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Comic-Review: Warhammer 40.000 – Sisters of Battle

Für den Imperator!

Vor einiger Zeit öffnete Marvel seinen Leser*innen wieder die Pforten in die kriegerischen Welten von Warhammer 40.000, genauer gesagt zum legendären Marneus Calgar (SHOCK2-Review), wo die Fans erfuhren, wie er zu dem harten Knochen wurde, der er ist. In den neuesten Comics zu Games Workshops Welt wird uns ein Blick auf einen ganz speziellen Orden des Imperators gewährt, wenn wir einem Trupp aus Adeptus Sororitas, auch Sisters of Battle genannt, auf einen in Unruhe befindlichen Planten begleiten.

Warhammer 40.000: Sisters of Battle wird von Torunn Grønbekk geschrieben und von Edgar Salazar gezeichnet und taucht kopfüber in die düstere Welt des Imperium der Menschen im 41.000 Millenium ein. In der Lore von Warhammer 40.000 ist die Adepta Sororitas ein rein weiblicher Orden mit vielen Aufgaben im Imperium der Menschen, dessen Mitglieder nicht nur Kriegerinnen sind, sondern eine Reihe von Aufgaben umfassen.

Im Comic geht es darum, dass eine Gruppe von Adepta Sororitas, angeführt von der Kanonissin Veridyan, auf dem Planeten Siscia ankommt, um einen verschollenen Akolythen des Inquisitoriums zurückzuholen und einen ketzerischen Aufstand niederzuschlagen. Als die erste Mission von Novizin Ghita mit ihrem Orden beginnt, verwandelt sich das, was eine einfache Mission sein sollte, in etwas viel Schlimmeres, als eine unbekannte Macht tief im Inneren der unterirdischen Stadt des Planeten ihr hässliches Haupt erhebt!

Warhammer 40.000: Sisters of Battle geht dabei genau so wenig zimperlich vor wie der letzte Warhammer Comic von Marvel, Marneus Calgar, und steht der Brutalität in nichts nach. Die Bildgewalt, die Sprache, die Taten, all das lässt einen beinahe spüren, dass es sich bei den Battle Sisters um tiefgläubige Frauen handelt, wenn auch aus unserer Sicht etwas sehr extrem. Die Story ist interessant und zeigt wieder andere Aspekte als noch der Vorgänger rund um den ruppigen Space Marine, stehen der Intensität aber in nichts nach. Sehr gelungen sind auch die Cover sowie die Alternativen Cover, auf denen man auch nach mehrfachem Betrachten immer noch neue Details an den Rüstungen oder den Charakteren entdecken kann.

Info
Seiten:  120 Seiten
Preis: ab 10 Euro
Zeichner: Dave Wilkins, Edgar Salazar
Autor:
Torunn Gronbekk
Verlag: Marvel

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Notable Replies

  1. Ich hab ja Bock drauf aber hier ist es ziemlich schwer an Ausgaben ran zu kommen.:sweat_smile:

    Da man es ja jetzt auf Amazon kaufen kann schlag ich wohl mal zu.:+1:

  2. Grad das Trade gelesen. War recht gut, sicher einer der besseren 40k Comics die ich bisher in den Händen hatte. Man merkt aber schon den Unterschied zwischen englischer Comictradition und der US-amerikanischer, denn die Ironie geht teilweise komplett ab, zwei- dreimal so Borderline, aber ansonsten irgendwie Bierernst.

    Wer Interesse hat, ich würde es für 10€ exkl. Porto (bzw. Abholung in Wien) verkaufen.

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