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PS5: Sony meldet 59,3 Millionen verkaufte Konsolen

Die Gaming-Sparte von Sony hat im Geschäftsjahr 2024 erneut einen Rekordumsatz erzielt, obwohl die Hardwareverkäufe der PlayStation 5 die ambitionierten Erwartungen verfehlten.

Sony verkaufte im vergangenen Geschäftsjahr rund 20,8 Millionen PS5-Konsolen, was insgesamt 59,3 Millionen verkauften Einheiten entspricht. Damit liegt die PS5 praktisch gleichauf mit der PlayStation 4 zum gleichen Zeitpunkt in ihrem Lebenszyklus. Ursprünglich hatte Sony für das Jahr 25 Millionen PS5-Verkäufe angepeilt, dieses Ziel jedoch im Februar auf 21 Millionen Einheiten gesenkt.

Trotz der verfehlten Verkaufsziele konnte Sony einen starken Anstieg des Umsatzes verzeichnen. Dies ist zum Teil auf den Verkauf von Thirdparty-Titeln und Zusatzinhalten sowie auf günstige Wechselkurse zurückzuführen. Sony hob außerdem den Erfolg von Spielen wie Helldivers 2 hervor. Laut den Finanzergebnissen des Unternehmens, die am 31. März 2024 endeten, stiegen die Umsätze im Jahresvergleich um 17 % auf 4,26 Billionen Yen.

Rückgang im laufenden Geschäftsjahr erwartet

Sony rechnet im laufenden Geschäftsjahr, das im März 2025 endet, mit einem Rückgang der Gaming-Verkäufe. Dies ist auf einen erwarteten Rückgang der Hardwareverkäufe zurückzuführen, die nun auf 18 Millionen Einheiten prognostiziert werden. Das Unternehmen erklärte zudem, dass für diesen Zeitraum keine „größeren Franchise-Titel“ geplant sind.

Trotz des erwarteten Rückgangs plant Sony die Veröffentlichung von Concord, einer neuen Online-Shooter-IP des britischen Unternehmens Firesprite, im Laufe dieses Jahres. Darüber hinaus verzeichnete Sonys Netzwerkgeschäft, zu dem PS Plus und Werbeeinnahmen gehören, erneut einen Anstieg und erreichte mit 545,5 Milliarden Yen den höchsten Stand seit der Neugestaltung des Dienstes im Jahr 2022. Die monatlichen aktiven Nutzer (MAU) des PlayStation Networks stiegen im Jahresvergleich um 10 Millionen auf 118 Millionen.

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