Sega-Mitgründer David Rosen ist im Alter von 95 Jahren gestorben

Der Sega-Mitgründer und Arcade-Pionier David Rosen ist im Alter von 95 Jahren verstorben. Laut Angaben seines Sprechers starb Rosen am 25. Dezember 2025 im Kreis seiner Familie.
Vom Rosen Enterprises Fotoautomaten zum Arcade-Boom
Rosen kam in den 1950er-Jahren nach Japan und gründete dort Rosen Enterprises, zunächst mit Fokus auf Kunsthandel und Fotoarbeiten für japanische Ausweise. Später erkannte er die wachsende Nachfrage nach Unterhaltung in der Nachkriegszeit und begann, Coin Op Automaten aus den USA zu importieren. Dafür musste er sich damals sogar eine Lizenz des japanischen Wirtschaftsministeriums sichern.
1965 kam es schließlich zur Fusion von Rosen Enterprises mit Nihon Goraku Bussan, das den Markennamen Sega nutzte. Aus der Zusammenlegung entstand Sega Enterprises, Rosen übernahm die Rolle als CEO und Präsident. Bereits 1966 folgte mit Periscope eines der ersten großen Originalspiele der Firma, ein früher Meilenstein, der Sega als kreativen Hersteller im Arcade-Geschäft etablierte.
In den folgenden Jahrzehnten blieb Rosen eine zentrale Figur hinter Sega: 1969 ging das Unternehmen an Gulf+Western Industries, später half Rosen gemeinsam mit Manager Hayao Nakayama beim Management Buyout der japanischen Sega-Assets. In den USA baute er Sega of America in Los Angeles mit auf und war dort bis Juli 1996 in der Führung, wodurch er auch die Launch-Phase mehrerer Konsolengenerationen bis zur Sega Saturn mitbegleitete.



