Home / Artikel / Review: Horizon Zero Dawn: The Frozen Wilds
Horizon Zero Dawn: The Frozen Wilds Review Test

Review: Horizon Zero Dawn: The Frozen Wilds

Mit Horizon Zero Dawn ist gleich zu Beginn des Jahres ein wunderbares Open-World-Action-Adventure erschienen, das wohl in vielen „Spiel des Jahres“-Charts sehr weit oben zu finden sein wird. Das Spiel zeigte auch eindrücklich, dass es 2017 Platz für tolle Solo-Spielerlebnisse gibt. Nun gibt es einen ordentlichen Nachschlag: The Frozen Wilds ist die einzige und auch finale Story-Erweiterung zu Aloys großem Abenteuer. Dabei setzen die rund 13 bis 17 Stunden Missionen parallel zur Haupthandlung an und werfen euch unter anderem auch in gänzlich neue Gebiete der postapokalyptischen Welt, die nach wie vor von Dino-Robotern dominiert wird.

Kalt und erbarmungslos

Dabei erkundet ihr den verschneiden Norden des Kontinents. Dort lebt das zurückgezogene Volk der Banuk, die seit einiger Zeit nicht nur mit den widrigen Witterungen konfrontiert sind, sondern auch mit „von einer dämonischen Macht“ besessenen Maschinenwesen. Diese sind deutlich widerstandsfähiger als ihre bisher bekannten Artgenossen. Obwohl sie der Banuk-Häuptling Aratak davon abhalten möchte, macht sich Aloy auf, um der Sache ein Ende zu setzen und den Banuk zu helfen. Schnell fällt auf, dass Eis und Schnee hier nicht nur ein eine grafische Variation darstellen, sondern ein grundlegendes Spielelement. So habt ihr es mit einem deutlich kürzeren Tag-Nacht-Wechseln zu tun und der oftmals starke Schneefall erschwert die Sicht.

War schon das Hauptspiel technisch ein Gustostück auf der PlayStation 4 und PS4 Pro, stehen die eisigen neuen Abschnitte dem in nichts nach, ganz im Gegenteil. Doch Vorsicht: Die schönen Lichteffekte, die oftmals eine fast märchenhafte Atmosphäre auf den Bildschirm zaubern, sollten euch nicht in Sicherheit wiegen. Oftmals lauert der Tod an Orten mit den wunderbarsten Panoramen. Es scheint, als hätten die Entwickler die zusätzliche Zeit auch genutzt, sogar noch einige Verbesserungen an der Engine vorzunehmen.

Horizon Zero Dawn: The Frozen Wilds Review Test

Im Hauptspiel erwartet Aloy auch in The Frozen Wilds eine Vielzahl an Quests, die wieder sehr gut verkettet sind. Neue Waffen sowie ein neuer Skill-Tree helfen euch, diese Aufgaben zu bewältigen, wobei ihr oftmals die Wahl habt, euch dem Kampf mit der richtigen Taktik zu stellen oder lieber mit Stealth-Aktionen ans Ziel zu kommen.

Mit Horizon Zero Dawn ist gleich zu Beginn des Jahres ein wunderbares Open-World-Action-Adventure erschienen, das wohl in vielen "Spiel des Jahres"-Charts sehr weit oben zu finden sein wird. Das Spiel zeigte auch eindrücklich, dass es 2017 Platz für tolle Solo-Spielerlebnisse gibt. Nun gibt es einen ordentlichen Nachschlag: The Frozen Wilds ist die einzige und auch finale Story-Erweiterung zu Aloys großem Abenteuer. Dabei setzen die rund 13 bis 17 Stunden Missionen parallel zur Haupthandlung an und werfen euch unter anderem auch in gänzlich neue Gebiete der postapokalyptischen Welt, die nach wie vor von Dino-Robotern dominiert wird. https://www.youtube.com/watch?v=u2rdZPmd40Y Kalt und erbarmungslos Dabei…

Review Overview

Wertung - 9

9

Summary : Ich habe mich sehr gefreut, noch einmal in die versunkene, postapokalyptische Welt von Horizon Zero Dawn einzutauchen und wurde nicht enttäuscht. Wie so oft bei DLCs kann zwar die Geschichte von The Frozen Wilds nicht mit der epischen und überraschenden Story des Hauptspiels mithalten, das Gebotene macht aber reichlich Laune. Und je mehr man durch das Land der geheimnisvollen Banuk wandert, Quests löst und das eine oder andere Geheimnis lüftet, desto mehr ist es eigentlich schade, dass dies der einzige DLC zu diesem grandiosen Spiel bleiben wird.

User Rating: 4.6 ( 2 votes)
Genre: Action-Adventure
Entwickler: Guerrilla Games
Erscheint: Erhältlich
Preis: ca. 20 Euro
System: PS4

Bei Amazon kaufen und SHOCK2 direkt unterstützen:

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*