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Jetzt „fast Live!“ – SHOCK2 NEO – 010 – Nur 293 Minuten

SHOCK2 NEO ist wieder da! Michael, Christoph und Clemens begrüssen für einen Abend und eine halbe Nacht Florian Scherz für eine epische zehnte Sendung! Nur 293 Minuten lang wird besprochen, was sie gespielt/gelesen/gesehen wurde. Darunter auch Watch Dogs: Legion, Star Wars: Squadrons, The New Mutant, The Boys, und vieles mehr! In den Top 5 blicken die Vier auch ihre größten Fehlkäufe und gehen in „Ja oder Nein“ der Wahrheit auf die Spur. Natürlich dürfen auch ein knackiger Trivia Wettstreit nicht fehlen und bei Freestyle wird auch noch lange nach Mitternacht heftig diskutiert.

Viel Spaß beim Hören! (und haben wir schon erwähnt, dass wir Kapitelmarken haben?)

Chapters:
00:00:00 Einleitung & Warm-UP
01:53:05 Ja oder Nein?
02:31:15 Stromausfall
02:40:48 TOP 5
03:32:15 Musik-Tipp: Aire – This Is War (CC-BY-SA)
03:36:38 Neo Trivia
03:55:30 Filmkiste
04:15:30 Fr33styl3

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Notable Replies

  1. Avatar for Cletz Cletz says:

    Puh, das sehe ich doch sehr anders. Gameminds gefällt mir so wie es ist und auf Dauer können 4 oder 5 Gesprächspartner auch anstrengend sein. Ich schätze Neos auch, aber Gameminds ist eben Gameminds und funktioniert für mich hervorragend.

    Oder anders gesagt, so wie es ist, habe ich momentan überhaupt keine Wünsche offen. :slight_smile:

  2. Avatar for Wiesi Wiesi says:

    Ich versteh dich, geht mir genauso :joy:

  3. Avatar for Rynn Rynn says:

    Ich hab den Podcast noch nicht gehört, will aber auch mal ein großes DANKESCHÖN in die Runde werfen, dass ihr euch das neben Familie und Job „antut“! Freu mich schon fast auf meine nächsten Workouts, weil ich weiß, dass ihr mir dabei Gesellschaft leisten werdet :slight_smile:

    Echt… danke euch allen!

  4. Avatar for Vino Vino says:

    Ja klar - ist alles subjektiv - darum lässt es sich ja so gut darüber diskutieren/streiten :yum:

  5. Avatar for Jokus Jokus says:

    Das geht uns, wie im Cast gesagt, nicht anders. Wir leben quasi „am Land“, wenn wir nur ein Auto hätten, käme immer der andere nirgends hin. Deshalb müssen es zwei Autos sein, auch weil ich mit unserer Tochter daheim bin und meine Frau aber in die Arbeit muss - da kommt es doch öfter vor, dass beide ein Auto brauchen. Ich hatte schon länger die Familienkutsche, also das relativ große Auto, meine Frau hatte das kleine Auto. Sie fuhr damit vor allem in die Arbeit und mal einkaufen, das große Auto ist für längere Strecken und wenn ich irgendwo hin musste. Es war aber auch ganz klar, dass das große „meines“ und das kleine „ihres“ ist.

    Mit dem E-Auto hat sich das jetzt verändert. Wir fahren quasi alles, was Kurzstrecke ist, mit dem E-Auto, außer wir brauchen beide Autos, es ist also tatsächlich eher „unser“ Auto. Der Berlingo ist eher das Zweit- und Langstreckenauto und steht viel in der Garage (woran auch Corona schuld ist, weil ich viel weniger oft irgendwo hin muss). Ohne ihn hätten wir weniger Flexibilität, auch bei der Strecke - also allein würde Zoe nicht reichen (wobei ein späteres oder aktuelles Modell mit dem größeren Akku da auch schon viel ändern könnte. aber der 22kW-Akku ist halt wirklich nur Kurzstrecke). Aber als reines Kurzstrecken-Auto … ein Traum. Jetzt muss ich nur aufpassen, dass ich das Schalten nicht verlerne - ich geb zu, manchmal komm ich durcheinander :wink:

