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Review: Nintendo Labo VR

Am 12. April erscheinen die neuen Labo: VR Kits für die Switch. Wir konnten in den letzten Tagen bereits einige Stunden mit den verschiedenen VR-Toy-Con verbringen.

Die VR-Kits im Überblick

Das VR-Kit kostet 79,99 Euro und beinhaltet gleich sechs verschiedene Labo-Bastelprojekte: Die VR-Brille selbst, einen Blaster, eine Kamera sowie einen Bildschirmhalter inkl. „Schutzkappe“ (Safety Cap). Außerdem gibt es für alle Spieler, die das Ganze nur einmal probieren möchten, ein Basis-Set für 39,99 Euro. Darin sind nur die VR-Halterung und der Blaster enthalten. Natürlich gibt es dazu auch jede Menge neue Labo-Software mit Spielen, 3D-Filmen, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und im Garage-Mode können zudem eigene Kreationen erstellt werden

  • Nintendo Labo VR-Kit: Das Nintendo Labo VR-Kit  für 79,99 Euro. Es enthält die Nintendo Switch-Software und Materialien zum Bau aller sechs Toy-Con-Projekte – die Toy-Con-VR-Brille, Toy-Con-Blaster, Toy-Con-Kamera, Toy-Con-Vogel, Toy-Con-Windpedal und Toy-Con-Elefant – sowie Bildschirmhalter und Schutzkappe.
  • Nintendo Labo VR Kit – Starter Set + Blaster: Das Starter Set kostet 39,99 Euro und umfasst die Nintendo Switch-Software sowie alle Komponenten, um die Toy-Con VR-Brille und den Toy-Con Blaster zu bauen. Enthalten sind der Bildschirmhalter und die Schutzkappe.
  • Nintendo Labo VR-Kit – Erweiterungsset 1: Das Erweiterungsset 1 kostet 19,99 Euro und beinhaltet die Toy-Con-Elefant- und Toy-Con-Kamera-Sets.
  • Nintendo Labo VR-Kit – Erweiterungsset 2: Das Erweiterungsset 2 kostet 19,99 Euro und beinhaltet das Toy-Con Windpedal und den Toy-Con Vogel.

Das Herzstück aller Toy-Con ist immer die VR-Brille. Diese ist in rund 25 Minuten zusammengebaut und kann danach etwa zum Blaster erweitert werden. Die verschiedenen Kartonmodelle sind auch das eigentliche Highlight der des VR-Kits. Denn die kurzweiligen Mini-Games sind Grunde nichts besonderes, bekommen aber durch die 360-Grad-Sicht und vor allem die Haptik der Toy-Con eine ungemeine Immersion.

Dabei wird die Brille samt Zusatz immer in den Händen gehalten und ist somit auch sehr schnell wechsel- und einsetzbar. Nachteil ist hier natürlich, dass das Gewicht der Switch plus Labo-Aufsatz gerade bei Kindern zu schmerzenden Händen bei längerem Spielen führen kann. Toll sind auch wieder die Möglichkeiten der erweiterten Toy-Con-Werkstatt, wo Kinder und Erwachsene eigene Spiele und Erfahrungen programmieren können. Das funktioniert schon nach einer kurzen Einarbeitung sehr gut.

Schaft die Switch wirklich VR?

Doch kann man bei einem VR-Spiel auf der Switch Spaß haben? Das Display hat doch nur eine Auflösung von 720p und diese muss auch noch für die beiden Augen geteilt werden, um ein dreidimensionales Bild zu erzeugen. Die Antwort lautet ja und hat uns selbst überrascht. Natürlich ist das Bild vieler anderer VR-Systeme deutlich schärfer und das merkt man auch beim Spielen, allerdings ist die Unschärfe deutlich weniger schlimm als erwartet und durch die Sensoren in den Joy-Con funktioniert auch das Headtracking sehr gut. Zusammen mit den perfekt auf die Hardware zugeschnitten Minispielen bekommt ihr eine mehr solide erste VR-Erfahrung für die ganze Familie.

Dabei laufen die Spiele genauso wie die ebenso vorhandenen kurzen 3D-Filme dank der verbauten Tegra-Hardware jederzeit flüssig. Gespannt sind wir natürlich, wie die schon bald angekündigten VR-Erfahrungen von Super Mario Odyssey und Zelda: Breath of the Wild performen werden.

Fazit

Was für ein Spaß! Das Labo VR-Kit ist kein echter Mitbewerber für PlayStation VR oder die Oculus-Brillen. Doch bietet Nintendo hier auch mehr als die üblichen Karton-Brillen, die es für Smartphones gibt. Ihr bekommt hier ein perfekt auf jüngere Spieler abgestimmtes Paket. Besonders die Haptik der verschiedenen Toy-Con kann begeistern, die ausgeklügelten Sensoren der Joy-Con zaubern einige tolle Effekte. So ermöglicht euch der Pumpgun-Effekt beim Blaster ein tolles Eintauchen in die entsprechenden 360-Grad-Minigames. Und auch die Kamera, der Vogel oder der kreative Elefant konnten nicht nur meine Tochter begeistern, sondern auch mich verblüffen. Genauso wie das Bild deutlich besser ist, als vom Switch-Display erwartet.

Mehr Eindrücke zu Nintendo Labo VR im nächsten Gameminds Podcast.

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