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Review: Fuller House

Acht Jahre, von 1987 bis 1995, und 192 Episoden lang lief Full House im Fernsehen – die zahllosen Wiederholungen nicht eingerechnet. 21 Jahre später bringt Netflix die Sitcom mit fast allen ursprünglichen Castmitgliedern als Fuller House zurück. Fans dürfen sich freuen: Die Serie erhält eine zweite Staffel.

Die erste Folge ist im Prinzip eine Full House-Reunion und die einzige, in der (fast) alle Hauptdarsteller wieder zusammen zu sehen sind. Gleichzeitig etabliert sie die Prämisse der Serie – welche fast ident mit Full House ist mit dem Unterschied, dass die Geschlechter der Charaktere vertauscht wurden.

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D.J. Tanner-Fullers (Candace Cameron-Bure) Mann und Vater ihrer drei Söhne stirbt vor Beginn der Serie, weshalb sie zusammen mit ihrer Schwester Stephanie Tanner (Jodie Sweetin), ihrer Freundin Kimmy Gibbler (Andrea Barber) und Kimmys Tochter Ramona in ihr Elternhaus zieht, damit die beiden der alleinerziehenden Mutter unter die Arme greifen können. D.J.s Söhne Jackson, Max und Tommy sind ungefähr so alt wie die drei Mädchen zu Beginn von Full House und nehmen ähnliche Rollen ein.

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Vater und nun auch Großvater Danny Tanner (Bob Saget), Onkel Jesse (John Stamos), Joey (Dave Coulier) und Becky (Lori Louhglin) sind nur in vereinzelten Folgen zu Gast. Mit dabei ist auch D.J.s High-School-Freund Steve (Scott Weinger). Der einzige Charakter, der fehlt, ist Michelle Tanner. Weder Mary-Kate und Ashley Olsen wollten in Fuller House mitspielen, und auch die dritte Olsen-Schwester Elizabeth (Avengers: Age of Ultron, Godzilla) lehnte die Rolle ab.

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Handlung und dem Humor haben sich bei Fuller House nicht viel verändert. Man merkt natürlich, dass die Serie in der heutigen Zeit spielt und es gibt mehr erwachsene Anspielungen, aber sonst orientiert sich die Serie stark am Original. Einige Handlungsstränge sind direkt aus Full House übernommen, so bekommt auch diesmal eine Hündin im Haus Junge und die Familie adoptiert einen der Welpen. Jackson und Max müssen sich genauso wie damals D.J. und Stephanie ein Zimmer teilen, was zu Streitereien führt.

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Wenig überraschend gibt es auch einige Romanzen: Kimmy und ihr Ehemann Fernando wollen sich scheiden lassen, sehen sich durch Tochter Ramona aber immer noch regelmäßig. D.J. muss sich zwischen zwei Männern entscheiden, ihrem Ex-Freund Steve und Matt, der mit ihr in der Tierklinik arbeitet. Stephanie ist unter anderem mit einem Baseballspieler zusammen, Jackson mag Ramonas Freundin Lola.

Review Overview

Wertung - 3.5

3.5

Nostalgietrip

Mir hat Fuller House gefallen, aber ich kann nicht behaupten, dass es gut ist – das war Full House auch nicht. In den letzten 20 Jahren hat sich im Fernsehen viel verändert und mittlerweile gibt es eine Menge guter Comedyserien wie Scrubs oder Parks & Recreation. Deshalb ist Fuller House wirklich nur etwas für Fans. Es ist die gleiche seichte, aber liebenswerte Unterhaltung, hat süße Kinder und jede Folge endet gewohnt kitschig damit, dass sich alle vertragen, was für mich eine willkommene Abwechslung zu den meisten anderen Serien ist. Wer mit dem Original nichts anfangen kann, macht aber besser einen weiten Bogen um Fuller House.

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