  6. Avatar for Ella Ella says:

    So. Heute den freien Tag genutzt, um die bereits begonnene Folge weiterzuhören und währenddessen das traute Heim wieder etwas aufzupolieren. Was soll ich sagen … so augeräumt und sauber wars hier seit Wochen nicht. Danke also für die extra lange Folge. :laughing:

    Ernsthaft: Respekt, dass ihr das so lange durchgehalten habt. :open_mouth:
    Die Kombi mit @Jokus hat echt gut harmoniert.
    Und ich habe mich auch wieder immer wieder sehr amüsiert. Zum Beispiel darüber, dass der radikale Clemens sich zu viel entschuldigt, und ihm Gärtner und Kolosse leid tun. Über den geknickten „Ich hab so eine schöne Einleitung gemacht“-Michi bei den Top 5. Und darüber, dass unser österreichisches Beamtentum eine Übernahme stoppen würde. :joy:
    Oh, und bei wem hat während dem Trivia eine Katze im Hintergrund miaut? :heart_eyes:

    Christoph kann ich gleich in zwei Punkten wieder mal zustimmen:

    1. „Man muss nicht alles sehen“. Ja, ist auch 100% meine Meinung. Mich ärgerts manchmal echt, dass ich bei den meisten Filmen, die mir gute Unterhaltung bieten, zwischendurch leider mit extremer Gewaltdarstellung und -verherrlichung („ästhethische Blutverteilung“) leben muss. :unamused: „Umbrella Academy“, „Game of Thrones“ oder „Watchmen“ sind da für mich klassische Beispiele. Alles voll meins, nur auf die Gewaltdarstellungen würde ich wirklich liebend gern verzichten. „Cursed“ habe ich deswegen sogar abgebrochen.
    2. Ja, Butter ist CO2-mäßig noch schlechter als Fleisch. Weil man so viel Milch von Rindern dafür braucht. Und Rinder sind halt schlecht fürs Klima, ob als Fleisch, Milch oder Streichelzoo, voll egal. Magarine ist also die klimafreundlichere Alternative. :slight_smile:

    Ihr habt Thomas Brezina erwähnt. Leichte Kost und einfache Sprache sind wohl einfach sein Ding. Wenn man sich anschaut, wie viel der rausbringt, dann finde ich das irgendwie auch nachvollziehbar. Und der Typ ist einfach auch so, auch wenn man sich seinen Podcast oder seine Social Media Auftritte anschaut.
    Und ich mein das überhaupt nicht negativ. Ich hab seine Bücher als Kind voll gern gelesen und schau mir seine Social Media Beiträge immer wieder mal an.

    Das Freestyle-Thema fand ich wirklich sehr spannend! Auch wenn ihr da manchmal vom Weg abgekommen seid. :wink:
    Für mich gehört das Werk ganz klar den Erschaffenden. Nur weil ich von etwas Fan bin, gibt mir das kein Recht, irgendwas mitzubestimmen. Wenn ich mich in jemanden verliebe, heißt das ja auch nicht, dass diese Person jetzt mir gehört und sich nur noch meinen Wünschen entsprechend verhalten darf.
    Außerdem bin ich auch hier ganz bei Christoph, dass man die Hater, Trolle und toxischen Leute aus dieser Diskussion rausnehmen sollte, weil ihr Verhalten nicht an die Fancommunity gebunden ist, sondern sie dieses Verhalten ziemlich sicher so oder so ausleben.
    Clemens’ Frage „Kannst du die Kunst vom Künstler trennen?“ ist aber etwas, das mich tatsächlich auch beschäftigt. Grad mit dem oben erwähnten Michael Jackson hab ich da voll die Probleme. Ich mochte seine Musik früher, und kann sie jetzt nicht mehr mit gutem Gefühl hören.
    Boah, und diese ganze J.K.Rowling-Sache muss ich mir vielleicht echt mal anschauen. Ich hab das nur so peripher mitbekommen und mich nicht näher damit beschäftigt, weil mich unqualifizierte Meinungsäußerungen irgendwelcher Promis, und das riesen Medien-Tamtam drum herum, eigentlich nicht interessieren und ich finde, dass man sowas nicht mit Aufmerksamkeit/Klicks fördern sollte. Aber ich bin auf jeden Fall begeisterte Harry Potter Leserin. Also wärs vielleicht doch nicht schlecht, sich hier eine Meinung zu bilden. Falls Fans ihr aber deshalb ihr Werk absprechen wollen, finde ich das auf jeden Fall absurd.

