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Review: Red Dead Redemption 2

Des Widerspenstigen Zähmung - Oder: Wie ich lernte, Red Dead Redemption 2 doch noch zu lieben

Morgens die Postkutschen ausrauben, vormittags Bären jagen und einen kapitalen Stör an Land ziehen, sich um 12.00 Uhr mittags mit bösen Buben duellieren, nachmittags durch die Frontscheibe des Saloons krachen, sich danach bei einem gemütlichen Schaumbad wieder erholen und am späten Abend allein in den Sonnenuntergang reiten: Acht Jahre nach Veröffentlichung des ersten Teils liefert Rockstar Games mit Red Dead Redemption 2 endlich die Vorgeschichte zu seinem Wild-West-Hit. Angeblich eine schlappe halbe Milliarde Dollar haben sich die GTA-Macher das Spektakel kosten lassen, um es mit massenhaft Film-Anspielungen und einer der schönsten Spielwelten überhaupt zu veredeln. Aber ist die Geschichte um den Outlaw Arthur Morgan auch spielerisch ein Volltreffer?

New Austin, West Elizabeth, Ambarino, Hew Hanover und Lemoyne: Das sind die Staaten aus Rockstars neuem Open-World-Western, der sich damit – ebenso wie sein Vorgänger – nur entfernt an die historische Realität hält. Umso ernster ist es den GTA-Machern allerdings mit der Inszenierung ihrer epischen Erzählung, die sich an der US-Geschichte um die vorletzte Jahrhundertwende orientiert: Die Tage, in denen das riesige Land von Einwanderern erschlossen wurde und Gesetzlose wie Red Dead Redemption 2-Held Arthur Morgan relativ unbehelligt wüten konnten, sind fast gezählt – der berüchtigte „Wilde“ Westen ist im Begriff, gezähmt zu werden. Ein dichtes Eisenbahnnetz lässt einst riesige Entfernungen zusammenschrumpfen, während Telegrafenmasten in kürzester Zeit Informationen übermitteln und elektrisches Licht selbst kleinste Western-Städte bis in die späte Nacht hell beleuchtet.

Malerisches Städtchen, in dem oft noch immer das Faust- und Schieß-Recht herrscht: Valentine

Kurzum: Der Fortschritt hält Einzug – und Outlaw-Banden wie die „Dutch van der Linde“-Gang, zu der Arthur und seine Waffenbrüder zählen, werden von privaten Schutz-Agenturen wie den Pinkertons gnadenlos bis an die Grenzen der rasant wuchernden Zivilisation verfolgt.

Die Ausritte in die freie Natur verblüffen mit wunderschönem Aus- und viel Weitblick.

Zu Beginn des Spiels sammelt sich der kleine Trupp aus gescheiterten Existenzen und schießwütigen Tagedieben in einer verlassenen Bergsiedlung, um nach einem misslungenen Coup seine Wunden zu lecken und verlorene Schäfchen wie Red Dead Redemption 1-Held John Marston wieder aufzusammeln. Bereits während dieser ersten, in Gameplay-Konzept und Erzählung einführenden Spielstunden zeigt Rockstars Western-Epos überdeutlich, wo es seine Schwerpunkte setzt: Wenn sich die Bande auf ihren Pferden durch ein frostiges Winterwunderland kämpft, um dabei tiefe Spuren in den hohen Schneeverwehungen zu hinterlassen, während Arthur angeregt mit Ziehvater Dutch plaudert, dann „outet“ sich Red Dead Redemption 2 vor allem als Erzähl- und Präsentations-Monster. Stimmung, Dialog und eine gnadenlose, oftmals erstaunlich authentische Präsentation der lebensfeindlichen Umwelt spielen in Rockstars nicht mehr ganz so wildem Westen die erste Fidel. Allerdings kommen Gameplay, Dynamik und die Vermittlung des komplexen Spiel-Regelwerks dabei manchmal etwas zu kurz. Ebenso wie eine moderne, interaktive Erzählweise, die den Gamer maßgeblich an der Gestaltung seiner eigenen Geschichte teilhaben lässt. Stattdessen setzt Rockstar auf ein zwar immersives, aber überwiegend steifes Erzähl-Korsett, das eigentlich eher zu einer vergleichsweise geradlinigen Spielerfahrung passen würde – und nicht zu einem riesigen Open-World-Monstrum.

