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Gamescom-Preview: Forza Motorsport 6

Wer eine Xbox besitzt und Rennspiele mag, hat mit Sicherheit mindestens schon einmal einen Teil der beliebten Rennsportreihe Forza Motorsport gespielt. Nun geht die Hauptreihe bald in die sechste Runde und wir haben uns das Spiel einmal genauer angesehen. Was das Spiel etwa im Vergleich zu Gran Turismo auf Sonys Konsole voraushat und weiter erweitert ist vor allem die Atmosphäre, die kein anderen Racer so aufbauen kann wie eben Forza Motorsport 6. Erstmals kommen nämlich auch Nacht- und Regenrennen dazu. Bevor jetzt jemand sagt, dass es diese in anderen Simulationen auch gibt: Ja, aber sie sehen nirgends so gut aus. Noch dazu kommen die Lichteffekte, die uns besonders in der Dunkelheit begleiten. Helle Scheinwerfer beleuchten die Strecken und wir können jeden Lichtstrahl auf unserem Auto sehen. Das sieht in Kombination mit dem Regen natürlich umso beeindruckender aus. Im direkten Vergleich zu Forza Horizon 2 kann Forza Motorsport 6 auch hier noch mehr begeistern.

Dass sich Fahrzeuge auf unterschiedlichen Belägen anders verhalten, wird wohl jedem Spieler (und Fahrer) bekannt sein. Doch laut Bill Giese vom verantwortlichen Entwicklerstudio Turn 10 gibt es ganze 160 unterschiedliche Untergründe, die sich auf das Fahrverhalten auswirken. Neben Asphalt, Gras und Erde sollen etwa nicht nur Pfützen an sich simuliert werden, sondern sogar die einzelnen Schichten einer Wasserlacke. Trotz des Spektakels, das sich dabei auf der Strecke abspielt, sollen eine Auflösung von 1080p und konstante 60fps erreicht werden.

Die Fahrzeugauswahl ist bereits zu Beginn ziemlich groß. Aus den 450 Autos, zu denen aktuelle Renner wie ein 2016 Mazda MX-5 oder ein 2015 BMW M4 Coupé gehören, gesellen sich Klassiker wie ein 1954 Jaguar XK120 SE und ein 1964 Aston Martin DB5. Für genügend Abwechslung ist also gesorgt. Offene Formel-Wägen gibt es natürlich genauso. Bei den Rennstrecken erwarten uns zum Start über 100 Streckenvariationen, wobei diese natürlich auch leicht veränderte Teile beinhalten. Gesichert sind etwa der Circuit des 24 Heures Du Mans aus Le Mans, ein Trip durch die Berner Alpen, der Indianapolis Motor Speedway und der Nürburgring. Absolute Klasse ist der Daytona International Speedway, der nur schwer von der Vorlage zu unterscheiden ist.

Wenn wir schon bei den Autos sind. Diese besitzen ein noch deutlicheres Schadenmodell als vorangegangene Rennspiele. Es können sogar einzelne Scheinwerfer defekt werden, sodass ihr in der Nacht schon ordentliche Probleme habt, wenn ihr mal im Blindflug über die Strecke düst. Auch sonstige Teile können schon mal abgefahren werden, ob ihr euren Untersatz komplett schrotten könnt, wissen wir jedoch noch nicht.

Neben der „normalen“ Version von Forza Motorsport 6 gibt es auch noch die Ultimate Edition, welche Autopakete und VIP-Fahrzeuge beinhaltet. Auch ein Bundle mit einer Xbox One erscheint natürlich, ihr könnt aber auch einen Auto-Pass erwerben, der euch monatlich mit neuen DLC-Wägen versorgt. Da es keine Mikrotransaktionen mehr geben wird, sind dies glücklicherweise die einzigen Käufe, welche uns in Forza Motorsport 6 erwarten. Insgesamt dürfen gleich 24 Fahrzeuge gleichzeitig ins Rennen einsteigen. Dabei könnt ihr wählen, ob ihr gegen echte Spieler antretet oder gegen Drivatare, die euer Können möglichst genau ins Spiel übertragen.

Damit auch Einzelspieler möglichst lange Spaß an Forza Motorsport 6 haben, gibt es einen umfangreichen Karriere-Modus, der die Geschichte des Motorsports erzählt. Dabei bereist ihr die Vergangenheit, also die Anfänge der Rennen, und kommt dann bis zur Gegenwart. Die Staffeln werden dabei in mehrere Serien unterteilt, wobei dies für über 70 Stunden Spielspaß sorgen soll. Sogar einzigartige Schaurennen mit Autocross und Ausdauerrennen sind vorhanden. Die Tuning- und Gestaltungsmöglichkeiten sollen ebenfalls üppiger als in den bisherigen Teilen ausfallen.

Ersteindruck
Forza 6 wird wohl das Rennspiel, auf das sich Xbox-One-Besitzer am meisten freuen dürfen. Enormer Umfang, tolle Technik und viel Spielspaß – das ist, was sich Käufer erwarten können. Momentan gibt es noch keine Rennsimulation, die so begeistert, und das neue Xbox-One-Bundle mit einer limitierten Konsole, die im Ford-Design hergestellt wird, sollte auch Sammler freuen. Auch die Controller sind im Blauton gehalten, wodurch die Xbox One mit 1TB-Festplatte nochmals aufgewertet wird. Witziges Detail: wenn ihr die Konsole ein- oder ausschaltet, hört ihr einen Motorensound. Am 18. September ist es jedenfalls soweit, spätestens dann sollten Rennspielfans wohl zur Konsole von Microsoft greifen, wenn sie den (bislang) eindrucksvollsten Racer spielen wollen.

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