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Days Gone-Entwickler gibt Fans die Schuld an gecanceltem Sequel

Der ehemalige Bend Studios (Syphon Filter, Days Gone) Autor und Creative Director John Garvin wand sich kürzlich in einem Youtube-Interview auf God of War-Vater David Jaffes-Channel direkt an seine Fans und gab ihnen indirekt die Schuld, dass das Sequel zu seinem Zombie-Survival RPG nun von Sony gecancelt wurde.

Er kenne zwar keine genauen Zahlen, sei sich aber sicher, dass die schlechten Verkaufszahlen zum Launch dazu geführt haben, dass es nun wohl kein Days Gone 2 geben wird. „Wenn ihr ein Spiel liebt, kauft es zum verdammten Vollpreis“ , wer auf Angebote und Sales wartet, brauche sich nicht wundern, wenn dann kein Sequel erscheint.

 “If you love a game, buy it at fucking full price. I can’t tell you how many times I’ve seen gamers say ‘yeah, I got that on sale, I got it through PS Plus, whatever’.”

Days Gone ist im April 2018 exklusiv für die PS4 erschienen und konnte damals zumindest solide Bewertungen einfahren, hatte aber zum Launch auch mit einigen technischen Problemen zu kämpfen.

Neben Jaffe, der Garvins-Statement direkt kritisierte und meinte, die Spieler können ja im Vorhinein nicht wissen, ob sie ein Spiel lieben werden oder nicht, meldeten sich auch andere Entwickler wie Branchen-Veteran Mat Piscatella zu Wort, der meinte: „Ein Spiel verkauft sich nicht, wenn sein Marketing oder sein Preis die Spieler nicht dazu animiert haben es zu kaufen. Ihnen die Schuld für schlechte Verkaufszahlen zu geben ist etwas neben der Spur.“

PS Plus-Mitglieder dürfen Days Gone derzeit gratis im PlayStation Store herunterladen. Die PC-Version soll am 18. Mai erscheinen.

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Notable Replies

  1. Avatar for Ifrit Ifrit says:

    Hahahaha da kann ich ja nur lachen. Und wenn die Preispolitik bei Sony so bleibt wirds wohl zukünftig noch weniger Sequels geben.

  2. gamepass ist das nächste problem das ich in dem bezug nicht erwähnen wollte, da er meiner meinung nach den preisverfall beschleunigt und die preise runter drückt bis es nur noch streaming abos gibt, oder abo modelle wie wow.

  3. Avatar for Ifrit Ifrit says:

    Stimmt schon. Aber die Schuld auf die Kunden zu schieben ist a derart arme Aktion.

    Der Kunde hat keine Schuld. Es ist Qualität und Marketing die hier Schuld haben.

  4. Das ist kein Problem, das ist die logische Antwort auf sowas. Abo Modelle sind die Zukunft.

    Hät mir vor 2-3 Jahren auch nicht gedacht das ich kaum mehr Bereit bin Vollpreis für ein Spiel zu zahlen.
    Aber wieso sollte man noch? Zum Release meistens alles verbuggt oder Serverprobleme (was auch nicht besser werden wird, solang der Open World Wahn anhält). Auf den Sony Konsolen hast die cmos Batterien die dir dann sogar in Zukunft deine Discs unbrauchbar machen und bei Microsoft hast den verpflichtenden Online Check bei den Series Geräten der im Prinzip das selbe macht.

    Wieso sollte man dann noch zum Release 70 oder gar 80 Euro für etwas ausgeben das einem nie gehört? Vor allem wenn ich um den Preis fast 6 Monate Gamepass haben kann von dem ich um einiges mehr hab als von dem einem Spiel das ich nach dem Ende der Story eh nie wieder einleg?

    Ich hab früher sicher 1-2 Vollpreis Spiele pro Monat gekauft… aktuell passiert das evtl noch im Quartal und Spiele hab ich am Ende trotzdem mehr.
    Meine Geldtasche freut sich. :man_shrugging:t2:

  5. Stimmt auch, war jetzt auch eher eine direkte Antwort.

    Bzgl dem Thema: das original Interview klang etwas anders IMO. Da war das eher eine Antwort darauf warum es kein Sequel geben wird und das sich die Fans halt erst jetzt beschweren wo es (Evtl?) zu spät ist. Und denke mal da sind einfach die Emotionen etwas hochgeschossen bei ihm.

    Was ich auch irgendwo verstehe, für mich war Days Gone einer der besten Sony Titel der letzten Jahre. Hat mir (sogar ind er Release Version) sogar um einiges besser gefallen bzw wesentlich mehr Spaß gemacht als zB Last of Us 2 etc.

    Die Verkaufszahlen als Argument wirken eh wie eine schlechte Ausrede von Sony um das Spiel abzuwürgen. Lag wohl eher an der eher mäßigen Metacritic Wertung und da etwas unter 80% zu haben mag Sony ja nicht…

  6. Avatar for Ifrit Ifrit says:

    Natürlich. Das will ich ja auch nicht absprechen. Aber wenn man sein Produkt nicht an den Mann und die Frau bekommt sollte man mal das eigene Prodult und/od Marketing hinterfragen.

    Die Werbung oder gute Qualität bringen Menschen dazu Dinge zu kaufen die sie meist gar nicht brauchen. Es muss in jedem Fall auf die eine od andere Art beim Kunden der Kaufwunsch geweckt werden. Passiert das nicht, liegt das nicht am Kunden sondern am schlechten Verkäufer. Vor allem bei Games, die wir rein zum Vergüngen kaufen ist das so. Der Pool ist gross aus dem geangelt werden kann. Da muss sich ein Fisch schon hervor tun umd geschnappt zu werden.

