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Battlefield 2042: Die Klimawandelprämisse soll kein politisches Statement sein

Wie der Battlefield 2042 Design Director Daniel Berlin gegenüber IGN erklärt, soll die Klimawandelprämisse des Settings kein politisches Statement sein.

Die Welt am Abgrund

In der nahen Zukunft steht die Welt aufgrund des Klimawandels vor dem Abgrund. Zwischen den USA und Russland ist ein Krieg um Rohstoffe und Nahrungsmittel entbrannt. Auch wenn diese Ausgangslage nach einem möglichen Zukunftsszenario und somit durchaus nach einem politischen Statement klingt, stellt die PR-Abteilung von DICE klar, das dies nicht von den Entwicklern nicht beabsichtigt sei.

„Für uns ist es definitiv ein reines Multiplayer-Spiel“, sagte Design Director Daniel Berlin. „Der Grund, warum wir uns entschieden haben, diesen Weg einzuschlagen, ist, eine Erzählung mit dieser Welt zu schaffen, die wir durch die Augen der No-Pats erschaffen können. Wir wollten mehr Spektakel reinbringen und massivere Events. Die Einstellung passt perfekt dazu. Es passt in diese Größenordnung und gibt uns Gründe, um die ganze Welt zu gehen. Es hat auf der ganzen Linie Gameplay-Gründe.“

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Ähnliche Töne vernahmen wir erst vor Kurzem von Ubisoft, die im Bezug auf das Setting von Far Cry 6 „keine politische Aussage darüber machen möchten, was speziell in Kuba passiert“. Auch wenn es bei beiden Titeln sehr leicht ist, Parallelen zwischen der zentralen Prämisse des Spiels und politischen bzw. sozialen Problemen der realen Welt zu ziehen, tun sich Entwickler und Publisher, sowie deren PR-Abteilungen nach wie vor schwer, hier den letzten entscheidenden Schritt zu gehen. Schließlich möchte man niemanden vor den Kopf stoßen. Dabei würden solche Schritte den Videospielen mit Sicherheit helfen, endlich als kulturelles Medium ernst genommen zu werden.

 

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