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Speicher-Klemme könnte Preise der Konsolen erneut treiben

Steigende Kosten für Arbeitsspeicher setzen die Branche unter Druck und könnten die Preise von PS5 und Xbox Series X/S weiter nach oben treiben. Tim Sweeney von Epic Games warnt, dass hohe RAM– und DRAM-Preise über Jahre ein Problem für High-End-Gaming bleiben. Auch Chip-Partner AMD bereitet laut Berichten eine Anhebung der Radeon-GPU-Preise um rund zehn Prozent vor, weil DRAM-Kosten durch die KI-Nachfrage steigen. Parallel melden Tech-Medien Hamsterkäufe bei Herstellern, die sich mit Speicher eindecken.

Für Konsolenhersteller ist das brisant. Sony-Finanzchefin Lin Tao stellte jüngst klar, dass steigende Preise bei Speicherbauteilen die Hardware-Rentabilität im kommenden Geschäftsjahr und darüber hinaus belasten können. Sony verfüge zwar aktuell noch über Lagerbestände, doch langfristig drohen Margendruck und damit Preisanpassungen. In der Gerüchteküche heißt es zudem, Microsoft sei schlechter vorbereitet, was die Xbox-Modelle früher unter Kostendruck setzen könnte.

Schon 2025 wurden Konsolen in mehreren Märkten teurer. Sollte die Speicher-Knappheit anhalten und DRAM-Kapazitäten weiter in Richtung HBM für KI-Rechenzentren umgelenkt werden, wären erneute Preiserhöhungen bei PS5 und Xbox Series X/S keine Überraschung. Ein schneller Ausweg ist nicht in Sicht, die Branche stellt sich auf einen längeren Engpass ein.

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