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Review: Pokémon Schwert – Erweiterungspass: Teil 1: Die Insel der Rüstung

Anders als bei Pokémon Sonne und Mond werden die Erweiterungen bei Pokémon Schwert und Schild nicht als zusätzlicher Inhalt „neuer“ Versionen verkauft, sondern als DLC im sogenannten Erweiterungspass. Teil 1: Die Insel der Rüstung ist nun als solcher vor wenigen Tagen für Nintendo Switch erschienen.

Bisasam und Shiggy – endlich!

Die Insel der Rüstung ist eine tatsächliche Insel, die in der Erweiterung über den Brassbury-Bahnhof erreicht werden kann. Hierfür muss das Hauptspiel nicht zwingend zuvor zu Ende gespielt werden. Es ist jedoch ratsam aufgrund der Stärke der auf der Insel verbreiteten Taschenmonster.

Auf dieser angekommen, besucht ihr schnell ein geheimnisvolles Dojo, das der Meister Mastrich leitet. Nach einer kleinen Verwechslung nimmt er euch auf und stellt euch einige Aufgaben, die rasch zu erledigen sind. Währenddessen erhaltet ihr zwei Pokémon zur Belohnung: Zum einen dürft ihr euch eines der beiden klassischen Pokémon Bisasam und Shiggy aussuchen (Glumanda gibt es bereits im Hauptspiel) und zum anderen erhält ihr das neue, legendäre Pokémon Dakuma.

Mit Bisasam und Shiggy kehren „alte“ Bekannte zurück. Für wen sollen wir uns bloß entscheiden?

Die Insel der Naturzone?

Das neue Gebiet ähnelt in seiner Größe und Beschaffenheit der Naturzone des Hauptspiels. Es gibt keine neuen Siedlungen und oder Städte, dafür aber einen Waldabschnitt, ein Strand- sowie Wüstengebiet, einige Höhlen und das Meer. Es gibt also viel zu erkunden und einige neue, „alte“ Pokémon zu fangen. Denn: Mit der Insel der Rüstung werden insgesamt 100 Pokémon dem Spiel hinzugefügt, wovon jedoch lediglich eines neu ist – und das ist das Kampf-Pokémon Dakuma beziehungsweise seine Entwicklungsform Wulaosu.

Mit diesem gilt es den Turm der zwei Fäuste (Turm des Unlichts oder Turm des Wassers) zu meistern. Entscheidet ihr euch für einen der beiden, bleibt der jeweils andere für euch verschlossen. In diesen warten jeweils fünf Kämpfe auf euch, die es zu überstehen gilt. Nach den Kämpfen entwickelt sich Dakuma schließlich in Wulaosu. Dieses erlernt nun je nach Wahl des Turms den fokussierten Stil (Unlicht) oder den fließenden Stil (Wasser).

Training oder Grinden?

Von Dakuma, der Schwache zu Wulaosu, der Starke

Bis dahin ist es jedoch ein etwas steiniger Weg, erhaltet ihr Dakuma doch auf Level 10. Für eine (realistische) Chance, die fünf Kämpfer in einen der beiden Türme zu besiegen, solltet ihr euer neues Pokémon jedoch stark aufleveln. Denn: Dakuma ist das einzige Pokémon, das ihr in die Türme mitnehmen dürft. Dies geht zwar verhältnismäßig rasch, sind doch die freilaufenden Pokémon der Rüstungsinsel im Schnitt auf Level 60, streckt jedoch den DLC unnötig in die Länge – und fühlt sich mit der Zeit etwas nach Beschäftigungstherapie an.

Zusätzlich zu der Mini-Story können noch kleinere Aufgaben, wie das Einfangen entlaufener Digdas oder das Sammeln von Rüstungserz sowie Watt, erledigt werden. Außerdem gibt es neue Gigadynamiximierungen für eure Starterpokémon (in der dritten Entwicklungsstufe) Gortrom, Liberlo und Intelleon sowie die Möglichkeit, neue Frisuren und oder Outfits für seinen Charakter auszuwählen.

Dakuma braucht etwas Training, um mithalten zu können

Fazit

Teil 1 der Erweiterung macht seinem Namen alle Ehre und erweitert das Hauptspiel um einige Stunden Pokémon-Spielspaß – ohne jedoch jemals wirklich anspruchsvoll zu werden. Fans werden sich sicherlich über die 100 neu-hinzugefügten Taschenmonster freuen und ihren Spaß mit dem Aufleveln des neuen, legendären Pokémons Dakuma haben. Wird Teil 2, der im Erweiterungspass enthalten ist, ähnlich im Umfang, sind auch die 29,99 Euro hierfür gerechtfertigt.

Entwickler: Game Freak
System: Nintendo Switch
Erscheint: Bereits erhältlich
Preis: 29,99 Euro

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