Zeichen der Zivilisation: Arthur passiert regelmäßig Schienen und Dampfrösser.

Denn nachdem die Ganoven ihr Quartier von den verschneiten Bergen in die ländliche Idylle um das Wild-West-Städtchen Valentine verlegt haben, öffnet sich das Spiel und wird zu der offenen, frei begehbaren Spielwelt, die sich Genre-Fans erhofft haben – trotzdem bleibt das weitgehend geradlinige Narrativ erhalten.
Während die Geschichte geduldig darauf wartet, dass man durch einen Dialog die nächste Story-Mission auslöst, durchquert Arthur die idyllische Spielwelt auf der Suche nach Wild, Geld, hochprozentigen Spaßgranaten, Heilkräutern und überhaupt jeder Form von fetter Beute. Die wird dann Genre-typisch in den Crafting-Kreislauf des Spiels überführt – oder man nutzt sie, um das karge Dasein der Banditen-Kollegen im Lager aufzubessern: So wandern gefundene Wertgegenstände in die Lagerkasse von Ober-Gauner Dutch, während fachgerecht ausgenommene und von ihrem Fell befreite Hoppelhasen auf dem Tisch des Schlachters landen, damit der die hungrigen Outlaw-Bäuche füllen kann.

Eklig: „Red Dead Redemption 2“ zeigt beim Zerlegen von Tieren pikante Details, die andere Spiele mit Jagd-Feature lediglich andeuten.

Aber Vorsicht: Wer erlegtes Wild zu lange auf den Hinterbacken seines Pferdes durch die Spielwelt jongliert, der transportiert bald einen verfaulenden Leichnam – denn manchmal nimmt es das Spiel mit der Realitätstreue ziemlich genau. Etwas weniger pedantisch ist Game-Wirklichkeit bei solchen Gegenständen, die bereits ins Inventar des Reittieres gewandert sind – denn in Red Dead Redemption 2 fungiert das Hottehü als eine Art mobiles Basislager mit nahezu unerschöpflichem Stauraum (zu dem offenbar ein eigener Kühlschrank gehört). Was nicht zuvor aus den Satteltaschen des braven Huftieres zutage gefördert wird, das hat man auch – abgesehen vom standardmäßig im Cowboy-Holster baumelnden Revolver – nicht dabei. An dieser Stelle müssen sich auch Open-World-geübte Reiseexperten ziemlich umgewöhnen: Gerade während der ersten Spielstunden passiert es nicht selten, dass man auf einmal mit leeren Händen dasteht, weil die erst kürzlich eroberte Doppelläufige nicht von der Heldenschulter, sondern noch immer vom Sattel baumelt. Ups.

Nur ein gepflegtes Pferd ist ein glückliches Pferd: Arthur füttert, striegelt und streichelt sein Reittier.

Auch bei vielen anderen Gelegenheiten nimmt Rockstars Western tapfer den Kampf gegen allerlei etablierten Open-World-Blödsinn auf, um ihn gegen vermeintlich realistischere Lösungen zu ersetzen: So können Arthur und sein Ross z.B. keine allzu steilen Böschungen erklimmen – schlimmstenfalls kullern die beiden wieder runter und brechen sich beim Sturz sämtliche Knochen. Überhaupt hat es der wackere Revolverheld abseits von „per pedes“ und Reiten nicht so mit der flexiblen Fortbewegung: Weder kann er wie ein Assassin’s Creed-Held Berge und andere steile Höhen erkraxeln – noch hält er es im Wasser sonderlich lange aus. Mehr als ein paar kräftige Schwimmzüge an der Oberfläche sind nicht drin – dann zieht es den erschöpft japsenden Banditen wieder an Land. Was der wortkarge Anti-Held dagegen aus dem Effeff beherrscht, dass sind ein gemächlicher, breitbeiniger Gang, kernige Sprüche und Ballern: Arthur Morgan ist eben kein Superheld oder ein Open-World-Tausendsassa mit weit verzweigtem Fertigkeiten-Baum – er ist ein einfacher Cowboy. Ziemlich zäh, aber sonst stinknormal.

