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Assassin’s Creed: Ex-Franchise-Boss Marc-Alexis Côté verklagt Ubisoft

Klage über 1,3 Millionen kanadische Dollar soll sich um eine angeblich erzwungene Trennung nach der Vantage Studios-Umstrukturierung drehen

Nach mehr als 20 Jahren bei Ubisoft landet der Abgang von Marc-Alexis Côté nun vor Gericht: Laut Berichten von Radio-Canada hat der frühere Assassin’s Creed-Franchise-Boss eine Klage beim Superior Court of Quebec eingereicht und fordert Schadenersatz in Höhe von rund 1,3 Millionen kanadischen Dollar.

Hintergrund ist die Neuaufstellung rund um Vantage Studios: Ubisoft kündigte am 27. März 2025 die Gründung der Tochtergesellschaft an, in die Tencent 1,16 Milliarden Euro investieren sollte. Der Deal wurde laut Ubisoft am 21. November 2025 abgeschlossen, Vantage Studios sei seit 1. Oktober 2025 operativ und werde von den Co-CEOs Charlie Guillemot und Christophe Derennes geführt.

Was in der Klage behauptet wird

In der Klage ist von „konstruktiver Entlassung“ die Rede, also einer Trennung, die durch veränderte Rahmenbedingungen faktisch erzwungen worden sei. Côté soll laut den Berichten unter anderem zwei Jahre Gehalt sowie zusätzlich 75.000 kanadische Dollar als Entschädigung verlangen. Zudem zielt das Verfahren demnach auch darauf ab, aus einer Konkurrenzklausel entlassen zu werden.

Auslöser soll eine interne Neuordnung im Sommer 2025 gewesen sein, bei der Côté nach eigener Darstellung nicht mehr an der Spitze von Assassin’s Creed bleiben sollte. Bereits im Oktober 2025 hatte er öffentlich erklärt, er habe die Entscheidung zum Abschied nicht selbst getroffen. Eine offizielle Stellungnahme von Ubisoft zur Klage liegt derzeit nicht vor.

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