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Review: Hyrule Warriors: Legends

The Legend of Zelda feiert 2016 sei 30-jähriges Jubiläum und neben The Legend of Zelda: Twilight Princess HD für die Wii U bekommt nun auch der (New) 3DS einen erneuten Auftritt von Link spendiert – und das in diversen Reinkarnationen.

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Hyrule Warriors: Legends ist eine erweiterte Handheld-Fassung des Wii U Spiel von 2014 und damit erneut eine Kooperation zwischen Nintendo und Tecmo Koei. Das Spiel ist jedoch vor allem auch ein waschechtes Spinnoff der vor allem in Japan enorm erfolgreichen Dynasty Warriors-Serie. Wer die Reihe kennt, hat alles schon mal gesehen, alles schon mal gespielt und alles schon einmal umgebracht. Darum geht es im Endeffekt auch, ums Umbringen. Dabei kann man sich entscheiden, in welchem Rahmen das Umbringen stattfinden soll. Entweder man bringt Gegner im Legenden-Modus zwischen ein paar Filmsequenzen um, man bringt Gegner im Abenteuer-Modus mit etwas Nostalgie-Anstrich inklusive 8-Bit Overworld-Map um, man bringt Gegner unter Beachtung spezieller Regeln im Herausforderungs-Modus um oder man bringt die Gegner einfach nur so um, das nennt sich dann “Freier Modus”. Der Akt des Umbringens an sich beschränkt sich auf wenige Knöpfe, fühlt sich je nach ausgewähltem Charakter und Waffe aber immer etwas anders an. Während Link flink mit der bekannten Wirbelattacke über das Schlachtfeld zieht, nutzt Impa ihr riesiges Schwert für langsamere aber mächtigere Attacken. Auch die Gegner variieren das Umbringen etwas. Fußvolk stirbt sofort, der Rest benötigt teils ein spezielles Item wie Bomben, Pfeil und Bogen oder den Bumerang, teils ein bisschen Ausweichen und Blocken. Jeder Charakter verfügt über individuelle Standard- und Spezialattacken, die auch von der ausgerüsteten Waffe abhängen. Materialien und neue Waffen erhält man für abgeschlossene Schlachten, zwischen denen sich Fähigkeiten, Attribute und die Charaktere aufleveln sowie neue Kombos erlernen lassen. Dynasty Warriors eben. Das Ganze spielt sich genauso eintönig, repetitiv und teilweise langweilig, wie es sich liest. Trotz alledem konnten wir den 3DS nicht aus den Händen legen.

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Soweit so bereits aus der Wii U Version bekannt, doch Nintendo und die Entwickler von Team Ninja haben das Spiel mit einigen neuen Charakteren, Kostümen und mehr via DLC erweitert, die nun in der 3DS-Fassung integriert wurden. Mehr noch es gibt auch neue zusätzliche Inhalte. Als Bonus enthält Hyrule Warriors: Legends zwei neue Handlungsstränge. Beim einen handelt es sich lediglich um einen Epilog in vier Kapiteln, der auf The Wind Waker basiert, beim anderen um eine fünf Kapitel umfassende Erzählung über Linkle, eine neue weibliche Inkarnation des Zipfelmützenträgers. Die Hühnerfarmerin, die treffsicher mit ihrer Doppel-Armbrust umzugehen weiß, gibt hier ihr Debüt in einem Videospiel. Ebenfalls neue spielbare Helden sind Toon-Link, Tetra, Horror-Kid und König Daphnos. Die Kämpfer können per beiliegendem Donload-Code auch in der Wii U-Version freigeschaltet werden. Außerdem wird Nintendo einen Season Pass mit vier Download-Paketen anbieten. Selbst ohne Season Pass ist dieses Spiel enorm umfangreich und ein Fest für jeden Zelda-Fan, um das diesjährige 30. Jubiläum der Serie zu würdigen. Natürlich werden auch amiibo unsterstützt. Link, Ganondorf, Toon-Link, Sheik, Zelda und auch Wolf Link bieten euch spezielle Waffen und damit gepaart auch Fähigkeiten in der virtuellen Schlacht. Mit Mit Wolf-Link aus Twilight Princess HD schaltet ihr etwa Vorteile für Midna und Schatten-Midna im Spiel frei.

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Technisch hat Team Ninja zumindest am New 3DS Ganze Arbeit geleitet und serviert eine Umsetzung der Wii U-Fassung, die sich sehen und auch hören lassen kann. Klar müsst ihr mit einer niedrigeren Auflösung und etwas weniger dargestellten Feinden leben, das Spiel ist jedoch sehr gut spielbar, auch wen die Framerate bei eingeschaltetem 3D-Effekt spürbar zurückgefahren wird. Auf dem regulären 3DS sieht die Sache jedoch deutlich schlechter aus. Auf den 3D-Effekt müsst ihr hier komplett verzichten und dennoch wird Hyrule Warriors: Legends bei einer noch deutlich geringeren Feindesanzahl bei weitem nicht so flüssig dargestellt. Dieser Test und auch die Wertung beziehen sich auf unsere Erfahrungen am New 3DS.

The Legend of Zelda feiert 2016 sei 30-jähriges Jubiläum und neben The Legend of Zelda: Twilight Princess HD für die Wii U bekommt nun auch der (New) 3DS einen erneuten Auftritt von Link spendiert - und das in diversen Reinkarnationen. Hyrule Warriors: Legends ist eine erweiterte Handheld-Fassung des Wii U Spiel von 2014 und damit erneut eine Kooperation zwischen Nintendo und Tecmo Koei. Das Spiel ist jedoch vor allem auch ein waschechtes Spinnoff der vor allem in Japan enorm erfolgreichen Dynasty Warriors-Serie. Wer die Reihe kennt, hat alles schon mal gesehen, alles schon mal gespielt und alles schon einmal umgebracht.…

Review Overview

Wertung - 7.5

7.5

Summary : Zumindest am New 3DS konnte uns Hyrule Warriors: Legends überzeugen. Aus einem “muss ich das wirklich testen”-Game wurde ein “ich muss nur noch diese eine Schlacht schlagen”-Spiel, das mich für viele Stunden fesseln konnte und bei dem man viele Glanzpunkte der Zelda-Historie in Erinnerung gerufen bekommt. Wie schon auf der Wii U gilt auch hier: Wem Zelda gefällt, der wird sich auch an der Verpackung erfreuen, besonders an der Handlung. Wem das Umbringen von Gegnern mit immer stärkeren Angriffen Spaß macht oder daran Gefallen findet, der wird auch den Inhalt mögen. Hier gibt es vieles Aufzuleveln und Freizuschalten, in den höheren Schwierigkeitsgraden viel Herausforderung und viele unterschiedliche Charaktere und Kampfstile zu entdecken. Ausgeklügelte Rätsel oder neuartige Spielmechhaniken sucht ihr hier allerdings vergebens, den das Spiel bleibt einfach was es ist. Ein sehr guter Dynasty Warriors-Ableger mit jeder Menge Nintendo-Charme und enormen Umfang.

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hyrule-warriors-legends-coverGenre: Hack ‘n Slash
Entwickler: Tecmo Koei/Nintendo
Erscheint: 24. März
Preis: ca. 40 Euro
System: 3DS

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