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Veranstaltungs-Tipp: „Viennese Videogame Aesthetics“ zeigt die Kunst von Wiener Spieleentwicklern

Inmitten der vielen großen und kleinen Neuerscheinungen im Herbst bietet sich ab dem 19. Oktober die Möglichkeit, das Medium Videospiel in einer Ausstellung von einer anderen Seite zu betrachten.

Videospiele werden schrittweise als zeitgenössisches künstlerisches Medium anerkannt, das vor allem für seine Interaktivität bekannt ist. Sie verbinden Eigenschaften unterschiedlicher Medien wie Musik, Sound, Game- und Leveldesign, und zeichnen sich oft vor allem durch ihre visuelle Ästhetik aus. Während Videospiele in ihrer ursprünglichen interaktiven Form bereits museal ausgestellt werden, wird ihre visuelle Ästhetik vor allem im Kontext von Produktionsskizzen bzw. -artwork, sowie für Marketingzwecke ausgestellt. Das Ausstellen statischer Einzelbildern von Spielen im Kontext von Galerieausstellungen scheint hingegen noch nicht etabliert.

Wien ist Standort einer diversen Gruppe von Videospielstudios (mit Teamgrößen von 1 – 100 Personen), weswegen die HOLLEREI Galerie sich freut, Sie zur diesjährigen Herbstausstellung einzuladen – “Viennese Video Game Aesthetics” – mit Werken unter anderem von Anna Prem, Blood Irony, Broken Rules, Causa Creations, Gold Extra, IMakeGames (Maximilian Csuk), Leafthief (Stefan Srb)Michael Hackl, Mi’pu’mi, Sabine Harrer, Sarah Hiebl, Philipp Seifried, Socialspiel, Josef Who & Broken Rules, Zeppelin Studio.

Die Ausstellung, kuratiert von Christian Bazant-Hegemark, zeigt eine Auswahl von Einzelbildern lokal produzierter Videospiele. Dadurch soll der Blick auf ein dynamisches Medium erweitert werden, das seine Inhalte 30-60 mal pro Sekunde erneuert. Von den weiteren Elementen des Spiels wie dem Sound und der Animation getrennt, findet eine Hervorhebung der visuellen Ästhetik statt, die dadurch unbewegt betrachtet werden kann, wie es bei der Malerei, Zeichnung, Druckgrafik oder Fotografie üblich ist.

Vernissage am Montag, 19. Oktober 2015 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 20. Oktober – 13. November 2015

Link: „Viennese Videogame Aesthetics“

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