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Wird die PlayStation 5 abwärtskompatibel?

Geht es nach einem neuen Patent, beschäftigt sich Sony derzeit mit dem Thema Abwärtskompatibilität. Das verwundert nicht, da sich Sony mit der PlayStation 4 von eigenen und oft auch exotischen Hardwarekomponenten verabschiedet hat, um einerseits die Entwicklungskosten für eine neue Konsole niedrig zu halten und andererseits die Entwicklung von Spielen zu erleichtern. Da anzunehmen ist, dass Sony nach der PS4 und PS 4 Pro dieses Konzept fortführt, sollte einer Kompatibilität nichts im Weg stehen.

Im Grunde ist Abwärtskompatibilität für Sony eigentlich nichts Neues. Schon auf der PS2 war es möglich PS One-Spiele zu spielen und auch auf der PS3 konnte man, wenn auch nur auf den Launch-Konsolen, die Software der beiden Vorgänger abspielen. Durch den Entschluss für die Hardware der PS4 PC-Komponenten zu verwenden war eine Abwärtskompatibilität zur PS3 nicht mehr möglich, deren Hardware auf dem hauseigenen Cell-Prozessor basierte.

Handfeste Details lassen sich in Sonys Patent nicht erkennen. Auch ist unklar, für welche Plattform die Unterstützung integriert werden soll und wie weit diese Abwärtskompatibilität zurückreichen wird. Zudem hat Sony erst kürzlich bekannt gegeben, dass ab März 2019 nurmehr PlayStation 4 Gratistitel im PS Plus Programm enthalten sein werden. Gratisspiele für PS3 und PS Vita haben somit ein Ablaufdatum erhalten. Und dann ist da noch Sonys Streamingdienst, PlayStation Now, eine weitere Option für das Unternehmen neue Konsolen und auch andere Geräte abwärts kompatibel zu machen.

 

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