Im Sheriff-Büro bekommt Arthur den Steckbrief für eine „Schwarze Witwe“. Nachdem er die widerspenstige Gaunerin stellt und fesselt, wirft er sie über das Pferd. Auf dem Weg ins Gefängnis versucht es die Furie mit Fluchen, Flehen und Becircen, um dem Kopfgeldjäger zu entkommen.

Und als solcher beißt er zwar tapfer die Zähne zusammen, wenn man ihm bei einer Saloon-Schlägerei die Kauleiste polilert oder ihm ein paar Streifschüsse verpasst – doch auf übernatürliche und obendrein steigerbare Selbstheilungskräfte kann der streitlustige Bursche nicht zurückgreifen, wenn man ihn erstmal in ein Sieb verwandelt hat. Und sollte Arthur das Kreuzfeuer trotzdem überleben, muss er sich sogar mit schmutzigen Klamotten rumärgern. Kaum verwunderlich, dass blutverschmierter Mantel, durchlöchertes Hemd und schmutzverkrustete Jeans nicht nur beim schönen Geschlecht für Misstrauen sorgen: Wer derart gekleidet auf misstrauische Zeitgenossen zugeht, der darf sich nicht wundern, wenn er nicht in ein freundliches Gesicht, sondern einen Revolverlauf starrt. „Kleider machen Leute“ gilt demnach auch im Wilden Westen – darum sorgt der kluge Cowboy vor, indem er seine Garderobe sauber hält und gelegentlich austauscht. Zum Glück ist die Klamottenpflege nicht besonders aufwendig: Einfach in den nächsten Fluss springen oder sich eine Pause im örtlichen Badehaus gönnen – schon sind Mann und Mantel wieder ausgehfein.

Es muss nicht immer eine Kugel zwischen die Augen sein: Arthur bei einer zünftigen Schlägerei im und vor dem Saloon.

Und sollte sich die Kluft kurz nach der Wäsche schon wieder rot färben, dann vermutlich deshalb, weil Mr. Morgan noch immer aus etlichen Einschlusslöchern tropft. Dann solltet Ihr Mann wie Ross dringend eine Pause gönnen: Wenn Arthur mitten in der Wildnis sein Lager aufschlägt, zuvor bei der Jagd erlegtes Wild über offener Flamme röstet und dann beherzt reinhaut, fühlen sich vor allem Rollenspieler an die Gothic-Reihe von Piranha Bytes erinnert.

Arthur hütet in seinem Planwagen die Munition der Bande, außerdem steht hier sein Bett.

Wer schon jetzt das Gefühl hat, als wäre Red Dead Redemption 2 mehr Wild-West-Simulator als Action-Adventure, der liegt gar nicht so falsch: Lässt man mal die cineastisch aufgezogene Geschichte um die „van der Linde“-Gang außer Acht, hat sich Rockstar vor allem darauf konzentriert, eine Spielwelt auf die Beine zu stellen, die nicht nur glaubhaft aussieht, sondern sich auch so anfühlt. Dabei ist das Western-Szenario vielleicht nicht die allerschönste Open-World – diese Auszeichnung darf nach wie vor Guerrillas Horizon: Zero Dawn für sich in Anspruch nehmen – aber dafür ganz sicher die authentischste. Ob malerisches Gehölz, brodelnder Sumpf, nur von vereinzelten Felsmassiven unterbrochene Steppe oder geschäftige Stadt: Rockstars Version der Vereinigten Staaten brodelt vor Leben – überall plappert, lacht, bellt, quakt, kräht, zwitschert, gurrt oder knurrt es. Und gelegentlich entleert sogar ein Pferd auf offener Straße seinen Darm. *Pflatsch*

Arthur entspannt sich bei einem luxuriösen Schaumbad… aber ups… wo greift die Dame denn da hin?

