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Review: Shovel Knight: Specter of Torment

Als Shovel Knight 2014 erschien, wurde der via Kickstarter finanzierte 8-Bit-Plattformer in Windeseile zum Indie-Darling. Das Spiel bestach mit liebevoller Optik in der Tradition des NES, tollem Leveldesign und Chiptunes mit Ohrwurmqualität. Der mit einer Schaufel bewaffnete kleine Ritter bescherte dem Team von Yacht Club Games großen Erfolg, eine Erweiterung namens Plague of Shadows und sogar eine amiibo-Figur folgten. Die dritte Story-Kampagne im Shovel Knight-Universum feiert ihr Debüt auf der Nintendo Switch: Specter of Torment erzählt die Vorgeschichte des zum ersten Spiel und bietet abermals erstklassige Plattformer-Herausforderungen in der Tradition von Mega Man, DuckTales, Castlevania und Co.

Im Zentrum der neuen Story steht Specter Knight, der bereits in Shovel Knight und Plague of Shadows als Boss auftrat. Der düstere Geselle muss neue Mitglieder für den schurkischen Order of No Quarter rekrutieren. Die Levels sind dieselben wie aus den beiden Vorgängern, fühlen sich aber aus zwei Gründen trotzdem frisch an. Erstens wurden kleine Änderungen vorgenommen um Specter Knight entgegen zu kommen und zweitens sorgt das Moveset des Protagonisten für ein gänzlich neues Spielgefühl. Der gespenstische Rittersmann ist mit einer gigantischen Sense bewaffnet, die es ihm nicht nur erlaubt Gegner zu zerschlitzen, sondern ihn auch durch Feinde nd geeignete Laternen katapultiert – je nach Ausgangswinkel nach oben oder nach unten. Zudem kann er Wände für kurze Zeit empor laufen, was die Tür für neue Plattforming-Herausforderungen öffnet.

Mal abgesehen von Edelsteinen sammelt man in den Levels auch rote Totenköpfe ein, die bei einem Händler gegen nützliche Ausrüstungsgegenstände eingetaucht werden können. Einkaufsmöglichkeiten findet man in einem kleinen Hub, das alles Nötige auf kleinem Raum versammelt. Die Levelauswahl funktioniert über einen magischen Spiegel, der Specter Knight in frei bestimmbarer Reihenfolge an diverse Schauplätze schickt. Wie von den Shovel Knight-Kampagnen gewohnt glänzt das Spiel mit einem liebevollen 8-Bit-Look, der trotz seiner Einfachheit auch im Jahr 2017 wunderbar aussieht. Auf der Nintendo Switch kommen die kräftigen Farben auf dem 6,2-Zoll-Screen besonders gut zur Geltung.

Shovel Knight: Specter of Torment wird als kostenloses Update für Shovel Knight erscheinen, ist derzeit aber zeitexklusiv für Nintendo Switch erhältlich – entweder als eigenständige Version um 10 Euro oder in der Sammlung Shovel Knight: Treasure Trove, die die Kampagnen Shovel of Hope, Plague of Shadows und Specter of Torment zum Preis von 25 Euro vereint. Eine dritte Erweiterung, die sich mit King Knight befasst, befindet sich in Entwicklung.

Als Shovel Knight 2014 erschien, wurde der via Kickstarter finanzierte 8-Bit-Plattformer in Windeseile zum Indie-Darling. Das Spiel bestach mit liebevoller Optik in der Tradition des NES, tollem Leveldesign und Chiptunes mit Ohrwurmqualität. Der mit einer Schaufel bewaffnete kleine Ritter bescherte dem Team von Yacht Club Games großen Erfolg, eine Erweiterung namens Plague of Shadows und sogar eine amiibo-Figur folgten. Die dritte Story-Kampagne im Shovel Knight-Universum feiert ihr Debüt auf der Nintendo Switch: Specter of Torment erzählt die Vorgeschichte des zum ersten Spiel und bietet abermals erstklassige Plattformer-Herausforderungen in der Tradition von Mega Man, DuckTales, Castlevania und Co. Im Zentrum der…

Review Overview

Wertung - 9

9

Summary : Allerspätestens wenn man Hyrule in The Legend of Zelda: Breath of the Wild gerettet hat, sollte man sich dieser Plattformer-Perle widmen. Ganz abgesehen vom erstklassigen Retro-Charme bietet Specter of Torment erstklassiges, forderndes Gameplay, das sich perfekt für Nintendos neue Hardware eignet. Und alle, die keine Switch besitzen, sollten die Tage zählen, bis das Spiel auch auf den anderen Plattformen erhältlich ist.

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Genre: Plattformer
Entwickler: Yacht Club Games
Preis: ca. 10 Euro (separat), ca. 25 Euro (Shovel Knight: Treasure Trove)
System: Nintendo Switch
Erscheint: Erhältlich

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