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Berichte: Valve „Fremont“ – neue Steam-TV‑Konsole in Geekbench aufgetaucht

TV‑Konsole mit AMD‑Chip? Erste Benchmarks zeigen 6‑Kern‑CPU – aber noch Windows 11 Pro statt SteamOS?

Am 19. August 2025 ist in der Geekbench‑Datenbank ein Eintrag zu einem Gerät namens „Valve Fremont“ aufgetaucht. Der Benchmark listet eine 6‑Kern/12‑Thread‑CPU mit 3,2 GHz Basistakt und rund 7,9 GB DDR5‑Speicher. Als Betriebssystem wird Windows 11 Pro genannt – ungewöhnlich für eine mögliche Steam‑Konsole, die perspektivisch mit SteamOS laufen dürfte. Kurz darauf griffen u. a. T3, PC Gamer, PCGamesN und Insider Gaming die Sichtung auf und ordneten sie als potenzielle Rückkehr von Valve in den Wohnzimmer‑Konsolenmarkt ein.

Was steckt (vorläufig) drin?

Laut Benchmark trägt der Prozessor die Bezeichnung „AMD Custom CPU 1772“, Codename Hawk Point 2 (Zen 4‑Architektur). Der Boost‑Takt liegt bei knapp 4,8 GHz, der L3‑Cache bei 16 MB. Die Geekbench‑Scores: Single‑Core ~2.412, Multi‑Core ~7.451. Das entspricht grob einer Verdopplung gegenüber dem Steam Deck bei Multi‑Core‑Last – mit allen üblichen Vorbehalten gegenüber synthetischen Benchmarks.

Parallel berichten Leaks, dass die integrierte Grafik deaktiviert sein könnte und stattdessen eine dedizierte AMD Radeon RX 7600 mit eigenem Speicher verbaut ist. Im Testsystem waren indes nur 8 GB DDR5 vermerkt – ein klarer Hinweis auf einen frühen Prototypen, denn das Steam Deck bringt bereits 16 GB mit.

Windows statt SteamOS – was bedeutet das?

Dass der Eintrag noch Windows 11 Pro zeigt, spricht für Fabrik‑ bzw. Validierungs‑Tests und nicht für eine finale Software‑Konfiguration. Valve testet regelmäßig auf Windows, während SteamOS weiter optimiert wird. Spannend: Seit dem Erfolg des Steam Deck expandiert SteamOS messbar auf weitere Geräte – ein Ökosystem, das eine Set‑Top‑Box wie „Fremont“ sinnvoll ergänzen würde.

Wo würde sich „Fremont“ einordnen?

Sollte tatsächlich eine Radeon RX 7600 zum Einsatz kommen, peilt Valve eher die „bezahlbare Wohnzimmer‑PC“‑Nische an als einen Angriff auf PS5/PS5 Pro oder Xbox Series X. Das wäre stimmig mit der Steam Deck‑Strategie: nicht das letzte Quäntchen Performance, dafür Preis‑Leistung, Steam‑Komfort und Couch‑Tauglichkeit mit Big Picture.

Controller, VR & Co.: die Gerüchte

In der Gerüchteküche fällt neben „Fremont“ auch Zubehör: ein neuer Steam Controller („Ibex“), das VR‑Headset „Deckard“ sowie „Roy“‑Controller. Sollte Valve tatsächlich ein Wohnzimmer‑Paket schnüren, wären saubere Eingabegeräte und ein runder SteamOS‑Modus essenziell – Lehren aus den wenig erfolgreichen Steam Machines.

Und was ist mit Steam Deck 2?

Parallel kursiert ein separates Gerücht, wonach Valve ein Steam Deck 2 frühestens um 2028 anpeilt. Das würde erklären, warum eine stationäre Steam‑Konsole die Wartezeit überbrücken könnte – und warum man bei der Hardware eher auf solide, günstige Komponenten setzt.

Einschätzung der SHOCK2‑Redaktion

Spannend, aber noch nicht spruchreif. Der Geekbench‑Eintrag ist ein starkes Indiz dafür, dass Valve mit einer TV‑Box experimentiert. Die Mischung aus Zen 4‑CPU und möglicher Radeon RX 7600 klingt nach „Mainstream statt High‑End“ – genau der Sweetspot, der dem Steam Deck zum Erfolg verholfen hat. Kritisch bleiben wir bei der RAM‑Angabe (8 GB wirken zu knapp) und der Tatsache, dass bisher nur ein Windows‑Build aufgetaucht ist. Wenn Valve hier liefert, könnte „Fremont“ die verpatzte Steam Machines‑Episode korrigieren – mit gereiftem SteamOS, starker Proton‑Kompatibilität und einem klaren Wohnzimmer‑Fokus.

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