Gerichtsunterlagen: Remake zu Star Wars: Knights of the Old Republic 2 war offenbar geplant
Projekt Juliet sollte KOTOR 2 mit moderner Technik zurückbringen, doch der Status bleibt offen

Schon das 2021 angekündigte Remake zu Star Wars: Knights of the Old Republic sorgt seit Jahren für Spekulationen, weil es nach der Enthüllung lange still blieb und zeitweise sogar von einer Einstellung die Rede war. Nun enthüllt ein Bericht von GameFile zu einer Klage rund um die gecancelte Restored Content Mod-DLC für die Nintendo Switch-Version von Star Wars: Knights of the Old Republic 2: The Sith Lords neue Details: In Gerichtsunterlagen taucht ein Projekt mit dem Codenamen Juliet auf, das laut einer Aussage von Lucasfilm Games-Vizepräsident Douglas Reilly ein komplettes Remake von KOTOR 2 bezeichnen sollte.
Reilly beschreibt Juliet als Neuauflage mit moderner Grafik und modernisiertem Gameplay, bei der Handlung, Figuren und der generelle Inhalt von Star Wars: Knights of the Old Republic 2 erhalten bleiben sollten. Gleichzeitig sei vorgesehen gewesen, die Inhalte der von Fans entwickelten Restored Content Mod nicht einfach zu übernehmen, sondern neu zu produzieren, um sie offiziell in das Remake zu integrieren. Der Codename knüpft an den internen Namen Capulet für den früheren Nintendo Switch-Port von KOTOR 2 an.
Wie es um das Projekt aktuell steht, ist laut GameFile und weiteren Berichten etwa von Kotaku allerdings unklar. Die entsprechende Aussage von Douglas Reilly stammt aus einer Anhörung im März 2025, in der das Remake noch als Teil der internen Roadmap geführt wurde. Gleichzeitig bestätigte er, dass nicht mehr Aspyr, sondern das zu Saber Interactive gehörende Studio Mad Head Games an den Remakes von Star Wars: Knights of the Old Republic arbeitet oder gearbeitet hat. Auf Nachfragen von GameFile und anderen Medien wollten weder Disney noch Lucasfilm oder die beteiligten Studios den Status der Projekte kommentieren, sodass Fans vorerst weiter auf eine offizielle Einordnung der Zukunft von KOTOR warten müssen.


