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Lucasfilm Games und Casey Hudson nennen mehr Details zu Star Wars: Fate of the Old Republic

Als bei den The Game Awards 2025 plötzlich Star Wars: Fate of the Old Republic auf der Bühne auftauchte, war das für viele sofort so ein Moment, in dem man unwillkürlich wieder an 2003 denkt. Nicht, weil hier einfach nur Nostalgie verwaltet wird, sondern weil der Name hinter dem Projekt bei Rollenspiel Fans sofort ein paar Synapsen zum Leuchten bringt: Casey Hudson. Der Mann, der damals Star Wars: Knights of the Old Republic mitgeprägt hat und später mit Mass Effect bewiesen hat, wie sehr Entscheidungen, Figuren und Inszenierung in einem großen RPG tragen können.

KOTOR 3 ist es nicht, aber es soll sich so anfühlen

Wichtig gleich vorweg: Star Wars: Fate of the Old Republic wird ausdrücklich kein direkter Nachfolger der klassischen KOTOR Spiele. Das neue Projekt will eher den Geist dieses Spielgefühls einfangen, also ein großes, filmisches Rollenspiel, in dem deine Entscheidungen nicht nur Kosmetik sind, sondern wirklich Gewicht bekommen. In der offiziellen Einordnung ist von einer neuen, eigenständigen Geschichte und neuen Figuren die Rede, die sich nicht an eine alte Checkliste aus bekannten Namen klammert.

Erzählen ohne Handbremse in der Vergangenheit

Genau hier wird es spannend. Douglas Reilly von Lucasfilm Games beschreibt die Vergangenheit der Galaxis als offenen Spielraum, in dem Autorinnen und Autoren nicht permanent auf bekannte Ereignisse Rücksicht nehmen müssen. Das Setting in der Ära der Old Republic soll kreative Freiheit geben, ohne dass man gleich wieder über die großen Fixpunkte der Film Saga stolpert. Gleichzeitig betont Lucasfilm Games, dass man den Ton und das Gefühl von Star Wars respektieren will, während man neue Orte, neue Konflikte und neue Charaktere einführt.

Früh in Entwicklung, aber nicht erst 2030

Mit der Euphorie kam im Netz aber auch sofort die kalte Dusche: Wenn das Studio erst 2025 gegründet wurde und das Projekt in einer frühen Phase steckt, wie weit weg ist dieses Spiel wirklich. Der Journalist und Insider Jason Schreier brachte öffentlich die Idee ins Spiel, dass 2030 eine optimistische Schätzung sein könnte.

Kurz darauf meldete sich Casey Hudson selbst zu Wort und versuchte, die Temperatur wieder etwas runterzudrehen. Seine Ansage ist zwar kein Release Fenster, aber ein klares Signal: Die Gerüchte, dass es erst 2030 so weit sein könnte, soll man nicht überbewerten. Das Spiel werde vorher erscheinen, inklusive einem augenzwinkernden Hinweis darauf, dass er selbst ja auch nicht jünger werde.

Was wir bisher wirklich wissen

Unterm Strich ist Star Wars: Fate of the Old Republic gerade noch ein Versprechen, aber eines mit starkem Fundament. Bestätigt ist, dass es ein narratives Singleplayer Action RPG werden soll, in dem Entscheidungen dich in Richtung Licht oder Dunkelheit treiben. Bestätigt ist auch, dass das Projekt bei Arcanaut Studios entsteht, einem neuen Team unter Leitung von Casey Hudson, in Zusammenarbeit mit Lucasfilm Games. Und bestätigt ist, dass man zwar bewusst im Schatten von KOTOR steht, aber eine eigene Geschichte erzählen will.

Alles andere, inklusive konkreter Release Zeitraum, bleibt vorerst Nebel im Hyperraum. Aber wenn Lucasfilm Games und Hudson liefern, was sie hier versprechen, dann könnte die Old Republic endlich wieder der Ort werden, an dem Rollenspiel Fans richtig zu Hause sind.

 

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