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Hands-On Preview: Metroid Prime 4: Beyond

Fans von Metroid Prime warten schon lange auf einen neuen Teil der Serie. Bereits 2017 gab es endlich eine Ankündigung, doch dann wurde es wieder lange still um das Spiel. Nach ein paar Jahren kehrte Metroid Prime 4: Beyond mit einem neuen Entwicklerstudio zurück und steht nun endlich kurz vor der Veröffentlichung am 4. Dezember. Wir konnten bereits die ersten zwei Stunden von Samus neuem Abenteuer spielen.

In einer wunderschönen Eröffnungsszene wird eine Basis von Aliens angegriffen. Zwischen kämpfenden Raumschiffen, Mechs, Soldaten und Aliens landet auch Samus auf dem Planeten, um die Basis zu verteidigen und ein Artefakt sicher zu stellen. Schon bevor ich zu spielen beginne, bin ich begeistert wie gut die Cutscenes aussehen.  

Man startet also direkt rein in eine Schlacht und bekommt die Grundlagen beigebracht. Dabei bleibt das Spiel seiner Reihe treu und mach grundlegend nichts anders als erwartet. Mit einem Lock-on könnt ihr auf Gegner zielen und dann nochmal mit dem rechten Stick genauer Zielen, um Schwachpunkte zu treffen. Was hier für viele interessant sein wird, ist das es im Endeffekt drei Modi für die Steuerung gibt. Neben den Sticks könnt ihr auch den rechten Joycon als Maus verwenden oder ihr zielt mit dem Gyrosensor. 

 

Schneller Wechsel zwischen Steuerungs- und Grafikoptionen 

Während dem Spielen kann man jederzeit zwischen den drei Steuerungsoptionen hin und her wechseln. Auch bei der Grafik kann man immer zwischen einem Qualitäts- und einem Performancemodus wechseln. Im Qualitätsmodus sieht das ganze Spiel hübscher aus und im Performance Modus bekommt ihr dafür 120 FPS. 

 

Nach den ersten Trailern hatte ich etwas Sorge, dass sich alles etwas träge steuert, doch schnell war ich begeistert, wie flüssig und fließend man sich durch die Welt bewegen kann. Dann kam aber auch schon der erste Bosskampf, der mir nochmal gezeigt hat, wie gut das System von Metroid eigentlich funktioniert. 

Wer hier jetzt aber klassische Shooter Action erwartet, wird vermutlich trotzdem enttäuscht. Denn besonders bei den Bossen merkt man, das Metroid ein Action Adventure und kein reiner Shooter ist. Denn so viel anders als ein Bosskampf in Zelda ist es eigentlich gar nicht, außer das Metroid etwas schneller ist und man eben auf Gegner schießt anstatt mit einem Schwert draufhaut. 

So visiert man den Boss an und versucht seine leuchtenden Schwachpunkte zu treffen, während man Angriffen ausweicht. Dafür muss man direkt sein ganzes Arsenal nutzen. Spucke muss man mit einem Dash entkommen, über Schockwellen springen oder als Morph Ball darunter wegrollen. Hat man alle Schwachpunkte erledigt, taucht ein neuer Schwachpunkt auf, an dem ihr mehr Schaden macht, aber auch neuen Angriffen ausweichen müsst. Nach kurzer Zeit wird dieser Punkt wieder geschützt und das ganze geht wieder von vorne los. Nach dem dritten Durchgang war der Boss dann erledigt und ich durfte mich in die neue Welt von Metroid 4 werfen. 

Denn bei dem Kampf wird das Artefakt aktiviert, wodurch Samus auf dem Planeten Viewros landet. Dort trifft man auch auf die ausgestorbene Rasse der Lamorn, die Samus bittet ihr gesammeltes Wissen zu retten, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Doch dafür müsst ihr erst Teleportkristalle sammeln, um auf euren Planeten zurückzukehren. Dann gibt es noch Psy-Kräfte mit auf den Weg und ab geht’s in das erste Gebiet. 

Nach der doch recht klassischen Einführung war ich von diesem Bereich direkt begeistert. Der Dschungel ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet, überall sind Gegner, Ruinen oder Rätsel, die man scannen kann, um mehr von der Welt zu erfahren oder wie man mit etwas interagieren muss. Selbst an Punkten, die nicht relevant sind um weiterzukommen oder Geheimnisse zu finden, entdeckt man Tiere die beispielsweise Blätter davontragen und den Dschungel lebendig wirken lassen. 

