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Game-News: Crowdfunding-Budget für Alkohol und Stripper verpulvert – Entwicklung von Ant Simulator eingestellt

Eric Tereshinski, seines Zeichens Gründer und Lead-Programmer von ETeeski LLC und dem YouTube-Tutorial-Channel ETeeskiTutorials, musste den Backern seines VR-Crowdfunding-Projekts Ant Simulator kürzlich eine geradezu groteske Meldung vermitteln. So stellte sich heraus, dass dessen langjährige Freunde und Mitgründer von ETeeski LLC, Tyler Monce and Devon Staley, das gesamte Budget des kürzlich erfolgreich durch Kickstarter finanzierten Projekts für Alkohol, Clubbing und sogar Stripper ausgegeben haben.

Da diese ihm daraufhin sogar mit einer Klage drohten, sollte er Ant Simulator ohne sie auf den Markt bringen, bedeute dies nun also das Ende des Projekts. Dies teilte Tereshinski seinen Backern und Fans über seinen YouTube-Channel mit und gab zeitgleich bekannt, dass Ant Simulator trotz allem nicht das letzte Projekt sei, dass man von ihm erwarten könne. Unter anderem auch deswegen, weil er vorhabe sein möglichstes zu tun, die um ihr Geld betrogenen Backer zu entschädigen. Von den korrupten Business-Partnern könne man aber nichts mehr erwarten, da ihre Aktionen juristisch gesehen nicht illegal waren.

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3 Comments

  1. Schon ärgerlich. Aber irgendwie auch witzig. Und so bescheuert und dreist, dass es fast schon wieder ein bisschen cool ist. Es war imho ohnehin nur eine Frage der Zeit, bis so etwas mal bei einem Crowdfunding-Projekt passieren würde. Und vermutlich ist der einzige Grund, warum sich Chris Roberts nicht schon längst mit den Star Citizen-Millionen aus dem Staub gemacht hat der, dass er weiß, dass ihn bei der Menge an Backern garantiert irgendwer finden und lynchen würde, egal in welchem Loch er sich mit der Kohle versteckt.

    1. @ Falcon: „..fast schon wieder ein bisschen cool ist“ ? ..?? ..?? ..:-( . Denn:

      Nein! KRIMINELL sein, KRIMINELL handeln ..ist NICHT COOL 🙁 .

  2. Naja, offensichtlich ja nicht kriminell, sondern nur extrem dreist, aber nicht illegal, denn sonst könnte Tereshinski sie ja deswegen vor Gericht mit Erfolg verklagen. Dass das Geld versoffen wurde, ist anscheinend ja auf mangelnde Kontrolle zurückzuführen. Und dass seine Mitgründer bei einer Klage vielleicht sogar Erfolg hätten, sollte er den Ant-Simulator ohne sie veröffentlichen, deutet ja auf ganz miese Verträge in der Firma hin.
    Dass möglicherweise die Backer gegen Tereshinski Ansprüche auf Fertigstellung des Spiels haben, müssten die Anwälte prüfen.
    Übrigens steht hier bei Shock nur die halbe Wahrheit – die PC-Games weiß da deutlich mehr und da sieht die Sache dann schon ganz anders aus:
    http://www.pcgames.de/Ant-Simulator-Spiel-56086/News/Spiel-eingestellt-da-das-Crowdfunding-Geld-fuer-Alkohol-und-Stripper-ausgegeben-wurde-1184955/

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