Weil die Entwickler dabei keinerlei Zugeständnisse an das Gameplay gemacht haben, sieht in Red Dead Redemption 2 fast alles so aus wie aus dem echten Leben gegriffen: Berge und Felsmassive müssen nicht erklettert werden – darum sehen sie auch WIRKLICH so aus wie Berge und Felsen nun mal aussehen. Und Flüsse oder Seen werden nicht großzügig durchschwommen oder durchtaucht – darum können sie sich den Luxus gönnen, wie echte Gewässer zu wirken. Ähnlich verhält es sich mit dem Helden selber: Realistische Animationen spielen in der Welt von Arthur Morgan eine größere Rolle als eine schnelle und direkte Kontrolle. Darum sind Aktionen wie das Absteigen vom Rücken bzw. das Anbinden des Pferdes oder selbst das schlichte Schlendern über die Hauptstraße einer Kleinstadt ein visueller Hochgenuss. Ein Hochgenuss allerdings, der seinen Preis hat – und der wird ohne große Umschweife vom Gameplay- und Steuerungs-Konto des Spiels abgebucht. Das Resultat ist ein oft behäbiges und widerborstiges Biest, das es dem Spieler zunächst verdammt schwer macht, sich mit irgendetwas anderem anzufreunden als seiner kolossalen Kulisse und ihren Bewohnern. Deutlich spürbare Input-Lags bei Fortbewegung und Feuergefechten, eine fummelige Steuerung und einige unklug belegte Controller-Buttons erschweren Euch vor allem den Einstieg in ein eigentlich grandioses Spielerlebnis, das aber immer wieder Entschleunigung mit Trägheit verwechselt und Sperrigkeit mit Anspruch. 

Fazit

Wertung - 9

9

Nur wer bereit ist, sich trotz dieser Widrigkeiten vollständig auf das Kennenlernen und Erforschen dieser Welt einzulassen, der wird die Bestie zumindest halbwegs zähmen und sich vielleicht sogar in sie verlieben. Trotzdem schade, dass uns Rockstars Open-World-Monster gerade zu Beginn so aggressiv die Zähne zeigt. Aber wer sich damit arrangieren kann, dass die Steuerung bockig ist, die Bewohner der Spielwelt einen viel zu lockeren Abzugsfinger haben und die Gesetzeshüter geradezu übereifrig sind, der bucht bedenkenlos sein Ticket in die letzten Tage des Wilden Westens.

User Rating: 3.47 ( 3 votes)
Genre: Arcade
Entwickler: Rockstar Games
System: PS4, Xbox One
Erscheint: Erhältlich
Preis: ca. 70 Euro

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Robert Bannert

Mit rund 25 Jahren Branchen-Erfahrung gehört Robert Bannert – Spielstart 1974 in Köln – zu den erfahrenen Spiele-Redakteuren im Lande. Seitdem er 1994 bei der MAN!ACRedaktion in die schreibende Zunft einstieg, fährt er zweigleisig – als Autor und als Grafiker. Nach einem zweijährigen Gastspiel als der deutsche Abe bei GT Interactive und Oddworld Inhabitants besetzte Robert bei diversen GamesPublikationen („fun.generation“, „players“, „PC JOKER“) den Posten des Chefredakteurs, danach rief er mit „elektrospieler“ seine eigene Print- und OnlinePlattform ins Leben, deren Herausgeber er bis heute ist. Robert lebt mit einem mehrere tausend Titel starken Spiele-Archiv, ebenso vielen Comics und umfassendem Konsolen- bzw. Handheld-Fuhrpark im bayerisch-ländlichen Mering, gemütlich gelegen zwischen Augsburg und München. Robert ist seit 20 Jahren bekennender Mac-User – seinen Spiele-PC wirft er vor allem für Adventures und Indie-Games an, ansonsten greift er lieber zum Konsolen-Pad.