  7. Avatar for Jokus Jokus says:

    Ich würde das alte Lyrik-Argument verstehen, wenn BotW ein Spiel ganz alter Zelda-Schule wäre, ich schon länger festgestellt hätte, dass die Formel nicht funktioniert, und mich dann über BotW beschwere. (und ich hab auch solche Reviews gelesen, aber das würde meiner Arbeits-Ethik nicht entsprechen). Aus dem Grund teste ich zum Beispiel auch niemals ein CoD - ich weiß, damit kann ich nichts anfangen, also könnte ich es auch nicht ernsthaft bewerten. Bei Zelda würde ich mich aber schon als jemanden sehen, der die Serie seit den Anfängen begleitet, die klassische Formel liebt und sich deshalb auch sehr auf BotW gefreut hat. Und dass dieses Spiel dann mit vielem gebrochen hat, was Zelda bislang für mich ausgemacht hat, ist glaub ich offensichtlich. Gerade insofern gibt es natürlich Raum für Kritik, der - glaub ich - auch mir zusteht. Dass ich mit meiner Meinung zu BotW nicht allein bin, zeigt unter anderem dieses Forum, wo es schon einige ordentliche Diskussionen zu dem Thema gab. Dass meine Meinung nur eine unter vielen ist, ist mir aber auch völlig klar, genauso wie die Tatsache, dass viele BotW als das erste Zelda bezeichnen, das sie durchgespielt haben (auch z.B. hier unter den Redakteuren gibt es solche Vertreter). Auch da zeigt sich, wie viel Nintendo geändert hat, wenn jetzt Leute kommen, die - um bei deinen Beispielen zu bleiben - alte Lyrik eigentlich nicht mögen, aber Romeo und Julia plötzlich genial finden. Aber das invalidiert nicht die Tatsache, dass eine solche Veränderung nicht alle gut finden müssen.

    Objektiv ist BotW ein gutes Spiel. Aber für mich subjektiv ist es in eine völlig falsche Richtung gegangen und eine der größten Enttäuschungen meiner Karriere als Spieler (und ich kann das als Spieler sagen, weil ich es zum Glück nicht testen musste). Nicht, weil ich Zelda nicht mag, sondern weil ich die Reihe liebe - als jemand, der seit Zelda 1 jeden Teil auf einer Nintendo-Konsole zum Teil mehrfach durch habe (bis eben auf BotW) glaube ich, da doch qualifiziert zu sein, eine solche Beobachtung zu machen. Wenn ich ein Zelda-Fan bin und dann ein Spiel bekomme, aus dem man rausgenommen hat, was Zelda bislang (und das ist natürlich subjektiv) ausgemacht hat, darf ich auch als Kritiker es in einem Podcast auf Platz 1 meiner Fehlkäufe setzen. Und ja, ich steh zu meiner Meinung, aber ich akzeptiere auch jene, die es für eines der besten Spiele aller Zeiten halten. Die Gaming-Szene ist groß genug für alle Meinungen.

  8. Avatar for WOTZI WOTZI says:

    Die Argumentation ist nicht nachvollziehbar. Du tust so, als ob es eine objektive Wahrheit gibt, die für jeden ersichtlich ist. Dies ist jedoch nicht der Fall, bei den meisten deiner Beispiele.

    Beim Auto wäre schon mal das Problem, was du bewerten möchtest. Wenn du auf Anschaffungs- und Unterhaltskosten abstellst und den Verbrauch, dann landet dein Testarossa auf einem der letzten Plätze. Wenn du die Optik des Fahrzeugs bewerten willst, kommst du schnell an Grenzen, da der eine eher geschwunge Formen mag, während andere wiederum eckige Formen bevorzugen. Zu einer objektiven allgemeingültigen Erkenntnis wird man hier nie kommen.

