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Review: Transformers: The Last Knight

Schaute man Ende der 1980er Jahre in die Spielzeugkiste eines Jungen war die Chance groß, darin die eine oder andere Transformers-Actionfigur zu finden. Grub man tiefer kam nicht weniger oft auch der eine oder andere Ritter zum Vorschein. So verwundert es kaum, dass nach Roboter-Dinos in Transformers: Ära des Untergangs nun zehn Jahre nach dem ersten Transformers Sommer-Blockbuster die Artus-Sage als Grundlage für eine von Michael Bays Zerstörungsorgien dienen muss.

Optimus Prime hat auf der Suche nach seinem Schöpfer die Erde verlassen und findet seine Heimatwelt Cybertron liegt in Trümmern vor. Nur ein geheimnisvolles, natürlich auf der guten alten Erde zur Zeit des legendären britischen Königs Artus und seiner Tafelrunde versteckte Artefakt kann die Roboterspezies vor dem endgültigen Untergang bewahren und Cybertron neues Leben einhauchen. Da die Nutzung dieses „Stab des Merlin“ auch gleichzeitig die komplette Vernichtung des dritten Planeten im Sonnensystem zur Folge haben würde, ist es einmal mehr Zeit für einen Krieg zwischen Mensch und Maschine. Bei denen zu Beginn alles andere als klar zu sein scheint, wer eigentlich auf welcher Seite steht.

Die Rolle des Helden nimmt wie auch schon im direkten Vorgängerfilm Mark Wahlberg ein, Laura Haddock (Guardians of the Galaxy) unterstützt ihn als britische Wissenschaftlerin und Oscar-Preisträger Anthony Hopkins (Das Schweigen der Lämmer) übernimmt die Rolle des geheimnisvollen alten „Gralshüters“, der das uralte Wissen hütet, dass Transformers auf der Erde leben und die Helden auf den richtigen Weg zur nach rund zweieinhalb Stunden stattfindenden „letzten“ Schlacht führt.

Schaute man Ende der 1980er Jahre in die Spielzeugkiste eines Jungen war die Chance groß, darin die eine oder andere Transformers-Actionfigur zu finden. Grub man tiefer kam nicht weniger oft auch der eine oder andere Ritter zum Vorschein. So verwundert es kaum, dass nach Roboter-Dinos in Transformers: Ära des Untergangs nun zehn Jahre nach dem ersten Transformers Sommer-Blockbuster die Artus-Sage als Grundlage für eine von Michael Bays Zerstörungsorgien dienen muss. Optimus Prime hat auf der Suche nach seinem Schöpfer die Erde verlassen und findet seine Heimatwelt Cybertron liegt in Trümmern vor. Nur ein geheimnisvolles, natürlich auf der guten alten Erde zur…

Review Overview

Wertung - 3

3

Kaboom!

Summary : Während sich der Kinobesucher wohl fragt, ob man wirklich eine fünfte Dosis Transformers-Zerstörungsspektakel in nur zehn Jahren braucht, dürften bei Paramount ein weiteres Mal die Kinokassen klingeln. Und so kann man die Ankündigung, das Transformers: The Last Knight der Starschuss für ein großes Film- (und vielleicht auch TV?) Universum ist, fast schon als Drohung ansehen. Das Bumblebee-Spinoff ist auch schon in Produktion und für nächstes Jahr angekündigt. Zumindest Michael Bay möchte nicht mehr Regie führen. Ansonsten gilt auch hier: Wer zweieinhalb Stunden Popcornkino zum Hirn ausschalten möchte, bekommt eine wilde Achterbahn, mit einer wahren Special-Effects-Orgie. Nur der Wow-Effekt schlug zumindest bei mir schnell wieder in absolute Gleichgültigkeit um, denn die Charaktere sind blass und weiterhin austauschbar. Selbst ein Hochkaräter wie Sir Anthony Hopkins kann hier nichts retten und auch der Versuch, den einen oder anderen neuen Roboter mehr Seele oder gar Charme zu verleihen, bleibt als Droiden/Star Wars-Rip-Off im Ansatz stecken.

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Transformers: The Last Knight (2017)
Regie: Michael Bay
Drehbuch: Allan Heinberg
Mit: Ken Nolan, Arthur Marcum, Matthew Hollaway
Länge: 150 Minuten
Kinostart: 22.6.2017