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Notable Replies

  1. Gatar says:

    Und hier ist der Gameplay Trailer:

  2. Vino says:

    Oh mein Gott - ich hab keine Ahnung wann ich den ganzen geilen Scheiß spielen soll. Neben den ca. 50 ungespielten Games auf meiner Platte stehen jetzt noch Monster Hunter World (PC), Dragon Quest 11 und Read Dead 2 vor der Türe. Jedes der Spiele an sich wird mich vermtlich an die 100 Stunden beschäftigen - sprich in meinem Zeitbudget ausgedrückt jeweils mindestens ein Quartal des Jahres. Ich brauch dringend ein Extraleben!

  3. Sorry, aber so ein Blödsinn. Die Updates stehen für die Magazine und Tester oft schon Tage vorher bereit. Und das Spiel auf Disc kannst theoretisch auch ohne Update spielen.
    Hatte noch nie ein Konsolenspiel das nicht lief und manche davon hatte ich über eine Woche vor Release.

    Aber mir selbst ists sowieso egal, habs beim MediaMarkt Online bestellt, weils da am günstigsten war. Ob ichs jetzt am 25. Oder am 27. Bekomm ist mir recht egal… selbst wenns am 29. Kommt, die Wochen davor kommen soviele Spiele und ich hab so einen Backlog, ob ich da jetzt am Releasetag oder eine Woche später anfang bleibt sich doch sowas von egal…

    Und alle Vollpreis Spiele werden auf Disc geholt.
    Ich leih mir doch kein Spiel um 69,99 vom Sony/Microsoft Server aus.

  4. Mittlerweile wäre mir manchmal eine kleinere offene Welt lieber …

  5. Ifrit says:

    Imo machen gigantische Welten keinen Sinn - es is viel Aufwand diese mit Leben sinnvoll zu füllen und unser einer hat mittlerweile eh so wenig Freizeit das man für alles gar net Zeit und Muse hat.

  6. Gatar says:

    Jede unnötige Waffe oder jeder noch so unnötige Hut zählt da als DLC. Für mich zählt einzig und allein Story Content. Alles andere ist unnötige Kosmetik.

  7. Ifrit says:

    Versteh die Aufregung nicht. Sinds eben 2 Disc…na und?

  8. Wiesi says:

    In 2-4 Wochen hat es der Kollege satt, dann borgt er es mir und bis dahin spiel ich Stardew Valley auf der Switch.

  9. Wiesi says:

    Ich kann warten, ich brauch RDR2 nicht gleich, ich warte bis mein Kollege es nicht mehr braucht, so toll kann es gar nicht sein, is ja nur ein Spiel,…

    ICH WILL ES SPIELEN, JETZT UND SOFORT!!!

  10. Vino says:

    Das ist mir gerade passiert …

  11. Wer hängt sich denn hier jetzt an nichtigkeiten auf?

    Du sagst man sieht keinen Unterschied, ich bring dir Beweise das man die definitiv sieht. Das ist einfach ein Fakt, keine Hurerei. Um nix anderes ists da gegangen. Ja das Spiel sieht auf der PS4 (Pro) auch gut aus, aber auf der X1X halt einfach nochmal um einiges besser und das sieht man.

    Und ich such die Fehler in der Grafik auch nicht, aber im Vergleichsvideo stachen sie mir einfach sofort ins Auge, sogar bevor der Kommentator das anspricht und die Vergleiche direkt zeigt. Ist so, fällt dir evtl nicht auf, mir schon. Gibt auch Leute die Framerate Einbrüche kaum sehen und andere die mit sowas nichtmal mehr spielen wollen. :wink:

    So schlimm ists nicht. Vor allem da man ja keine Handys oder Telefone dort hat ^^
    Das Ansprechen der Personen wurde sehr gut eingebaut und spielt sich nach kurzer eingewöhnung wirklich recht gut. Und ich mochte das Social Zeug bei GTA IV auch nicht wirklich.

