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Review: Story of Seasons: Trio of Towns

Mit Story of Seasons: Trio of Towns erscheint der neue Teil der quasi-Harvest Moon-Serie, die nun Story of Seasons heißt. Steht zwar nicht Harvest Moon drauf, steckt aber Harvest Moon drin. Als junger Bauer oder junge Bäuerin muss man dem strengen Vater beweisen, dass man das Zeug für das Bauernleben hat. Nach einem sperrigen Tutorial beginnt auch schon wie erwartet die tägliche Routine aus Felder bestellen, Bewässern, sich um die Nutztiere kümmer, neue Saat kaufen und natürlich die ganzen sozialen Elemente, die dieses Genre mit sich bringt. Es kann mit anderen Charakteren geredet werden, man kann ihnen Geschenke machen und nach einiger Zeit und Arbeit können sie auch geheiratet werden. Das Spielgeschehen folgt einem Kalender mit Jahreszeiten und es gibt immer mal wieder Events, um die Routine aufzulockern. Nebenbei kann man natürlich auch angeln, kochen oder auch Modedesigner werden. So weit alles bekannt, also.

Quietschbunt mal drei
Was dieses Story of Seasons aber anders macht, verrät schon der Titel. In Trio of Towns gibt es gleich drei Städte mit ihren eigenen Läden, Jahreszeiten und Charakteren. Mit diesem Kniff wollen die Entwickler mehr Variation einbauen und immer wieder Neues zu entdecken geben. Westown erinnert an eine Stadt aus dem Wilden Westen, Tsuyukuza an ein japanisches Dorf und Lulukoko an ein tropisches Paradies. Es gibt also viel zu machen und viel zu sehen, allerdings muss man den Grafikstil und das quietschbunte Drumherum schon mögen, um sich daran zu erfreuen. Die Charaktere mit ihren riesigen Augen und Chibi-Verformungen, die eintönige Musik, der viele Text, das alles ist Geschmackssache. Wer sich damit nicht anfreunden kann, wird hier eher genervt sein, als Spaß zu haben.

Mit Story of Seasons: Trio of Towns erscheint der neue Teil der quasi-Harvest Moon-Serie, die nun Story of Seasons heißt. Steht zwar nicht Harvest Moon drauf, steckt aber Harvest Moon drin. Als junger Bauer oder junge Bäuerin muss man dem strengen Vater beweisen, dass man das Zeug für das Bauernleben hat. Nach einem sperrigen Tutorial beginnt auch schon wie erwartet die tägliche Routine aus Felder bestellen, Bewässern, sich um die Nutztiere kümmer, neue Saat kaufen und natürlich die ganzen sozialen Elemente, die dieses Genre mit sich bringt. Es kann mit anderen Charakteren geredet werden, man kann ihnen Geschenke machen und…

Review Overview

Wertung - 7

7

Story of Harvest Seasons… Moon

Summary : Story of Seasons: Trio of Towns ist grundsolide. Man merkt den Entwicklern an, dass sie Ahnung vom Genre haben und mit gleich drei Städten ist der Hintergrundgedanke dieser Neuerung kein schlechter. Mehr Städte, mehr Charaktere, mehr Saatgut, mehr Events, mehr Inhalt. Mechanisch geht das Spiel in Ordnung, auch wenn die starre Felderbestellung und die anfangs stark begrenzte Ausdaueranzeige den Alltag doch zu schnell zur öden Routine macht. Aber das macht solche Farmspiele aus. Der Anfang ist schwer, wer aber dranbleibt, wird früher oder später eine riesige Farm managen und für seine investierte Arbeit belohnt werden. Bei Trio of Towns dauert diese anfängliche Zeit aber weit über zehn Stunden, was für viele Spieler ein K.O.-Kriterium sein dürfte. Der eigentliche Knackpunkt ist aber der Grafikstil. Alles ist quietschbunt, alles ist fröhlich und wirkt damit etwas künstlich. Wer diese niedliche Grafik und Musik von Trio of Towns mag, wird hier sicherlich hunderte an Stunden spielen und glücklich dabei sein. Wer sich mit diesem Grafikstil nicht anfreunden kann, schaut sich lieber Stardew Valley an. 

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Genre: Simulation
Entwickler: Marvelous
Erscheint: 13/10/2017
Preis: 39,99€
System: Nintendo 3DS-Familie

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