    Auch bei Literatur gehen die Eindrücke, was ein Buch gut oder schlecht macht, sehr weit auseinander. Es gibt sehr häufig positive wie auch negative Kritiken desselben Buches von renommierten Kritikern und dies stellt keinen Widerspruch dar, da eben die Kritik stets subjektiv ist. Ich denke auch, dass so ziemlich jeder im Rahmen der Schulausbildung diese Erfahrung gemacht hat, dass man ein Buch aus nachvollziehbaren Gründen nicht für gut befunden hat, obwohl andere Schüler das Buch gemocht haben. Hatten die alle Unrecht?

    Lang Lang’s letztes Album „Piano Book“ wurde teilweise ziemlich verrissen. Zum einen wurde die Auswahl der Stücke kritisiert, dann die Darbietung (zu viel Rubato, zu starker Pedaleinsatz). Teilweise ist die Kritik für mich nachvollziehbar. Dennoch finde ich das Album sehr gelungen, da ich seine gewählte musikalische Gestaltung und auch die Stücke sehr mag.

    Und die Zauberflöte ist meines Erachtens z.B. von der Handlung betrachtet ein äußerst primitives Werk. Wäre die Musik von Mozart nicht genial, würde sich niemand an das Werk erinnern.

    Das Problem ist generell, dass Videospielezeitschriften im deutschsprachigen Raum meinten, eine objektive Wertung geben zu müssen, ausgedrückt in Prozent. So hat man sich selber zu reinen meinungsfreien Produkttestern degradiert. Kein ernstzunehmender Literaturkritiker würde z.B. einen neuen Roman von H. Murakami mit 85% Lesespass abstempeln.

  9. Avatar for Wiesi Wiesi says:

    Ich speak jeden day auch mainly einen kompletten language Mischmasch. Meine wife zuckt completely aus, but das pays totally off.

  10. Avatar for Sulu Sulu says:

    Geht bei uns im Büro auch voll ab mit Language-Mischmasch :sweat_smile:

    Aber was anderes betreffend Aussprache, @Wiesi, bring Michael bitte die korrekte Aussprache von Maddem bei, bei ihm hör ich immer Maiden Football - hab dann immer so ein krankes Bild von Football Spielern in Maid Kostümen im Kopf :crazy_face: Danke

  11. Avatar for Wiesi Wiesi says:

    Das mit der persönlichen Meinung, ob sie dir nun passt oder nicht, haben wir jetzt aber schon weithin geklärt, oder?

    Und wenn es 99,999999999999% sind, wenn es einem, warum auch immer, nicht gefällt, soll man es bitte frei sagen können, egal in welcher Rolle.

    Nicht das @jokus hier meine Hilfe bräuchte, aber wir drehen uns hier im Kreis, das führt doch zu nichts.

  12. Avatar for Jokus Jokus says:

    Ich glaub auch, dass wir uns hier ein wenig im Kreis bewegen. Ich möchte eigentlich nur noch ein paar Dinge ansprechen, weil sie mir in dieser Diskussion wichtig sind:

    Es gibt Leute, die BotW auch außerhalb „meiner“ Bubble für kein gutes Zelda halten. Das ist ein Fakt, das kann man nicht wegsprechen - das sieht man ja auch (nicht nur) hier im Forum, und ich weiß, dass die das nicht nur sagen, weil ich hier bin. Ob meine Einschätzung „klug“ ist, vor allem dafür, wie mich andere sehen, ist mir ehrlich gesagt wurscht - noch mehr von Leuten, die mich nichtmal kennen. Ich sag das auch nicht, um cool oder edgy oder kontrovers zu sein. Ich sage es, weil es meine Meinung ist. Wenn man mir etwas vorwerfen will, dann, dass ich ehrlich bin. Und ja, gerade bei diesen Flop 5 habe ich einfach sehr subjektiv gesprochen und die etwas objektivere Seite, die ich in einem Review gebracht hätte, weggelassen. Gut, vielleicht war ich da zu wenig diplomatisch, aber dann hätte mir Platz 1 in der Statistik auch keiner geglaubt. Ich habe aber auch zuvor nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich BotW schwach fand und auch begründet warum. Das ist aber mein Recht, genauso wie jeder faktisch sagen kann „also ich fands genau deshalb super“. Das kann ich akzeptieren. Mein aktuelles persönliches GotY bis jetzt ist ja auch für Alex Amon sein größter Fehlkauf dieses Jahres. Das ist seine Meinung, ich hab meine. Deshalb brauch ich nicht mit ihm streiten, das sind subjektive Meinungen.