    Laut Digital Foundry wurde da irgendwas mit einem Scaler/Filter oder einem Aliasing Effekt verhunzt (aber weiß es nicht mehr genau… das Video war lang :joy: ) und das macht alles so verschwommen. Weils nämlich wirklich seltsam ist, sie meinten am Anfang auch die Texturen sind auf der X1X evtl besser. Haben dann aber Bilder analysiert und gesehen das die scharfen Texturen auch bei der Pro im Einsatz sind, allerdings irgendein Filter sie gleichzeitig wieder unscharf macht.
    Könnte also evtl durchaus später gepatcht werden, sofern das nicht Absicht/Nötig war wegen der Performance…

    Wenn man aber wie ich beide hat, interessieren einen solche Videos, weil das die Kaufentscheidung beeinflusst. :wink:
    Und als Technikinteressierter schau ich mir sowas auch einfach gern an, weil es durchaus immer wieder technische Wunder gibt, die auf einer bestimmten Konsole eigentlich nie so gut aussehen sollten (Spider-Man auf der PS4 zB sieht so irre Scharf aus. DF hatte sich selbst schwer getan sich das zu erklären und solche Infos find ich halt interessant ^^)
    Wobei die Kaufentscheidung die Generation durch die PC Architektur der Konsolen eh zu 99,99% die selbe ist X1X (falls es ein Update dafür gibt) vor Pro vor normaler PS4 vor normaler X1.

    Diese Random Events machen das Spiel so herrlich genial :joy:

    Bei mir ist gestern einer vorbei geritten und hinten am Pferd war eine Frau die um Hilfe gerufen hat weil sie entführt wird. Ich knall den Typen ab und schneid ihre fesseln durch… sie ist frei!

    Nur damit dann 2 Wölfe ausm Wald kommen und sie anspringen und umbringen… :joy::rofl:

  12. Ich hinterfrage jetzt mal nicht wie du zu der Erkenntnis gekommen bist :flushed::thinking::joy:

  13. Gerade den Test hier gelesen. Ok, geht in Ordnung, wenn man sich wirklich so sehr daran stört, dass die Steuerung (am Anfang) etwas gewöhnungsbedürftig ist, ich hatte nach ein paar Stunden keinerlei Probleme mehr. Die anderen Kritikpunkte kann man auch anführen, aber naja…
    Für mich ist das ein Meilenstein der Videospielgeschichte, nichts anderes. Man verliert sich in dieser Welt das ist unfassbar.

  14. Im Prinzip genau meine Meinung. Ich selbst spiele immer die dt, Synchro. Mich hat auch zB Halo nicht gestört!
    ABER: bei GTA und RDR finde ich es ausnahmsweise gut so, dass es nur in Englisch gibt.
    Rockstar spielt mit so vielen Klischees, dass es unmöglich ist diese glaubwürdig in einer anderen Sprache rüberzubringen. Nehmen wir Arthur: dieser verwaschene “Proloslang”. Wie will man den synchronisieren? spricht er dann wienerisch? Und Dutch kärntnerisch? Ich denke schon, dass eine Synchro der Rockstar Games viel von der Grundaussage nehmen würde.

