Microsoft: Xbox-Hardware schrumpft, Game Pass erreicht Milliardenmarke
Ein Viertel weniger Konsolenumsatz
Im vierten Quartal des Fiskaljahres 2025 (April bis Juni) hat Microsoft einen deutlichen Rückgang im Xbox-Hardwaregeschäft verzeichnet. Laut dem offiziellen Quartalsbericht sank der Umsatz mit Konsolen um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das düstere Bild rund um den Hardwareverkauf passt zur neuen Konzernstrategie, die künftig weniger auf physische Geräte und stärker auf Dienste setzt.
Game Pass auf Rekordkurs
Deutlich besser lief es bei den digitalen Einnahmen: Der Umsatz mit Content und Services, zu dem der Xbox Game Pass zählt, stieg um 13 Prozent. Laut mehreren Branchenportalen nähert sich der Jahresumsatz des Game-Pass-Geschäfts der 5-Milliarden-Dollar-Marke, ein neuer Rekord für den Abo-Dienst. Zwar nennt Microsoft weiterhin keine offiziellen Abonnentenzahlen, Insider gehen aber von über 35 Millionen Nutzer*innen aus.
Multiplattform-Strategie zahlt sich aus
Ein Grund für den Anstieg der Serviceumsätze liegt in der aggressiven Multiplattform-Strategie: Immer mehr ehemals exklusive Titel wie Sea of Thieves, Grounded oder Hi-Fi Rush erscheinen auch für PlayStation oder Nintendo Switch. Aktuell stammen sogar 60 Prozent der meistverkauften Titel im US-PS5-Store von Microsoft.
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