der preview seite zeigen sie wie recht ordentlich jedi fallen order läuft. wenn ich da wirklich recht anspruchsvolle titel on the go spielen kann, die entwickler auf der swi nicht mal träumen würden portieren zu können, soll es mir recht sein. die plattofrm selbst muss sich ja nicht etablieren, steam ist ein schon ein big player im biz, ob der handheld dann den markt revolutioniert kann dem käufer ja egal sein.

  2. Super interessantes Ding, finde ich. Meine Ohren sind auf jeden Fall schon mal kräftig gespitzt.

    Reservieren werde ich (noch) nicht, aber das Gerät auf jeden Fall sehr im Auge behalten.

    Ob und für wen das Ding jetzt „was ist“ oder „nichts ist“, kann zum jetztigen Zeitpunkt glaub ich noch niemand objektiv und/oder realistisch beurteilen (Außer Pachter - Der Nostradamus der Gaming Branche kann und wird das immer können - bis ans Ende aller Zeiten…)

    Das hängt meines Erachtens immens von der (richtigen) Werbekampagne ab. Aber ich bin mir sicher, die Konsole kann ihr Klientel finden. Mann muss es nur adäquat ansprechen. Der Kuchen ist gar nicht so klein, wächst und es könnte für jeden Magen ein gutes Stück abfallen.

  3. Ich hätte gerne die 512er Version bestellt.
    Wäre grossartig wenn es klappen würde - vielen Dank für‘s probieren.

  4. Ich bin froh bringt Valve ein bisschen Bewegung in den Handheld Markt. Und mit der Anbindung an Steam hat man quasi den grössten und besten Games E-Store der Welt. Ob es für den Erfolg reicht weiss noch niemand, ich hoffe es. Weil sonst spielen wir auch in 5 Jahren noch auf veralteter Technologie von Nintendo.

  5. Und „veraltet“ halte ich langsam echt für eine Beschönigung. „Antiquiert“ trifft es eher.

    „Veraltet“ sind PS4 und Xbox One-Hardware. :wink:

  6. Avatar for Vino Vino says:

    Der Vergleich mit Lynx oder anderern, gescheiterten Konsolen hinkt gewaltig. Denn selbst wenn das Gerät keine großen Verkaufszahlen erreicht hat das keine negativen Auswirkungen auf die Käufer. Das ist ja ein tragbarer PC und somit hast somit auch jetzt schon Zugriff auf abertausende Spiele. Auch in Zukunft werden viele neue Titel dazukommen - egal ob das Deck ein Erfolg ist oder nicht.
    Beim Lynx und Co. standest du aber als Käufer schon schnell mit einem schmucken Gerät in der Hand da, doch es gab einfach keinen Nachschub mehr.

  7. Avatar for Vino Vino says:

    Wie soll dieses „durchsetzen“ denn aussehen?

    Viele machen den Fehler hier das Deck mit einer neuen Konsole zu vergleichen. Die müsste beim Erscheinen eine kritische Masse überschreiten um sich „durchzusetzen“ und als Plattform weiter bestehen zu können.

    Beim Deck gibt es diese Plattform schon - sie heisst PC und bietet die mit Abstand größte Spielebibliothek.

    Fragst du jetzt bei jedem neuen PC der erscheint auch ob er sich durchsetzt?

  8. Hab den Lynx geliebt. Hab ihn auch immer noch funktionierend daheim. Slimeworld (oder wie das auch immer hieß) zu Viert war episch!

  9. Avatar for s0cKe s0cKe says:

    Nur weil du es nicht kaufen würdest heißt das nicht dass die generelle nachfrage nicht vorhanden ist :wink:

    Steam hat täglich über 60 Mio aktive User. ^^

  10. Ich rede nicht von Markt der Switch, wie du sagst das ist eine andere Zielgruppe.
    Ich hoffe einfach das sich das Ding sehr gut verkauft, wie gesagt bin ja selbst sehr interessiert und es würde mich einfach freuen wenn da in Zukunft vielleicht noch mehr kommt.

  11. So … Habe mir soeben die 256er Version bestellt.

    Freu mich schon auf alle möglichen Konsolenspiele und natürlich um wieder mal am PC spielen zu können.

  12. Als Switch-Besitzer denke ich mir vor allem: Konkurrenz belebt das Geschäft! Und wenn dadurch endlich eine Lösung für driftende Sticks gefunden wird: umso besser! Die Möglichkeit EU4 unterwegs zu spielen macht einen schon neidisch :slight_smile:

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