    Kleine Anekdote nebenbei: Mir gehen diese “Ich spiele und schaue alles in Englisch, weil so viel besser” Aussagen irgendwie auf den Sack!
    Mein angeheirateter Cousin ist ein Mexikaner, geboren und aufgewachsen in LA. Als er mit 30 Jahren nach Ö kam, hat er sich um Deutsch zu lernen, viele Filme und Serien auf Deutsch angesehen. Und siehe da, er fand das alles “cooler” und um vieles besser als im Originial!
    Er war komplett vom deutschen Darth Vader geflasht, weil er durch die Kombi aus harter deutscher Sprache und diabolischer Stimme für ihn viel bedrohlicher wirkte!
    Also ist das Alles doch abhängig vom Auge des Betrachters!:wink:

  15. Das kannst nicht vergleichen. Er kennt deutsch nicht oder kaum, bzw kannte es davor nicht. Dadurch wirkt für ihn die Sprache fremder und ein Bösewicht automatisch böser.
    Was glaubst denn wieso so gerne deutsche/Nazis die Rollen der Bösewichte in Filmen spielen? Weil man da einfach 2-3 deutsche Sätze reinwirft und der wirkt automatisch bedrohlicher.

    Und sowas funktioniert halt eben mit Synchros nicht so leicht. Stirb Langsam 1 ist hier ein gutes Beispiel… aus den deutschen Räubern die auch durchgehend deutsch geredet haben, wurden Plötzlich osteuropäer und hat dadurch im Film mehrere Logikfehler in der deutschen Synchro ausgelöst.

    Und nicht im Englischen ist alles besser, sondern im Original. Das ist schon ein unterschied. Und das sollte wohl logisch sein. Ein Film oder eine Serie (oder ein Spiel) das komplett auf Englisch entworfen, geschrieben und entwickelt wurde, ist natürlich auf englisch besser. Weil beim Übersetzen einfach vieles verloren geht. Das selbe bei deutschen oder japanischen Produktionen, Original Ton ist immer der beste. Ich kann kein japanisch, also muss ich dort auf Synchros zurückgreifen. Aber ich kann Englisch, wieso sollte ich mir also freiwillig die schlechtere Version anschauen?

    Vor allem bei Filmen/Serien, weil dort einfach extrem viel vom Schauspieler und seiner Leistung verloren geht. Und das selbe Problem gibts dank Motion Capture und ähnlichen Techniken mittlerweile genauso in Spielen.

    Ich verstehe wenn jemand aus bequemlichkeit lieber die Synchro anschaut, aber irgendwo behaupten zu wollen das Original ist nicht besser, ist schlichtweg einfach falsch.

    Ich zB lese, spiele und schaue seit 2011 alles englische komplett auf englisch (und da ich kaum deutsche Sachen konsumiere ist das mittlerweile praktisch meine Hauptsprache bei Entertainment Sachen)… ich kann zB nichtmal mehr Filme im Kino gehen (außer es gibt eine OV Vorstellung) weil ich die Übersetzungsfehler mittlerweile einfach raushöre und die mich mehr aus der Stimmung reißen als ein Englisches Wort das ich evtl (noch) nicht verstehe. Das dann auch noch viele Schauspieler die selben Synchronsprecher haben und viele dadurch auch noch gleich klingen machts auch nicht besser. ^^

    Das stimmt vielleicht bei Serien aus den 80ern /90ern wo man die meisten Popkultur Sachen erst Jahre später in Europa mitbekommen hat. Dank dem Internet und der digitalen Globalität hast das heute aber auch kaum noch.
    Ich kenn die Schwarzwaldklinik auch nur vom hören, würde also Anspielungen da drauf genauso wenig verstehen wie das vom Original, da die Originalsachen meistens Internationaler sind vermutlich sogar eher das vom Original.

    Nicht nur das, glaub in einer Statistik gelesen zu haben das für RDR2 insgesamt 1800 (!) Schauspieler angestellt waren die Rollen im Spiel übernommen haben. Der Aufwand das alles zu synchronisieren ist nochmal deutlich ärger als bei anderen Projekten. Der Kostenaufwand lohnt sich einfach nicht. Vor allem weil sich RDR2 ja trotzdem verkauft.