Schnell findet man ein erstes Upgrade für seine Fähigkeiten, wodurch man bestimmte Gegenstände mit Psy-Kräften bewegen kann und das Tor in den Tempel öffnet. Dort trifft man auch direkt auf die ersten Gegner, für die man einen etwas anderen Plan braucht als einfach drauf zu schießen. Gut, bei fliegenden Gegnern reicht noch immer stumpfes drauf ballern, wobei diese immer wieder spawnen, wenn man ihren Hügel nicht in die Luft sprengt. Fürs erste heißt es also lieber einfach dran vorbeilaufen. Gepanzerte Gegner dürfen auch nicht fehlen. Die müssen für ihren Angriff aber zum Glück ihre harte Schale öffnen, wodurch man sie schnell ausschalten kann. 

Hier stößt man auch auf die ersten Sackgassen und muss einen anderen Weg finden. Zum Glück ist nicht weit entfernt ein Loch zu finden, durch das man Rollen kann und dann auf den ersten Menschen trifft, der ebenfalls durch das Artefakt hierhergebracht wurde. Das Wiedersehen wird allerdings schnell von einigen Monstern gestört, die ihr erstmal erledigen müsst. Zur Belohnung bekommt ihr dann euren Raketenwerfer wieder, der nicht nur praktisch im Kampf ist, sondern auch neue Wege öffnet. 

Gemeinsam mit unserem neuen Freund geht es also zurück auf die Lichtung, wo es vorher kein Weiterkommen gab. Denn nun kann man mit dem Raketenwerfer die Wände sprengen und weiter in den Tempel vordringen. Auf dem Weg gibt es wieder einige Kämpfe, bei denen ihr nun auf euren Begleiter aufpassen müsst, denn als Techniker ist er leider nicht so gut im Kämpfen.  

Im Tempel angekommen erwarten einem neben Gegnern auch die ersten Rätsel. Die Rätsel sind für den Anfang aber wie zu erwarten simpel. Meist müsst ihr nur etwas mit euren Psy-Kräften bewegen und an die richtige Stelle bringen. Hier findet ihr auch Psy-Raketen, die ihr während dem Flug steuern könnt und die die Zeit verlangsamen. Damit kann man hier Türen öffnen, die man von seiner Position aus nicht öffnen kann.

Zum Abschluss gab es einen erneuten Bosskampf, der diesmal eure neuen Psy-Kräfte fordert. Das Pflanzenmonster schlägt mit seinen Ranken um sich, die aber wieder einen Schwachpunkt haben. So könnt ihr Ranken zerstören, allerdings wachsen diese sofort wieder nach. Um den richtigen Schwachpunkt des Gegners zu enthüllen, müsst ihr alle Ranken gleichzeitig abschlagen. Beim ersten Mal waren es nur zwei Ranken, weshalb ich es recht zeitgleich geschafft habe sie zu zerstören. Beim nächsten Mal waren es aber schon drei und diesmal konnte ich nicht alle gleichzeitig zerstören. Es ist schon fast peinlich, wie lange es gedauert hat, bis ich verstanden hatte, dass ich die Schwachpunkte mithilfe der Psy-Raketen gleichzeitig ausschalten kann.  

 

Metroid Amiibos 

Auch Metroid Prime 4: Beyond kommt wieder mit eigene Amiibos auf den Markt. Diesmal gibt es drei verschiedene: Samus, Sylux und Samus & Vi-O-La. Welche Funktionen die Amiibos mitbringen ist aktuell noch nicht bekannt, aber vermutlich gibt es extra Munition, Heilung oder ähnliche Pickups. 

 

Das war dann auch schon das Ende meiner Demo. Dementsprechend kann ich auch noch nichts über Hubworld oder Motorrad sagen, doch wenn das Team so abliefert wie in den ersten zwei Stunden, mache ich mir da wenig Sorgen. 

Ich selbst war nie ein großer Metroid Fan. Hier und da habe ich den ein oder anderen Teil zwar gespielt, doch Metroid Dread wartet noch immer auf mich. Dementsprechend war meine Vorfreude auf Metroid Prime 4 eher gering. Doch dank der zwei Stunden, die ich anspielen konnte, hat sich das komplett gewandelt und mittlerweile freue ich mich richtig auf den Titel. Die Welt wirkt lebendig und ist voller liebevoller Details. Das Gameplay macht viel Spaß, ist unglaublich flüssig und bleibt dabei seinen Wurzeln treu. Fans der Reihe werden hier also vermutlich sehr glücklich sein.  

Metroid Prime 4: Beyond erscheint am 4. Dezember für Switch und Switch 2. 

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