    Zwei Dinge dazu: Genau diese Limitation hat es für mich reizvoll gemacht. Größer ist für mich nicht immer besser, und wenn es heißt, ich brauch 100+ Stunden um alles zu sehen, ist das für mich ein Handicap, kein Segen (aus demselben Grund werde ich z.B. mit Elder Scrolls nicht warm). Mein Lieblingszelda ist Link’s Awakening, und das kann ich in unter zehn Stunden durchspielen und alles sehen. Trotzdem ist es offen. Ähnliches gilt für Ocarina of Time oder A Link to the Past, nur mit mehr Spielzeit. Genau die Weitläufigkeit von BotW ist für mich eine Schwäche, weil es dadurch zu stark Fokus verliert. Für andere ist es eine Stärke. Das ist eine Geschmackssache. Am meisten Spaß mit BotW hatte ich mit dem Hochplateau, wo alles noch komprimiert und fokussierter ist. Aber das ist meine persönliche Meinung, für andere wurde es dann erst richtig gut.

    Zweitens, weil das Argument oft kommt, BotW wäre ja wie Zelda I (nicht nur von dir). Wäre es ein Remake von Zelda I, das zugegebenermaßen die Open World damals stark definiert hat (aber auch hier wegen der Limitationen für mich wesentlich besser funktioniert hat - man stelle sich mal vor, das Spiel wäre riesig gewesen und wäre ohne Anhaltspunkte ausgekommen), hätte es zwei meiner Kritikpunkte weniger. Zelda I hatte nämlich auch neun toll designte Dungeons und eine Item-Progession. Beides DInge, die wichtige Features der Zelda-Reihe waren, BotW aber entfernt hat.

    Ich kann dir deine Enttäuschung nicht nehmen. Aber was ist jetzt genau für dich Blödsinn? Dass ich sinngemäß sage: „Objektiv ist BotW ein tolles Spiel, aber subjektiv war ich so enttäuscht wie selten zuvor, weil es für mich in die völlig falsche Richtung ging?“ Ich bin nicht der Meinung, dass man eine subjektive Meinung einfach als Blödsinn hinstellen sollte. Und ich stehe zu meiner. Es war ein Fehlkauf für mich. Eine CE, zwei Lösungsbücher - all das für ein Spiel, das mir subjektiv überhaupt nicht gefallen hat. Wo ist das jetzt Blödsinn, wenn ich das auch so ausspreche? Nur weil sich meine Meinung nicht mit deiner - und zugegebenermaßen dem Mainstream - deckt? Oder weil ich als Redakteur sicherheitshalber dem Mainstream nachplappern sollte? Man kann über Fakten natürlich immer gern diskutieren. NIEMAND ist sicher vor Kritik, ich nicht (das haben wir ja schon mal festgestellt), BotW übrigens auch nicht. Aber ich glaube, dass man subjektive Meinungen auch nicht ändern kann, indem man sie mit „ist doch völliger Blödsinn“ bewirft.

    Und über Super Mario Bros. 3 würd ich sowas nie sagen. Einfach auch, weil es ein tolles Spiel ist, das das Gameplay von Teil 1 hervorragend weitergesponnen hat. Aber hier wurde auch kein radikaler Richtungswechsel gemacht, durch den wichtige Gameplayelemente, die die ganze Serie gültig waren, entfernt wurden. Keine Ahnung, wie das dann aussehen würde.

