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Special: Doctor Strange, Sorcerer Supreme – Alle Infos zu Marvels nächstem Kino-Helden (Teil 1)

Marvel hat uns in den letzten Jahren mit vielen neuen Helden begeistert. Vom Supersoldaten Steve Rogers über den gammaverstrahlten Bruce Banner, der sich in den unglaublichen Hulk verwandelt bis hin zu Scott Lang, der sich durch seinen Anzuges schrumpfen kann und dem sprechenden Waschbären Rocket, der mit seinem Baumfreund Groot lieber zu großen Handfeuerwaffen greift.

Diesen Herbst wird die Liste der Helden um einen Neuzugang erweitert, der ein wenig aus der Rolle zu fallen scheint. Er hat weder Waffen wie einen Schild, Pfeil und Bogen oder Pistolen, noch attackiert er mit Muskelkraft und Geschicklichkeit oder mithilfe eines Serums, das seine Körperkraft verstärkt. Doctor Strange (dargestellt von Benedict Cumberbatch) ist ein Magier.

Was genau sind seine Kräfte? Und woher kommt er?

Das erste Mal erschien Dr. Strange in Strange Tales #110 im Jahr 1963, erschaffen und gezeichnet von Steve Ditko in Zusammenarbeit mit Stan Lee. Erst 1968 bekam er seine eigene Serie mit dem Titeö Doctor Strange. Master of the Mystic Arts, welche die Nummerierung von Strange Tales mit #169 fortsetzte.

Seine Entstehungsgeschichte wurde in Strange Tales #115 zum ersten Mal erzählt.

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Die Anfänge
Doktor Stephen Vincent Strange war ein talentierter Neurochirurg, der nur jene operieren wollte, die seine hohen Preise auch bezahlen konnten. Er war arrogant und selbstverliebt, Wohltätigkeit war ihm fremd. Ein Autounfall verursachte Nervenschäden an seinen Fingern, was dazu führte, dass er kein Skalpell mehr halten konnte. Das Angebot, als Assistent eines ehemaligen Kollegen zu arbeiten lehnte er wütend ab.

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Er verschwendete sein Vermögen für verschiedenste Studien und Operationen, in der Hoffnung seine Hände zu heilen und seinem alten Beruf wieder nachgehen zu können. Es dauerte nicht lange, bis Stephen alles verloren hatte und auf der Straße landete, wo er das Gespräch zweier Männer überhörte, welche über einen Mann in Tibet redeten, den sie „The Ancient One“ nannten und welcher angeblich dazu fähig war, alle Krankheiten und Wunden durch Magie zu heilen. Stephen gab sein letztes Geld aus, um nach Tibet zu gelangen und dort seine letzte Chance auf Heilung zu finden. Als den Mann schließlich fand, weigerte sich dieser ihn einfach zu heilen und versprach stattdessen, ihn als Schüler aufzunehmen und ihm so die Fähigkeit zu verleihen, sich irgendwann selbst heilen zu können. Stephen glaubte nicht an Magie und tat die Dinge, die ihm der Greis zeigte, als billige Tricks ab. Als Mordo, der erste Schüler von The Ancient One und heimlicher Diener von Dormammu (dazu später mehr), versuchte, seinen Lehrer im Auftrag und mithilfe von Dormammus Kraft zu vernichten, kam der Wendepunkt. Mordo legte Stephen eine unsichtbare Eisenklammer über den Mund, sodass er nicht über das Komplott sprechen konnte, von dem er erfahren hatte. Um sie loszuwerden, musste Stephen nun selbst über die dunklen Künste lernen, weswegen er zu seinem Meister eilte und diesen darum bat, ihn nun doch ernsthaft zu trainieren. The Ancient One hatte den wahren Stephen Strange erreicht, der den Wunsch verspürte Gutes zu tun, ohne eine Gegenleistung dafür zu verlangen. Als Belohnung befreite er ihn von der Klammer, da er selbst schon von Mordos bösen Machenschaften wusste, ihn aber lieber bei sich behalten wollte, um ein Auge auf ihn zu haben .

In seiner Zeit in Tibet trainierte Strange und studierte verschiedene Schriften, wanderte durch viele verschiedene Dimensionen und wurde immer stärker, bis er schließlich zum stärksten Magier der der Erde wurde, dem Sorcerer Supreme.

Kräfte, Sprüche und mystische Objekte
Als Sorcerer Supreme kann Doctor Strange auf zahlreiche Sprüche und Zeichen zurückgreifen, welche ihm helfen, die Erde vor interdimensionalen Bedrohungen zu beschützen. Seine primären Patronen sind Agamotto, Hoggoth und Oshtur, drei göttliche Wesenheiten, die als „Vishanti“ bezeichnet werden.

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In seinem Haus (177A Bleecker Street, New York, Greenwich Village) befindet sich im obersten Stock sein Sanctum Sanctorum; ein Raum, in dem er seine magischen Bücher und Gegenstände aufbewahrt. Sein Haus ist innen größer als von außen zu sehen ist und wird auf dem Dach vom „Seal of the Vishanti“ geschützt, das man bereits im Trailer zum Film und in Konzeptzeichnungen sehen konnte.

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„The Cloak of Levitation”: Sein roter Mantel, mit dem er fliegen kann und der auch mit seinen Gedanken gesteuert werden kann. Er kann damit Feinde attackieren oder nutzt ihn als ein weiteres Paar Hände, er ist auch fast unzerstörbar und hat einen eigenen Willen.

„The Eye of Agamotto“: Das allsehende Auge von Agamotto wird von Stephen so gut wie immer mit seinem Mantel getragen. Es kann einen Lichtstrahl projizieren, welcher alle Täuschungen, Lügen und Illusionen aufdeckt und Dämonen abschreckt sowie Dimensionsportale öffnet. Das Auge kann sich auch aus dem Amulett lösen und von Stephen in Lichtgeschwindigkeit zu anderen Orten geschickt werden, wo es Energie absorbieren oder andere befreien kann, die in Illusionen gefangen sind. Es kann nur von Menschen verwendet werden, die ein reines Herz und Seele haben.

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„The Orb of Agamotto“: Befindet sich in Stephens „Sanctum Sanctorum”. Es handelt sich um eine Kristallkugel, mit der er in andere Dimensionen und Welten blicken kann.

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„The Book of the Vishanti“: Ein Buch, das die mächtigsten geheimen Sprüche und Gegenzauber für weiße Magie des Multiversums beinhaltet.

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Hier geht es zu Teil 2.

Weiterlesen: Alle Marvel-Filme bis 2020 im Überblick

Stephanie Lutz

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