    Es ging auch um die Tonspur, nicht um den Inhalt. Meistens hast nämlich bei den Original Tonspuren das bessere Soundformat. Dolby Atmos zB meistens nur auf Englisch. DTS HD MA meistens nur auf englisch. Bei älteren Filmen wirds oft richtig Arg. Indiana Jones Bluray Set zB Deutsche Tonspur Dolby Surround in sehr schwacher Qualität (weil halt das Original von damals benutzt wurde)… Englische Tonspur wurde komplett neu aufbereitet und lag dann zumindest in Dolby 5.1 vor und klang dadurch auch um Welten besser.

    Das liegt daran weil das deutsche zuerst gehört hast. Ich hab GoT von Anfang an auf Englisch geschaut und hab Königsmund grad das erstemal gehört… allein dadurch würd ich die Serie jetzt noch weniger mit der Synchro anschauen :sweat_smile:

    Was ich aber jedem der evtl mal auf Englisch umsteigen will als Tipp geben kann: Aktiviert englische statt deutsche Untertitel!
    Meistens verhört man sich nur leicht (was man auf deutsch - da Muttersprache - leichter ausgleicht/korrigiert) oder einem fallen gewisse Dialekte schwerer. Aber mit englischen Untertiteln liest man leicht mit und kann so mal Wörter nachlesen… Ist am Anfang gewöhnungsbedürftig, aber mittlerweile kann ich zB gar nicht mehr anders ^^

    Mein Bart hat am Wochenende Stufe 9/10 erreicht (Oberlippe, rest ist bei 7/10 glaub ich) und die Haare 7/8.
    Hab mal nachgelesen wie er länger wird. Das hängt anscheinend auch von den Missionen ab. Also 9/10 is das maximum in Chapter 3. 10/10 kommt dann erst in Chapter 4 ^^

    Aja und gleich als vorwarnung: In Chapter 4 kommt anscheinend eine Mission die dich “zwingt” die Haare/Bart zu verändern. Anscheinend reicht es da aber einfach Pomade ins Haar zu schmieren ^^ Also nicht direkt alles abschneiden!

    so sah ich am WE aus ^^

    Bzw hie kurz vorm Angeln :joy:

    Mein Banditen Balken ist übrigens fast ganz rechts. Genug im Lager spenden und dort die täglichen Aufgaben bewältigen Hilft beim aufsteigen! Jedesmal holz hacken, stroh zu den Pferden bringen oder Sack Mehl zum Koch bringen, gibt ein + beim Honor. ^^

    bzgl der Pferde Diskussion:

    Ich hab mir in den Gletschern diesen weißen Gaul besorgt der echt super Stats hat:

    Nur nachm jagen ist es meist nicht mehr ganz so schön: :joy::rofl:

    Wenn du auf ein Tier zielst, im Eagly Eye Modus die fährte ausliest oder eines mit einem Fernglas anschaust siehst du rechts unten Sterne, die zeigen die Qualität des Tiers an. Perfekte Pelze und KAdaver gibts also nur bei 3 Stern Tieren und die muss man mit der richtigen Waffe mit einem Schuß erledigen. Welche Waffe du brauchst siehst wenn das Tier anvisierst und “Mehr Infos” (Xbox glaub ich LB, also PS4 L1?) auswählst, im Mini Fenster steht immer ob du die Varmint Rifle, den Bogen oder eine richtige Rifle hernehmen sollst. Damit einen Headshot und du hast den perfekten Pelz! Wenn aber nicht triffst verringert sich die Qualität.

    Jack is ne Freiwillige Nebenmission, Dutch ne Hauptmission. Habs auch durch Jack bekommen, denk mal wenn man die Mission nicht macht bekommt man die Angel dann halt bei der Hauptmission mit Dutch ^^

    Die Angelnebenmissionen sind aber super, da sie einem gute Angelplätze zeigen und die Köder etwas erklären!

    Hab am Sonntag glaub ich mal 2 Stunden nur geangelt :joy:

    Edit: grad gesehn das manches eh schon erklärt wurde. Aber evtl hilft ja die genauere Erklärung noch dem ein oder anderen ^^

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