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Activision Blizzard: Umstrukturierung soll Massenentlassungen nach sich ziehen

Wie Bloomberg berichtet, sollen am kommenden Dienstag bei Activision Blizzard Hunderte Stellen gestrichen werden. Laut nicht näher genannten Quellen plant der Publisher das Unternehmen neu zu strukturieren, um den erwarteten Gewinneinbußen entgegen zu wirken.

Wie es aussieht, ist die geplante Umstrukturierung des Unternehmens Activision Blizzards Reaktion auf die zahlreichen Negativmeldungen der letzten Monate. Obwohl der Release von Call of Duty: Black Ops 4 Activision Blizzard ein Gewinnplus bescherte, sank der Gesamtumsatz des Unternehmens. Gründe hierfür sind die stagnierenden Zahlen zu Overwatch und Hearthstone, auch der Destiny 2-DLC Forsaken verkaufte sich schlechter, als erwartet. Zudem verunsicherte die Trennung von Entwickler Bungie zahlreiche Investoren, die durch den Verlust des Destiny-Franchise weiteren Gewinneinbußen rechnen. Bei den Fans sorgte vor allem die Ankündigung des Mobilespiels Diablo Immortal Anfang November 2018 für heftige Kritik.

Zudem hat Activision Blizzard zuletzt zahlreiche Führungskräfte verloren. Neben Activision Publishing-Boss Eric Hirshberg, verließen der Blizzard-Präsident und Mitbegründer Mike Morhaime, der Activision Blizzard CFO Spencer Neumann, Activision Blizzard Consumer Products Group CEO Tim Kilpin und Blizzard CFO Amirta Ahuja das Unternehmen.

Während derzeit Hunderte Mitarbeiter um ihren Job bangen, erhielt der neue CFO des Activision Blizzard-Vorstands Dennis Durkin, zu seinem Jahresgehalt von 900.000 US-Dollar einen Bonus in Höhe von 15 Millionen US-Dollar für die Annahme des Führungspostens.

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