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Review: Starfield DLC – Shattered Space

Rund ein Jahr nach dem Release von Starfield veröffentlicht Bethesda mit Shattered Space den ersten Story DLC für ihr Spiel, das zum Release ordentlich Kritik einstecken musste. Die leeren prozedural generierten Welten, das Reisesystem, die oft generischen Missionen und das ewig gleiche Gameplay kamen nicht überall besonders gut an, wobei ich zu Beginn doch einigen Spaß mit dem Titel hatte. Lange hielt sich die Begeisterung jedoch auch bei mir nicht. Auch wenn Bethesda sich einige Kritik zu Herzen nahm und etwa ein Fahrzeug zur Planetenerkundung nachlieferte und Mods einführte, so richtig zündete das alles nicht. Mal sehen, ob Bethesda mit Shattered Space das Ruder herumreißen kann und doch noch das Spiel daraus macht, dass sie selbst ankündigten und sich die Spielerschaft erwartete.

Bethesda gibt an, dass Shattered Space ab einem Level von 35 gespielt werden sollte, wobei ich mit einem etwas niedrigeren Level und einem etwas leichteren Schwierigkeitsgrad auch keine Probleme hatte. Um den DLC zu starten, fliegt man einfach in ein kleineres System, wo man zuerst auf eine recht große und nicht allzu einladende Raumstation trifft, in der dann auch gleich die Einführungmission startet. Diese beginnt unter Schwerelosigkeit, wobei mir bei solchen Missionen leider immer furchtbar schlecht wird. Ist die aber durchaus stimmige Mission erstmal überstanden, verschlägt es einen auf den Planeten Va’ruun’kai, wobei die Stadt darauf sowie deren Umgebung, im Gegensatz zu den meisten Orten im Grundspiel, handgemacht und prozedural generiert ist und gar nicht mal so übel aussieht.

Im DLC selbst geht es dann um die Befindlichkeiten dreier Häuser, wobei diese mehr oder weniger zur Zusammenarbeit bewegt werden sollten, um eine große Katastrophe abzuwenden. Dabei wird unendlich viel geredet, wobei ich vieles davon dann nur noch weitergedrückt habe, Standardaufgaben erfüllt, finde das, töte den, richte das dem aus, kennt man alles so. Dann und wann verbergen sich in der Spielwelt kleine nette Nebenquests, aber auch das können andere Spiele besser. Der DLC spielt sich dabei auch ausschließlich am Planeten selbst statt, wobei man trotzdem auf andere Systeme reisen kann um sich mit Munition und dergleichen auszurüsten. An der Hauptquest spielt man nach je nach Level 4-8 Stunden, Nebenquests und Erkundung legen dann noch ein paar Stunden oben drauf.

Am Gameplay hat sich nichts geändert, wobei es nun hie und da Schwerkraft-Anomalien gibt, die dann aber nur zu verborgenen Goodies führen, nichts was es bräuchte, aber auch nicht weiter stört. Bei den Waffen kamen nun Granaten dazu, die auch Spaß machen. Sonst hat man sich eher mit Waffen abzufinden, die man schon aus dem Hauptspiel kennt, die aber ein klein wenig modifiziert wurden, maximal eine Randnotiz. Ebenso haben es zwei neue Gegner ins Spiel geschafft, wobei sich die Spinnentiere hinterhältig in der Gegend herumteleportieren, aber sonst auch nicht länger in Erinnerung bleiben.

Pros and Cons

+ Planet Va’ruun’kai nicht mehr prozedural generiert
+ nette Einstiegsmission

– einfach nur MEHR Starfield
– mieses Preis/Leistungsverhältnis
– kein neues Gameplay, wenig „neue“ Waffen
– Entscheidungen haben kaum Auswirkungen
– Missionen meist uninspiriert

Fazit

Wertung - 6

6

Nachdem ich Starfield zu Beginn recht wohlwollend gegenüberstand, ging es mit meiner Begeisterung schnell bergab, ist der Gameplay-Loop doch ständig der gleiche und mit vielen Makeln übersät. Shattered Space hätte die Rettung sein sollen, bietet jedoch nur mehr vom gleichen. Vorwürfe, das Bethesda hier Assets dem Grundspiel für den DLC vorenthielt, kommen nicht von ungefähr. Für einen neuen Planeten, wenn dieser auch per Hand gestaltet ist, eine nicht sehr lange Hauptquest und Nebenquests wie es im Grundspiel genug gibt, sind 30 Euro schon sehr happig, sollte man nicht die Deluxe Edition gekauft haben. Vor allem wenn man sich ansieht, was andere DLC links und rechts so anbieten, kann man Shattered Space einfach kein gutes Zeugnis ausstellen. Das ist leider nicht genug und lässt Starfield wahrscheinlich nun endgültig in den kalten, dunklen weiten des Weltalls verschwinden.

Genre: Rollenspiel
Entwickler: Bethesda
System: Xbox Series X/S, PC,
getestet auf: Xbox Series X
Erscheint: erschienen
Preis: ca. 30 Euro oder in der Deluxe Edition enthalten

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