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Review: Heroes in Crisis 1

Crisis on Infinite Earths, Identity Crisis, Infinite Crisis, Final Crisis … das DC-Universum hat bereits einige Krisen erlebt. Nun gesellt sich ein weiteres Comic-Event hinzu: Heroes in Crisis.

Diesmal kommt die Bedrohung nicht aus dem Weltall oder einer anderen Dimension, sondern ist hausgemacht. Bei Panini startet die Miniserie von Autor Tom King und Zeichner Clay Mann nun auf Deutsch. Die neue Serie spielt  vor dem Hintergrund eines Mordmysteriums, King konzentriert sich auf die Menschen und Übermenschen unter der Maske.

Heroes in Crisis führt Sanctuary ein, ein Refugium, das von Batman, Superman und Wonder Woman als sicherer Zufluchtsort für Helden erbaut wurde, die unter psychischem Druck zu zerbrechen drohen. Gleich zu beginn der Serie wird Sanctuary aber von einem Massenmord erschüttert.

King und Mann werfen den Leser mitten in diesen Konflikt hinein. Abgesehen von einer Reihe von Rückblenden im Stil von Videogeständnissen bleibt nur wenig Zeit, um das Konzept von Sanctuary einzuführen. Das schnelle Tempo und die nicht lineare Herangehensweise verleihen der Geschichte viel Schwung. Die Lage ist unübersichtlich – und wird es noch vor einige Ausgaben bleiben.

Fazit

Der Start von Heroes in Crisis liest sich weder einfach noch angenehm. Doch das ist der Punkt. Batman-Autor Tom King konstruiert die Geschichte einer Tragödie, die sich an dem absolut schlimmsten Ort abspielt, den man sich im DC-Universum überhaupt vorstellen kann. Clay Mann ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben – so spektakulär sah selten ein DC-Thriller aus.

Infos

Erstveröffentlichung: 04.06.2019
Format: Heft
Seiten: 60
Autor: Tom King
Zeichner: Clay Mann, Travis Moore
Storys: Heroes in Crisis 1-2
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