  7. Viele Spiele werden im Sale gekauft, bekommen sogar noch einen Boost wenn sich herumspricht, dass es gut ist. Auch kommen viele Spiele in den Ps+/Live Gold Service und bekommen einen Nachfolger. Also NUR auf die Kunden schieben ist etwas frech.

  8. Avatar for Nik Nik says:

    @Athavariel Stimmt, ist aber der ehemalige Creative Director. Der schon, wie der Produzent, länger nicht mehr bei Bend ist. Das Produkt war halt zum Launch leider nicht fertig.

    Naja und die genauen Hintergründe weiß eh niemand.
    Angeblich war Days Gone insgesamt sieben Jahre in Entwicklung und es gab neben zahlreichen Problemen in der Entwicklung auch immer wieder einen Generationenkonflikt zwischen den „alten“ Führungskräften, die das Ruder fest in der Hand hielten und jungen angagierten Entwicklern, deren Visionen nicht berücksichtigt wurden. Zudem hatte das Spiel zum Launch sehr viele Bugs, was Sony nicht glücklicher machte. Alles Details, die Jason Schreier von Bloomberg in einem Cast, aber leider nicht in seinem Artikel untergebracht hat. Die Geschichte, dass die Entwickler Angst haben in Naughty Dog integriert zu werden und so ihre Eigenständigkeit zu verlieren, soll Stimmen, dennoch soll Sony Bend seit einigen Wochen das OK, für eine ganz neuen IP erhalten haben. Das heißt zwar noch nicht, dass daraus im Endeffekt ein neues Spiel entstehen wird, aber lässt das Ganze schon in einem anderen Licht erstrahlen. Und der ehemalige Director, der jetzt so viel Wind um Days Gone 2-Sache machte hat das Studio auch schon zum Launch des Spiels verlassen, hatte also nichts mit dem Pitch von Days Gone 2 zu tun.

    Auch über die The last of Us Remake Story spricht Schreier. Das Projekt wurde zu Naughty Dog zurückgeholt, schließlich ist es ja auch ihr Baby, um das Team zu beschäftigen und mit der PS5 vertraut zu machen. Neue Projekte sind nämlich erst in der Planungsphase und betreffen die meisten Angestellten noch länger nicht. Also schon irgendwie viel Lärm um nichts.

    https://www.youtube.com/watch?v=_OvSL8ER-AQ
  9. Avatar for Ifrit Ifrit says:

    Schade, jetz ha ma die selbe Diskussion in 2 Threads :grimacing:

  10. Avatar for SHOCK SHOCK says:

    schon zusammengelegt

  11. gute, recht bug-freie, optimierte spiele verkaufen sich dementsprechend. bsp: spidey, tlou2

    finde die aussage bisserl arschig, weil wir spieler sind in den letzten jahren oft genug mit d1-käufen „eingfahren“. hier sollte ein entwickler wohl eher seine eigene riege in die kritik nehmen.

  12. Avatar for Ifrit Ifrit says:

    Phu, bei Nintendo weiss man aber auch was man bekommt fürs Geld - dass da ein neues Mario wieder top wird und Stunden an den TV fesselt.

    Bei vielen (nicht allen) Sony Exclusive weiss ich das nicht so genau (auch weils einige Marken noch nicht so lange gibt und daher ein Vertrauensvorschuss notwendig ist)

    Weiters machts imo auch nen Unterschied ob Vollpreis 60 od 80€ sind.

  13. Avatar for Ifrit Ifrit says:

    Der Endkunde hat so oder so nie Schuld. Wenn ein Produkt nicht verkauft wird wurde s nicht geschafft, dass beim Kunde der Wunsch dieses zu kaufen generiert wurde.

    Der Kunde der nicht Kauf ist vll die Ursache, die Schuldfrage muss sich aber der Entwickler selbst stellen.

  14. Du kannst es ja eh im Sale kaufen. Du darfst dich dann aber nicht wundern wenn es zum Spiel keine Fortsetzung gibt, und beschweren darst du dich dann noch weniger. Um nichts anderes geht es hier.

  15. So einen Unsinn hab ich noch nicht gehört. Das Unternehmen will ja nicht (viel) billiger verkaufen. Es wird halt nach etwas Zeit dazu gezwungen. Wenn etwas über Monate nicht verkauft wird müssen gewisse Sachen billiger verkauft werden um Platz im Lager zu schaffen, bzw um überhaupt noch Einnahmen durch das Produkt zu generieren. Besonders jetzt mit den vielen Lockdowns etc sind viele Lager voll, und müssen geleert werden.
    Krank finde ich hingegen die Mentalität der Kunden. Diese SALE SALE SALE, Qualität darf nichts mehr kosten. Ich weiß nicht wie oft schon diverseste Medien darüber berichtet haben, dass Videospiele im Vergleich zu allen anderen Produkten eines der wenigen Dinge sind, die über die Zeit billiger wurden. Noch dazu obwohl die Produktionskosten weit höher sind. Trotzdem gibt es noch einen Haufen Leute die wegen 10 Euro im Beispiel von Sony ein Fass aufmachen also ob sie nun einen Kredit für ein Spiel aufnehmen müssten.

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