  13. Avatar for Jokus Jokus says:

    Ich diskutiere gerne, wenn ich das Gefühl habe, man geht aufeinander ein. In dem Fall hab ich das Gefühl, wir bewegen uns gar nicht, sondern verharren in festen Positionen. Ich auf meiner Position, dass das Spiel objektiv gut ist, aber für mich persönlich eine falsche Richtung eingeschlagen hat, die es weit von dem, was ich von einem Zelda erwartet habe, entfernt. Da halte ich dir gefühltermaßen eh schon die Hand hin, weil ich deine Position akzeptiere und nicht lautstark erkläre, jeder, der BotW gut findet, hat einfach keine Ahnung vom Gaming. Hab ich nie gesagt, möchte ich festhalten. Du vor allem darauf, dass ich damit falsch liege, und die Großartigkeit von BotW eingestehen sollte Auf meine Argumente, dass man das auch anders sehen kann und das legitim ist, fühle ich jetzt irgendwie relativ wenig eingehen. So macht für mich aber eine Diskussion nur beschränkt Sinn, da muss ich den anderen Leuten im Thread zustimmen. Auch wenn du mich da nicht „rauslassen“ willst.

    Und wie gesagt: Wenn 90% der Spieler sagen, dass es ein großartiges Spiel ist (so diese Zahl stimmt, das kann ich nicht beurteilen), gibt es noch immer 10%, die anderer Meinung sind. Ist deren Meinung deshalb falsch? Wohl nein, weil Spielspaß immer subjektiv ist. Ich spreche den „90%“ nicht ab, dass sie BotW für großartig halten. Das kann ich verstehen (wenn auch nicht aus meiner Erfahrung nachvollziehen). Aber das macht meine 10% nicht falscher, und das sollten die 90% ihnen nicht einfach absprechen. Ich weiß auch nicht ganz, was du erreichen willst. Soll ich jetzt meine eigene Inkompetenz erklären, aufhören, als Hobby-Redakteur zu arbeiten und/oder in die Welt hinausschreien, dass BotW das beste Spiel aller Zeiten ist? Wer würde das jetzt noch glauben? Mehr als ein „We agree to disagree“ wird da nicht mehr rauskommen - und da sind wir schon. Deshalb erspar ich mir jetzt auch detaillierteres Eingehen auf die anderen Punkte, bis auf:

    Ich würde nie leugnen, dass ich ein Fan der 2D-Zeldas bin, weil es da IMHO KEINEN schlechten Teil gab (außer am CD-i). Aber ich halte auch z.B. Ocarina für eines der besten Spiele aller Zeiten. Aber gerade deshalb, weil ich immer wusste, wo es als nächstes hingeht, und die Welt nicht unnötig groß war. Und weil es selbst beim Sprung auf 3D den alten Zelda-Core-Loop beibehalten hat - erkunde die Oberwelt, finde Dungeon, finde darin ein Item, besiege Boss und erhalte etwas, was du fürs Endgame brauchst. Mit dem Item kannst du dann die Oberwelt weiter erkunden. Das ist für mich der Core-Loop von Zelda, den Breath of the Wild quasi abgeschafft hat und stattdessen den Fokus woanders hingelegt hat - nämlich auf „erkunde die Welt und schau, was du findest“. Das ist okay, aber ich bin kein Explorer-Gamertyp nach dem Bartle-Test und für mich fehlt deshalb genau dieser Loop.

    Natürlich KANN man das Argument bringen, man muss sich auch mal in eine andere Richtung entwickeln dürfen. Aber gerade wenn man an der Formel einer etablierten Serie herumwerkelt, muss man damit leben, dass das nicht jedem passen wird. Für mich hat sich der Fokus eines relativ fokussierten Action-Adventures auf das offene Erkunden der Welt verschoben, das mir persönlich nicht zusagt. Hätte BotW nicht Zelda geheißen, wäre das okay. Aber mit Serien kommen gewisse Verantwortungen, finde ich. Aber ja, auch ich muss eingestehen, dass Nintendo etwas sehr richtig gemacht hat, sonst hätten sie nicht so viele Fans dazugewonnen. Mich haben sie - und das ist gewissermaßen ein Brückenschlag zum Freestyle-Thema - damit aber verloren. Ich gebe die Hoffnung nicht ganz auf, dass sie die Wende noch einmal schaffen (das LA-Remake war für mich nach BotW eine richtige Wohltat), aber ich sehe wenig Grund, warum sie das tun sollten. Damit muss ich leben. Aber es ist halt auch mein Recht, meine Enttäuschung darüber auszudrücken. Das werden die 90% aufgrund ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit schon überleben.

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